9.9.13: FLASHMOB: Stillstand seit 1999
14.04.48.-22.05.2013
FLASHMOB: Stillstand seit 1999
In jeder Stadt Deutschlands ein Flashmob zum Thema:
Die Politik zur Verbesserung unserer Ausbildungsbedingungen steht still! Flashmob auch in Deiner Stadt! Mach mit!
Wann: Montag, 9. September 2013, 19 Uhr
Weitere Infos folgen!
Alle Termine: http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Netzwerke/#index5h3
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 1)
14.25.12.-15.05.2013
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin:
„PiA-Politik im Wahljahr 2013“
Organisation: Peter Freytag (VPP), Ariane Heeper (DGPT), Ariadne Sartorius (bvvp), Robin Siegel (BuKo PiA), Katharina Simons (PfgB), Kerstin Sude (DPtV), Moderation: Dipl.-Psych. Britta Pfennig
Protokollantin: Katharina Simons
Einleitung
Was gibt es Neues? Wir haben unser unterstützendes Bündnis auf 19 Verbände und ver.di erweitert und freuen uns darüber sehr, wir durften mit den Gesundheitspolitiker/-innen der Linken und der FDP, Frau Dr. Bunge und Herrn Ackermann diskutieren, wir professionalisieren unsere Öffentlichkeitsarbeit mithilfe eines Video-Spots und einer eigenen Website, wir verstetigen unsere Struktur anhand einer Leitlinie und einem schon jetzt benannten Organisatorenteam, arbeiten weiter an der Umsetzung von immer wieder neuen Aktionen und tragen zu einer Vernetzung von Interessierten und Aktiven in der PiA-Politik bei.
Am 18.03.2013 trafen sich 46 Aktive der PiA-Politik im Haus des DGB in Berlin, um den Parteien und ihren Reformkonzepten auf den Zahn zu fühlen, sowie um sich mit der Demokratisierung der Ausbildung, möglichen Konsequenzen aus den PiA Urteilen, sowie der Planung von neuen Aktionen zu befassen und den fertig gestellten Video-Spot zu feiern.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 2)
14.24.39.-15.05.2013
Das nächste PiA-Politik-Treffen wird am 23.09.2013 sein. Ein Organisationsteam wurde benannt. Wer außerdem Interesse daran hat, sich an der Organisation zu beteiligen, kann sich gern bei den Organisatorinnen und Organisatoren melden.
Teilnehmer/innen (vollständige Liste bei den Veranstalter/innen)
Vertreten waren 2 PiA-Sprecher/-innen der Psychologie Fachschaften Konferenz (PsyFaKo), 7 PiA für gerechte Bedingungen!, 19 (PiA)-Sprecher/innen von Instituten und Verbänden, sowie 11 PiALandessprecher/ innen. Zudem waren Mitarbeiter von ver.di dabei. Es waren wieder alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren vertreten, sowohl PP als auch KJP.
Vortrag + Diskussion
Frau Dr. Martina Bunge, gesundheitspolitische Sprecherin der Linken mit wiss. Mitarbeiter Michael Reese
Sehr sympathisch und kompetent vorgestellt und moderiert von Peter Freytag äußerte Frau Dr. Bunge sich auf dem Podium. Sie wünscht sich einen breiten und durchlässigen Zugang, den Master als Zugangsvoraussetzung und die Gleichstellung von PP und KJP. Es dürfe keine unbezahlten Tätigkeiten geben, die Therapievielfalt gehöre in die Lehre.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 3)
14.23.39.-15.05.2013
Man könne dem „ver.di-Modell“ und dem DGPs Modell einiges abgewinnen. Allerdings fehle im DGPs-Modell die Durchlässigkeit und die Vergütung der Praktischen Tätigkeit im Studium.
Weiterhin äußerte sie sich zur Bedarfsplanung, forderte wissenschaftliche Zahlen zum tatsächlichen Bedarf, die Bedarfsplanungsrichtlinie decke nicht die Versorgung. Es sollten alle Verfahren einzeln beplant werden. Außerdem hat sie die Vorstellung, drei Verfahren in einer Ausbildung zu lehren. Schon jetzt sei es doch so, dass viele Therapeuten zwei Verfahren gelernt hätten. Die Trennung der Verfahren in der Ausbildung und die gemeinsame Bedarfsplanung passen für sie nicht zusammen. Grundsätzlich könne aber nur durch die GKV finanziert werden, was in Wirksamkeitsstudien nachgewiesen sei. Hierzu sei es auch notwendig, Versorgungsforschung zu fördern und voranzutreiben. Wichtig wäre hierbei jedoch eine unabhängige Finanzierung.
In der Diskussion, wird Frau Dr. Bunge auf die Vielfalt in der Bedarfsplanung und die Notwendigkeit einer sozialrechtlichen Zulassung der Gesprächspsychotherapie und der Systemischen Therapie aufmerksam gemacht.
Zur Frage, wie sie denn die Bezahlung in der PT finanzieren wolle, antwortete sie, es müsse ein Fond aus PKV und GKV-Geldern gebildet werden. Sie konnte noch kein Konzept vorlegen, wie eine Gleichstellung von KJPiA und PPiA in Institutionen erreicht werden könnte.
Frau Bunge wies darauf hin, dass der Gesetzgebungsprozess in Bund und Ländern umgesetzt werden muss, da Kammern, KVen und Krankenhäuser Ländersache seien.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 4)
14.22.22.-15.05.2013
Herr Jens Ackermann, Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im
Gesundheitsausschuss
Jens Ackermann zitierte zur Ausbildungsreform zwei Stellungnahmen, die des BDP/VPP und die der systemischen Fachverbände (DGST und SG). Zur Novellierung sagte er, es „stünden zuvor noch vier andere Gesetze auf der Agenda“, deswegen würde es in dieser Legislaturperiode „nichts werden“. Eine Positionierung, ob Direktausbildung oder Modifizierung des jetzigen Modells, sei in der FDP noch nicht erfolgt.
Zur Finanzierung der Praktischen Tätigkeit sagte er, das sei „doch auch vor ein paar Jahren in der Sanitäterausbildung gelungen“. Die Kassen der gesetzlichen Versicherungen seien voll.
Er wies darauf hin, dass die FDP ihr Wahlprogramm online gestellt habe. Jeder könne darin bis Mai im Änderungsmodus mitschreiben. Dann würde der Parteitag das Wahlprogramm beschließen. Zudem empfahl er dem Berufsstand, sich für politische Ämter zur Wahl zu stellen, um direkt besser auf den Gesetzgebungsprozess Einfluss nehmen zu können. Er kenne keine Psychotherapeuten im politischen Geschäft, während Ärzte bspw. gut vertreten seien. Zudem empfiehlt er, für unsere Sache Prominente zu gewinnen.
Auf Nachfragen der Teilnehmer meinte er, eine Kompetenzerweiterung von Psychotherapeuten sei für ihn vorstellbar, ebenso eine 2-stufige Novellierung (erst Schaffung des Masters und der Bezahlung der PT, dann die „große Novellierung“).
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 5)
14.21.49.-15.05.2013
Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen
Um allen Teilnehmer/-innen die Möglichkeit zu geben, an allen Themen zu arbeiten, gab es ein „Themen-Ecken-Laufen“ mit den Themen Demokratisierung, Aktionen, und neue PiA-Urteile.
AG I Demokratisierung der Ausbildung
In der AG Demokratisierung, die auf die Initiative von Ariane Heeper zurückgeht, wurde der Frage nachgegangen, was Demokratisierung (in) der Ausbildung bedeuten könnte – und wie eine Umsetzung aussehen könnte. Die Idee der Demokratisierung bezieht sich im Verständnis der AGLeitung Ariane Heeper auf verschiedene Ebenen, zum einen auf die der Institute, aber auch auf die Ebene der Berufsverbände und Kammern. Sie wurde am Beispiel der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V., und des Vereinigung für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Vakjp) und der Landespsychotherpeutenkammern diskutiert.
1. Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V. (Organigramm im Anhang)
Hier haben die Ausbildungsteilnehmer/-innen vergleichsweise viel Mitspracherecht. Das Institut wird von einem Verein getragen. Ein zentrales Gremium ist dessen Jahrestagung. Es gibt einige hundert Kollegen/-innen, die nach ihrer Ausbildung Mitglied des Vereins geworden sind. Sie können an der Jahrestagung teilnehmen und hier die Geschicke des Instituts mitgestalten. Auf diese Weise fungiert die Akademie ähnlich wie ein lokaler Fachverband.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 6)
14.21.14.-15.05.2013
Die Ausbildungsteilnehmer/-innen werden von insgesamt neun Sprecher/-innen vertreten, drei im Bereich KJ-Therapie, vier in der Abteilung für Erwachsenentherapie, zwei in der Gruppenabteilung und eine in der Paar- und Familientherapie. Diese Sprecher/-innen dürfen an folgenden Gremien des Instituts teilnehmen: Vorstand, Weiterbildungsausschüsse, Mitgliederversammlung. Sie haben hier Rede- und Antrags-, aber i.d.R. kein Stimmrecht. 2 der 10 Sitze im Kreis der Vertrauensleute des Instituts sind für Kandidaten/-innen reserviert, in der Jahrestagung haben alle Ausbildungsteilnehmer/-innen, die einen „Kandidaten-Mitgliederstatus“ haben ein (in einigen Dingen eingeschränktes) Stimmrecht.
Die Ausbildungsteilnehmer/-innen haben sich diese breit aufgestellte Kandidatenvertretung und Anwesenheitsrechte über viele Jahrzehnte schrittweise geschaffen. Ariane Heeper zeigte aber auch auf, wo aus ihrer Sicht noch Verbesserungspotenzial wäre. Bspw. gibt es aktuell das Vorhaben, diejenigen Ausbildungsteilnehmer/-innen, die Mitglieder des Instituts sind, auch mit passivem Wahlrecht für den Geschäftsführenden Vorstand auszustatten und ihr aktives Wahlrecht auf den – bisher ausgenommenen - Ausbildungsbereich zu erweitern. Darüber hinaus überlegte sie, ob die Sprecher/-innen in den Gremien nicht ebenfalls mit einer Stimme ausgestattet werden sollten.
In der Diskussion berichteten PiA an großen als GmbH geführten Instituten, dass eine solche Mitbestimmung in ihrer Organisationsstruktur zunächst schwer vorstellbar und realisierbar wäre. Viele Themen würden jedoch mit einem Anruf in der Geschäftsstelle geklärt werden können.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 7)
14.19.48.-15.05.2013
2. Vereinigung psychanalytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten e.V.:
Hier haben Ausbildungsteilnehmer/-innen den Status eines ordentlichen stimmberechtigten Mitglieds.
Die Bundeskandidatenvertreterin der DFT berichtete, in ihrem Verband seien Qualitätskriterien für Ausbildungsinstitute eingeführt worden, zu denen auch der Grad an Mitbestimmungsmöglichkeiten zähle. Das Modell sei vom Verband und den Instituten gut angenommen.
3. Landespsychotherapeutenkammern
Die Mitsprachemöglichkeiten in den Landespsychotherapeutenkammern sind sehr unterschiedlich. Eine Auflistung findet sich hier: http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/PiA-Vertretung/
4. Fazit
Ziel einer Demokratisierung ist die Förderung einer „Kultur des Dialogs“. Sie muss am jedem Institut einzeln initiiert und in bezug auf die gegebenen Verhältnisse aufgebaut werden.
Es entstand die Frage, ob man ein „PiA-Siegel“ für Ausbildungsinstitute schaffen könnte. Zertifizierungen sind per se nicht geschützt, sodass im Grunde „jeder“ ein Siegel einführen kann. Das Projekt der Bewertung von Instituten in einem Internetportal erwies sich als sehr anfällig für Verfälschungen, eine Authentifizierung von Bewertungen wäre jedoch zu aufwändig.
Es kam zudem der Wunsch auf, eine Sammlung von Infos über den Stand der Demokratisierung in Instituten und Verbänden angelegt werden könnte, um die lokalen (Demokratisierungs-)Initiativen zu unterstützen und Argumentationshilfen zu liefern. Evt. könnten in einem zweiten Schritt auch „Empfehlungen“ erarbeitet werden. Wie die Umsetzung aussehen könnte und wie die Erfolgsaussichten einer solchen „zentralen“ Initiative einzuschätzen sind, wird bis zum 4. PiAPolitiktreffen eruiert. Rückmeldungen/ Anregungen dazu gern an Praxis.Heeper@gmx.de!
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 8)
14.18.52.-15.05.2013
AG II Aktionen
Diese Gruppe wurde von Ariadne Sartorius geleitet. Folgende Ideen wurden in einem
Brainstorming zusammengetragen:
- Blutspendeaktion
- Beschwerden beim Landesprüfungsamt
- Aktionswoche an Instituten
- Ambulanzen besetzen
- Homogene Forderungen
- Kooperation in Instituten
- Infos an KVen
- Kooperation mit ver.di
- Flashmob
- Brief an Abgeordnete
- Brief an nicht/schlecht zahlende Kliniken
- Patientenvertreter aktivieren
- Konzepte von Finanzierung der PT veröffentlichen
- Kooperation: IV in der Versorgung (?)
- Martina Weisband locken
- Flyer zu PiA-Politik-Treffen an Instituten auslegen
- Internetpräsenz für PiA-Politik-Treffen
Es hat sich eine Kleingruppe gebildet, die diese Ideen sondieren und einzelne Aktivitäten vorbereiten möchte und diese dann wiederum im PiA-Politiktreffen vorstellen wird. Weitere Aktive sind herzlich willkommen. Ansprechpartnerin ist Ariadne Sartorius.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 9)
14.18.14.-15.05.2013
AG III Neue PiA-Urteile: Und nun?
Diese Gruppe wurde von Kerstin Sude und Robin Siegel geleitet. Im Herbst 2012 gab es zwei arbeitsgerichtliche Urteile zur Bezahlung der Praktischen Tätigkeit. In Hamm erstritt sich eine KJPiA in zweiter Instanz eine Bezahlung von 1000,-/Monat. Sie konnte beweisen, dass 40% ihrer ausgeübten Tätigkeiten Arbeitscharakter hatten und erhielt 40% der Entgeltgruppe S 17 TVöD / VKA. Eine Revision ist zugelassen (Zusammenfassung des Urteils: http://www.vpppia.de/m13/2013_x1.php). In Hamburg erstritt sich eine PPiA mit Berufserfahrung im Klinischen Bereich ein tarifliches Gehalt nach TVöD 13 (Urteil: http://www.hensche.de/Diplom_Psychologe_bei_Ausbildung_zum_psychologischen_Psychotherapeuten_ist_Arbeitnehmer_und_kein_Praktikant_Arbeitsgericht_Hamburg_21Ca43-12.html.
Nach Einschätzung der Justiziare der DPtV sei der konkrete Einzelfall zum Gegenstand der Entscheidung des Gerichts gemacht und keinerlei Äußerung zum Vergütungsanspruch der PiA generell getroffen worden. Die klagende PiA in Hamburg habe in einem umfangreichen Sachvortrag, gestützt von Zeugenaussagen, im Detail vorgetragen, wie sie in den Klinikalltag eingebunden war und diese Leistungen unkontrolliert und unbeaufsichtigt erbracht habe.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 10)
14.17.21.-15.05.2013
Das Gericht habe nun auf Grundlage dieser Aussagen geprüft, ob hier der Ausbildungszweck oder eine ganz normale Psychotherapeutentätigkeit im Vordergrund der Tätigkeit gestanden hat. Solche Rechtstreitigkeiten, so die Einschätzung der Justiziare, seien mit einem detaillierten Sachvortag zur Ausgestaltung des Arbeitsalltags zu gewinnen oder eben auch zu verlieren, das zeige die Urteilsbegründung deutlich. Die Hammer PiA habe gewonnen. Allerdings hat das Landesarbeitsgericht eine Revision zugelassen. Es könnte noch eine Entscheidung in dieser Sache durch das BAG folgen.
Einschätzung der PiA-Vertretung im VPP/BDP:
Durch das Urteil wurde deutlich, dass gerade in Kliniken, in denen PiA vergleichbar tätig sind und keine Entlohnung erhalten Rechtsmittel eine gute Aussicht auf Erfolg haben können und weiterverfolgt werden sollten, sofern diese Kliniken weiterhin nicht gesprächsbereit bleiben! Darüber hinaus wird anhand des Urteils auch deutlich, dass es weiterhin dringenden Handlungsbedarf von Seiten der Kliniken, des Berufsstandes und der Politik gibt. Dieser könnte kurz- und mittelfristig durch einheitliche Verträge und angemessene inhaltliche Rahmenbedingungen für die Durchführung der praktischen Tätigkeit (z.B. auch in Form eines TV Prakt.) und mittel- bis langfristig durch eine Reform der Psychotherapeutenausbildung mit einer eindeutigen rechtlichen Grundlage und Abschaffung des juristischen Graubereiches umgesetzt werden.
Diese erfolgreichen Klagen haben z.T. dazu geführt, dass Kliniken in Hamburg (Asklepios) und Berlin (Charite) zeitweilig einen PiA-Einstellungsstopp vornahmen, um die Einstellungsbedingungen zu überarbeiten; eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich auch in den Kliniken des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) ab. Eine Klinik in München reagierte jedoch mit einer Erhöhung des Entgelts auf 1000,- (LMU).
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 11)
14.15.16.-15.05.2013
Präsentation des neuen Video-Spots
Einen Video-Spot machen zu lassen, wurde auf dem PiA-Politik-Treffen im März 2012 abgestimmt, mit dem Ziel, mit diesem Medium eine breitere Öffentlichkeit erreichen zu können.
Wir gewannen erfreulicherweise Johanna Ickert, sowie zwei weitere Kolleginnen, alles Psychologinnen, die im Filmbusiness tätig sind, für die (kostengünstige!) Umsetzung des Videos. Die Vorbereitungen für die Demo im Nov. 2012 wurden für die Dreharbeiten genutzt, die Texte im Organisatorenteam abgestimmt. So konnten wir auf diesem Treffen stolz das fertige Video präsentieren und Johanna Ickert, die unserer Einladung gefolgt war, für den gelungenen Spot danken.
https://www.youtube.com/watch?v=s30N1QmsQfA
Organisation und Leitlinie des PiA-Politik-Treffens
Schon beim letzten Treffen gab es eine ausführliche Diskussion darum, wie das Treffen verstetigt werden kann, und ob die Gründung eines Vereins zuträglich wäre. Katharina Simons nahm sich des Themas wieder an und schlug vor, die Ziele und die Organisationsform des Treffens in einer Leitlinie festzuhalten. Der Entwurf der Leitlinie wurde besprochen und einstimmig angenommen.
Kerstin Sude berichtete, dass die DPtV weiterhin anbietet, dass über sie das PiA-Politik-Konto geführt werden kann.
Katharina Simons legte einen Handzettel mit allen Infos zur Organisation vor, anhand dessen jede/-r ganz einfach beim Organisieren mit einsteigen kann.
Das Organisationsteam für das 4. PiA-Politik-Treffen besteht aus Manuel Becker, Peter Freytag, Ariane Heeper, Ricarda Müller, Ariadne Sartorius, Katharina Simons und Kerstin Sude.
Beschlüsse
1. Die neue Leitlinie wurde einstimmig angenommen.
2. Es wurde ein Organisatorenteam bestimmt.
3. Es wurde einstimmig für die Schaffung einer Webpräsenz gestimmt. Manuel Becker erklärte sich bereit, einen Entwurf zu machen.
Anlagen
Leitlinie PiA-Politik-Treffen
Handzettel „Wie organisieren ich ein PiA-Politik-Treffen?“
Organigramm eines Ausbildungsinstituts
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 12)
14.14.17.-15.05.2013
Leitlinie PiA-Politik-Treffen
1. PiA-Politik-Treffen
Das PiA-Politik-Treffen ist ein regelmäßig stattfindendes Forum für Personen, die sich für die Verbesserung der Ausbildungsqualität und der Ausbildungsbedingungen von Psychotherapeuten/-innen einsetzen wollen.
2. Ziele
Das PiA-Politik-Treffen hat zum Ziel, ein Forum zu schaffen, auf dem Personen, die sich für die Verbesserung der Ausbildungsqualität und der Ausbildungsbedingungen von Psychotherapeuten/-innen einsetzen wollen, ihre Ziele abstimmen, Aktionsideen entwickeln, und deren Umsetzung organisieren können. Dabei wird versucht, eine möglichst große Heterogenität an Teilnehmer/-innen zu erreichen, die die Heterogenität des Berufsstandes repräsentiert. Diese Ziele sind eingebettet in das übergeordnete Ziel, mit der Verbesserung der Ausbildungsqualität auf eine gute psychosoziale Versorgungsqualität hinzuwirken.
Protokoll des 3. PiA-Politik-Treffens am 18.03.2013 in Berlin (Teil 13)
14.13.16.-15.05.2013
3. Mitglieder
Die Teilnahme am PiA-Politik-Treffen steht jeder interessierten Person offen.
4. Regularien
Das PiA-Politik-Treffen findet 2x jährlich statt. Der Termin ist zeitlich an den Termin der Bundeskonferenz PiA angepasst, sofern das Treffen in Berlin stattfindet. Die Einladung erfolgt durch das Organisationsteam ca. 6 Wochen vor Termin und wird an PiANetzwerke, die BuKo, die PsyFaKo, weitere studentische Netzwerke, Kammern sowie Berufs- und Fachverbände verschickt. Das Organisationsteam erstellt ein Protokoll, das unter den Teilnehmenden abgestimmt und innerhalb von ca. 4 Wochen veröffentlicht wird.
5. Organisation
Auf jeder Sitzung wird ein Organisationsteam für das nächste Treffen bestimmt. Dieses Team besteht aus ca. 6 Personen. Es ist möglich, das Organisationsteam auch in Nachhinein noch zu verändern.
6. Aufgaben des Organisationsteams
Das Organisationsteam stimmt die Inhalte und TO des Treffens ab, lädt ggf. Referenten/-innen ein, koordiniert die Arbeit der AGs, um eine Ergebnisorientierung zu gewährleisten, kümmert sich um die Finanzierung, sowie um die Logistik wie Raumbuchung, Moderation und Catering, verschickt die Einladungen und nimmt Anmeldungen entgegen. Es verfasst das Protokoll und versendet es an möglichst viele Verteiler.
7. Finanzierung
Das PiA-Politik-Treffen wird aus den Mitteln finanziert, die von den unterstützenden Verbänden zur Verfügung gestellt werden. Bis auf Weiteres stellt die DPtV für die Koordination ein Konto zur Verfügung.
8. Öffentlichkeitswirksamkeit
Diese Leitlinie, sowie Impressionen der Treffen, deren Protokolle und Termine, sowie interessante Informationen für PiA werden auf der Internetseite des PiA-Politik-Treffens eingestellt. Die Teilnehmer des PPT fungieren als Multiplikatoren.
9. Beschlussfassungen
Beschlüsse erfordern eine einfache Mehrheit der anwesenden Teilnehmer/-innen. Sie werden mit dem Protokoll veröffentlicht.
90minütige Sendung in DRadio Wissen über das, was wir uns jeden Tag so antun...
22.30.44.-13.05.2013
http://wissen.dradio.de/therapie-psychologen-in-ausbeutung.92.de.html?dram:article_id=246414
Robin Siegel, Nora Trimpe und Katja Burkhardt waren in ihrer Rolle als PiA zu Gast bei Sven Preger in der "Redaktionskonferenz" und berichteten über Zustände in ihren Kliniken und die Protestbewegung.
Info: Facebook-Gruppe für alle Psychologen & Psychologinnen und Psychologiestudierenden
16.25.03.-12.05.2013
+++ Info +++
Facebook-Gruppe für alle Psychologen & Psychologinnen und Psychologiestudierenden des Bachelors, Masters, Diploms und der Doktorandenstudiengänge im deutschsprachigem Raum; gerne auch aus anderen Sprachräumen:
https://www.facebook.com/groups/psychologennetzwerk/
Fachtagung, 13. Juni 2013, Berlin, Logenhaus (Teil 1)
14.11.14.-09.05.2013
Fachtagung
Qualität sichern – Fachliche und strukturelle Perspektiven für eine Reform der Psychotherapieausbildung
13. Juni 2013
Berlin, Logenhaus
Qualität sichern – Fachliche und strukturelle Perspektiven für eine Reform der Psychotherapieausbildung
Die politische Diskussion um die Zukunft der Psychotherapieausbildung wird - nach mittlerweile 4 Jahren intensiver Diskussion des wissenschaftlichen Forschungsgutachtens - äußerst kontrovers geführt. Nach wie vor sehen sich Psychotherapeut/innen in Ausbildung mit unangemessener oder gänzlich fehlender Bezahlung in der Praktischen Tätigkeit konfrontiert. Die ungeklärte Zugangsfrage zur Ausbildung in Folge der Bologna-Reform stellt Ausbildungsstätten wie Zulassungsbehörden vor immer größere Probleme.
In dieser Situation hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) deutlich gemacht, dass es allen bisher gemachten Reformvorschlägen, die eine postgraduale Ausbildung als sachgerechte Lösung erkannt haben, nicht folgen will und stattdessen eine sogenannte „Direktausbildung“ favorisiert.
Die Debatte um die Ausgestaltung des Psychotherapiestudiums an einer Hochschule wirft eine Vielzahl von Fragen und Herausforderungen auf, die auf dem Weg dorthin zu bewältigen wären.
Die veranstaltenden Fachverbände der Tagung wollen einen Beitrag zum aktuellen Stand der Diskussion leisten, der insbesondere inhaltlich-fachliche Argumente ins Zentrum der Auseinandersetzung rückt. Es gilt, das hohe Niveau der heutigen Psychotherapieausbildung und damit der psychotherapeutischen Versorgung in der Bundesrepublik zu sichern.
Wir laden Sie als VertreterInnen aus Fachöffentlichkeit und Politik herzlich ein, gemeinsam die aktuellen Fragen des Reformprozesses zu diskutieren.
Fachtagung, 13. Juni 2013, Berlin, Logenhaus (Teil 2)
14.10.36.-09.05.2013
Programm
Tagungsmoderation
Wolfgang Schreck
11.00 Uhr
Begrüßung
Susanne Walz-Pawlita, DGPT
Günter Ruggaber, DGVT
11.15 Uhr bis 12.15 Uhr
Prof. Dr. phil. Bernhard Strauß, Universität Jena:
Qualitätsverlust? Die Ausbildungsdiskussion vier Jahre nach dem Forschungsgutachten
Prof. Dr. phil. Ulrike Willutzki, Universität Bochum:
Welche Kompetenzen sollen Psychotherapeuten haben? Zu den Qualifikationszielen einer Psychotherapie-Ausbildung
12.15 Uhr bis 13.15 Uhr
Verfahrens- und Praxisbezug im Kontext einer Direktausbildung
Prof. Dr. phil. Cord Benecke:
Die analytischen Verfahren
Dr. rer. nat. Josef Könning:
Die Verfahren der Verhaltenstherapie
Birgit Wiesemüller:
Die Gesprächspsychotherapie
Reinert Hanswille:
Die Systemische Therapie
Dr. phil. Sabine Trautmann-Voigt:
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Dr. phil. Helene Timmermann:
Psychodynamische Verfahren und KJP
13.15 Uhr – 14.15 Uhr
Pause
14.15 Uhr – 14.45 Uhr
Jörn Gleiniger, RA:
Basal oder dual? Ordnungspolitische Rechtfertigungen einer Direktausbildung der Psychotherapeuten auf dem Prüfstand
14.45 Uhr – 16.45 Uhr
Podiumsdiskussion
- MinDirig Dr. med. Volker Grigutsch, Leiter der Unterabteilung 31, BMG
- Prof. Dr. phil. Rainer Richter, Präsident der BPtK
- Prof. Dr. phil. Bernhard Strauß
- Prof. Dr. phil. Ulrike Willutzki
- RA Jörn Gleiniger- Robin Siegel, Bundessprecher der Psychotherapeuten in Ausbildung
- Dipl.-Soz. Christof Schiene, Referatsleiter Hochschulentwicklung NMWK
Schlusswort
Susanne Walz-Pawlita
Günter Ruggaber
bis 18:00 Uhr
Informelle weitere Gespräche und Umtrunk
Fachtagung, 13. Juni 2013, Berlin, Logenhaus (Teil 3)
14.09.00.-09.05.2013
Anmeldung
Dr. phil. Sabine Trautmann-Voigt
KBAP Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie GmbH
E-Mail: s.trautmann-voigt@kbap.de
Hinweis
Liebe KollegInnen,
bitte melden Sie sich rechtzeitig über o.a. E-Mail-Adresse an – möglichst bis zum 31.05.2013.
Teilen Sie uns Ihren Namen, Ihren Vornamen und ggf. den Verband/die Institution mit, die Sie vertreten.
Die Zertifizierung der Tagung als Fortbildungsveranstaltung ist bei der Berliner Psychotherapeutenkammer beantragt.
Veranstaltungsort
AVZ Logenhaus
Emser Straße 12-13
10719 Berlin
Dr. phil. Sabine Trautmann-Voigt
KBAP Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie GmbH
E-Mail: s.trautmann-voigt@kbap.de
Die veranstaltenden Verbände:
Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF)
GwG - Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V.
Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland e.V. (VAKJP)
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DGVT)
Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V. (DFT)
Mo, 13.05.2013: PiA live im Deutschlandradio!
15.17.35.-08.05.2013
Mo, 13.05.2013: PiA live im Deutschlandradio!
18.00 - 19.30 Uhr Redaktionskonferenz. Zu Gast Robin Siegel, PiA-Bundessprecher und zwei weitere PiA.
http://wissen.dradio.de/
Dienstag, 07.05.13, 17-19 Uhr PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg
12.32.21.-05.05.2013
PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg
THEMEN:
- Neues aus Kliniken und Instituten (u.a. Arbeits- und Entlohnungsbedingungen)
- Planung und Organisation der ver.di-Tagung am 10.10.13 (Thema Vertragsrecht: Anforderungen an einen rechtssicheren Vertag für die praktische Tätigkeit; Was ist sittenwidrig? Wie kann der ver.di-Mustervertrag erfolgreich in Kliniken/Instituten durchgesetzt werden? ...)
ORT:
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Raum: 6.01
Köpenicker Straße 30,
10179 Berlin
UHRZEIT: 17 bis 19 Uhr
Kommt zahlreich! Anmeldung und ver.di-Mitgliedschaft sind nicht erforderlich!!
Report Mainz, 30.04.2013: Die Kassenärztliche Vereinigung schützt ihre Pfründe auf Kosten der Patienten
14.28.49.-01.05.2013
Verrat an psychisch Kranken Die Kassenärztliche Vereinigung schützt ihre Pfründe auf Kosten der Patienten
aus der Sendung vom Dienstag, 30.4. | 21.45 Uhr | Das Erste
Psychisch kranke Menschen warten meist wochenlang auf einen Therapieplatz. Häufig sind die zugelassenen Psychotherapeuten überlastet. Bei schwer kranken Menschen kann das gefährlich sein. Deshalb sollen die Patienten einen freien, nicht zugelassenen Psychotherapeuten aufsuchen können. Voraussetzung: Sie müssen zuvor mindestens drei Absagen von zugelassenen Therapeuten bekommen haben und unaufschiebbare, behandlungsbedürftige Probleme haben. Doch die kassenärztliche Vereinigung Rheinland Pfalz befürchtet wohl Honorarkürzungen durch die Krankenkassen, wenn diese Patienten notgedrungen zu nicht zugelassenen Therapeuten gehen.
Video:
http://www.swr.de/report/psychotherapeutenmangel/-/id=233454/nid=233454/did=11184542/8mzzp4/index.html
SPON: Zoff über Kostenerstattung: Kassen schikanieren Psychotherapie-Patienten
12.54.27.-01.05.2013
Zoff über Kostenerstattung: Kassen schikanieren Psychotherapie-Patienten
Von Jana Hauschild
Patienten mit psychischem Leiden müssen bei der Therapeutensuche entweder Geduld aufbringen - oder zum Privattherapeuten gehen. Doch ein Antrag auf Kostenerstattung bei den gesetzlichen Krankenkassen bietet etliche Hürden. Das Bundesgesundheitsministerium schafft jetzt Abhilfe, teilweise.
Weiter:
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/psychotherapie-zoff-ueber-kostenerstattung-a-897358.html
"Weißer Block" am 1. Mai in Berlin
13.20.37.-30.04.2013
Beteiligt Euch zum 01. Mai 2013 am „Weißen Block“!
Soziale Arbeit ist mehrWERT.
Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitswesen - in Pflege, Betreuung, Beratung und Begleitung - prangern an: Wir haben zuviel Arbeit, wir stehen unter Arbeitsdruck, wir werden krank - wir zerreißen uns, weil wir es mit Menschen zu tun haben, die ein Gespräch brauchen und wir die Zeit dazu nicht haben.
Begleitung, Betreuung und Pflege sind eine GESELLSCHAFTLICHE AUFGABE!
Ein „Weißer Block“ für den MEHRwert
Kommt zum „Weißen Block“ am 1. Mai, zieht Euch etwas Weißes an (T-Shirt oder Bettlaken), macht Euch kenntlich oder schminkt Euch weiß. Bringt Transparente mit.
Treffpunkt in Berlin:
09:30 Uhr Treffen zur Demo Hackescher Markt/Spandauer Straße
10:00 Uhr Beginn der Demo zum Brandenburger Tor
V. i. S. d. P.: ver.di Lbz Berlin-Brandenburg, FB 3, Meike Jäger, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin
Kontakt auf pia-im-streik
13.08.14.-28.04.2013
Das Kontaktformular funktionierte in der letzten Zeit nicht mehr. Der Fehler ist jetzt behoben. Wer in den letzten 6 Wochen eine Nachricht geschickt und noch keine Antwort bekommen hat, bitte nochmal senden. Danke!
Kölner PiA gesucht!!!
12.35.40.-24.04.2013
Am 13.05. findet eine 90minütige Radiosendung bei Deutschlandradio Wissen zum Thema „Arbeitsbedingungen der PiAs“ (Alltag, Verdienst, Belastung, Unterstützung, aktuelle Kampagnen) statt. Sven Preger, der diese Sendung plant und moderiert, sucht noch nach möglichen Gästen für diese Abendsendung in Köln. Da schon zwei Männer in der Sendung geplant sind, dabei ein PiA-Vertreter, sollte es idealerweise eine Frau sein, die gerne aktuell im praktischen Jahr sein kann und daher ganz hautnah und lebendig von den Bedingungen berichten kann. Wer Interesse hat, bitte das Kontaktformular verwenden!
Video: PiA in Ausbeutung - Demo Münster 14.11.12
15.33.23.-23.04.2013
PiA in Ausbeutung - Demo Münster 14.11.12
Zusammenschnitt der Berichte zur Demo im Münster am 14.11.2012 aufgrund der Ausbeutung von Psychologen in Ausbildung.
http://www.youtube.com/watch?v=03RI58zSBMM
PiA-Protest-Spot auf dem 22. Deutschen Psychotherapeutentag
13.12.21.-23.04.2013
Wir vom Sprecherteam der Bundeskonferenz PiA hatten die große Ehre den PiA-Protest-Spot des PiA-Politik-Treffens auf dem 22. Deutschen Psychotherapeutentag hier in Berlin vorzustellen! Es gab einen langen Applaus und viele positive Rückmeldungen der Delegierten! *freu (Marty Auer)
--> PiA-Protest-Spot: http://www.youtube.com/watch?v=s30N1QmsQfA
Berliner PiA-Forum jetzt mit eigener Homepage!
09.35.57.-19.04.2013
Das Berliner PiA-Forum hat jetzt eine eigene Homepage:
http://piaforum.de/
Dort gibt es jede Menge Informationen, Kontakte und Vernetzungsmöglichkeiten.
Einladung zum Wahlinfoabend der Berliner Kammerwahl
18.43.55.-14.04.2013
Die Berliner Kammer hat sich dafür ausgesprochen, dass PiA Kammermitglieder werden können. Noch können sie nicht mitwählen, wir von der Liste Neue Impulse und gerechte Bedingungen würden uns trotzdem freuen, wenn Ihr zum Wahlinfoabend zahlreich erscheint!
Den etablierten Kräften in der Kammer muss klar werden, dass die Ausbeutungen und Ungerechtigkeiten innerhalb des Berufsstandes ein Ende haben müssen! Kommt und diskutiert!!!!
Termin:
Am Donnerstag, 25.04.2013, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Ort: Geschäftsstelle der Psychotherapeutenkammer Berlin, Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin.
Situation für neu approbierte PsychotherapeutInnen in Berlin wird noch schlechter
10.22.16.-14.04.2013
Drohender Abbau von bis zu 900 Sitzen:
Die gesetzlichen Änderungen des letzten Jahres kommen nicht umsonst. Der Zulassungsausschuss hat nun die Möglichkeit, Sitze aufzukaufen und still zu legen. Und tatsächlich droht nun in Berlin die Stillegung von 900 Praxissitzen. Ist dies die Reaktion von KV und Kassen auf die in Berlin in Ausbildung befindlichen 2000 PiA? Soll vorab abgesichert werden, dass die neuen PsychotherapeutInnen auf keinen Fall z.B. per Sitzteilung zu einem Kassensitz kommen?
Die bisherigen InhaberInnen der Kassensitze wird dies nicht treffen - sie behalten einfach ihre Sitze.
Ehemalige PiA-AktivistInnen, die nun approbiert sind haben eine neue Liste für die Kammerwahl Berlin gegründet. Als PiA wurden wir ausgebeutet und als Jung-Approbierte werden wir weiter benachteiligt. Das kann nicht sein:
www.gerechte-bedingungen.de
**** INFOS aus der CHARITÈ Eschenallee (Berlin) *******
09.35.05.-11.04.2013
**** INFOS aus der CHARITÈ Eschenallee *******
"Hallo, wir, die PiAs der Charité Eschenallee hatten heute ein Gespräch mit unserer Klinikleitung Frau Heuser und dem Charité Personalrat. Besonders schön war, dass wir fast vollzählig + einige Praktikanten aufgetreten sind. Das Gespräch lief friedlich ab, Frau Heuser hat sich unserer Meinung, dass die Situation so nicht gut ist, angeschlossen und uns an den Vorstand, bzw. Institut und politische Ebenen verwiesen.
Insgesamt war es hilfreich für uns, zu sehen, wie sehr der Personalrat auf unserer Seite steht und offiziell von Frau Heuser an die obersten Positionen verwiedes wurden zu sein. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass sie unsere Forderungen bzw. Bemühungen zunächst versteht und akzeptiert.
Schön wäre es nun, wenn wir alle Häuser der Charité an einen Tisch bekommen (Mitt, KiJu und Psychosomatik). Gerne können sich die entsprechenden PiAs, die hier mitlesen, an mich zwecks Infoaustausch etc. wenden."
(P.S.: Wer Interesse hat, bitte das Kontaktformular nutzen. Der Kontakt zu den Charité-PiA wird dann hergestellt.)
Artikel in der taz, 05.04.2013
16.00.10.-09.04.2013
"So kann man nicht umgehen mit Menschen"
AUSBILDUNG II Finanzielle Aspekte überwiegen wohl Berufsethik, sagt Therapeut Christoph Stößlein
taz: Herr Stößlein, wofür steht die Abkürzung "PiA"? Für "Psychotherapeuten in Ausbildung" oder nicht doch eher "in Ausbeutung"?
Christoph Stößlein: Formal für Ersteres, aber die Kritik der angehenden Psychotherapeuten an ihren Ausbildungsbedingungen ist völlig berechtigt. Sie müssen eine Praxisphase in einer psychiatrischen Klink absolvieren, deren Sinn und Zweck eigentlich klar gesetzlich geregelt ist: Störungsbilder sowie deren Diagnostik und Behandlung kennen lernen, alles unter fachkundiger Anleitung.
Was ist das Problem?
Faktisch machen die PiAs heute nicht nur einen großen Teil der Testdiagnostik, sondern geben auch Gruppen- und Einzeltherapien - oft ohne direkte Anleitung. Das ist ein zweifaches Foul: zum einen gegen die Auszubildenden, die viel mehr machen, als sie sollen und dürfen. Zum anderen gegen die ausgebildeten Psychologen und Psychotherapeuten. Die finden dann eben keine Anstellung, weil die Klinken mit den billigen PiAs arbeiten.
Warum machen die Kliniken das?
Offenbar überwiegen da finanzielle Aspekte die Berufsethik. Denn natürlich ist dieses Modell kostengünstiger, doch die Kliniken riskieren damit eine erhebliche Verschlechterung ihrer Qualität. Denn sie werfen in vielen Fällen junge Leute ohne gute Einführung, ohne Supervision ins kalte Wasser mit schwer kranken Patienten. So kann man mit Menschen nicht umgehen.
Weiter:
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2013%2F04%2F05%2Fa0140&cHash=d284078d53199e1e51c62de4889a88ab
https://www.dropbox.com/s/e98aq3zbmxhqbpq/taz%20PiA%2022.pdf
Morgen 17 Uhr PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg
10.34.00.-07.04.2013
Zur Erinnerung:
PiA-Treffen bei ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Montag, 08.04.2013
Uhrzeit: 17 - 20 Uhr
Ort: ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Raum: siehe Info-Display im Eingangsbereich
Köpenicker Straße 30,
10179 Berlin
Kommt zahlreich! Anmeldung und ver.di-Mitgliedschaft sind nicht erforderlich.
https://www.facebook.com/events/151002421719632/
---
Mach mit! Sei solidarisch! Werde aktiv!
Ausbildungsreform jetzt!
http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Artikel in Ärzte Zeitung, 27.03.2013
09.59.18.-27.03.2013
Ärzte Zeitung, 27.03.2013
Urteil
Auch im Psycho-PJ muss Leistung bezahlt werden
Überwiegt im Praktischen Jahr der Arbeitseinsatz für die Klinik den Ausbildungszweck, dann muss diese Arbeit auch bezahlt werden. So lautet ein Urteil, das aber noch nicht rechtskräftig ist.
Von Martin Wortmann
HAMM. Werden Psychotherapeuten für ihr Praktisches Ausbildungsjahr in einer Klinik nicht bezahlt, kann dies sittenwidrig sein.
Eine Vergütungspflicht besteht zumindest dann, wenn der angehende Psychotherapeut "in erheblichem Umfang eigenständige und für das Klinikum wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbracht hat", für die sonst eine bezahlte Arbeitskraft hätte eingesetzt werden müssen, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm in einem jetzt schriftlich veröffentlichten Urteil.
Damit bekam eine angehende psychologische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin recht. Sie hatte sich mit ihrer Klinik ursprünglich darauf geeinigt, dass für das Praktische Jahr keine Vergütung zu zahlen ist.
Doch als sie feststellte, dass die Ausbildungsbestandteile ihres Praktikums viel zu kurz kamen und sie stattdessen als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt wurde, wollte sie dies auch honoriert haben.
Weiter:
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/ausbildung/default.aspx?sid=835664&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20130327-_-Aus-%2C+Weiter-+und+Fortbildung
Montag, 18. März: 3. PiA-Politik-Treffen
15.52.09.-17.03.2013
Workshop
„PiA-Politik im Wahljahr 2013“
Datum: Montag, 18.03.2013, 09.30 - 17.30 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Berlin, Keithstraße 1-3, 10787 Berlin
09:00 Uhr Kaffetrinken - “Drop-In“
09.30 Uhr Einstieg und Workshopeinheit I (60 min.)
· Begrüßung, Vorstellung und Programmablauf (Britta Pfennig, Moderation)
· 10:00 Statement und Diskussion MdB Dr. Martina Bunge (Linke): Die Position der Linken zur Reform des Psychotherapeutengesetzes
10:30 Uhr – KAFFEEPAUSE –
11.00 Uhr Workshopeinheit II (120 min.)
· Berichte der Aktiven aus den AGs
· Präsentation des Video-Spots (Mehr Infos zum Spot:
http://psychotherapeutenwiki.de/PiA-Videospot/)
· 13:00 Statement und Diskussion MdB Jens Ackermann (FDP): Die Position der FDP zur Reform des Psychotherapeutengesetzes
ab 13.30 Uhr – MITTAGSPAUSE –
14.30 Uhr Workshopeinheit III (60 min.)
· Input und Diskussion: Ziel und Verstetigung des PiA-Politik-Treffens (Katharina Simons)
· Organisation des PiA-Politik-Treffens
15.30 Uhr – KAFFEEPAUSE –
16.00 Uhr Workshopeinheit IV (90 min.)
· „Was können wir noch initiieren, damit unsere Forderungen in den Wahlprogrammen der Parteien ihren Platz finden?“
· Aktionsfahrplan für 2013 inkl. Terminplanung
· Feedback & Verabschiedung
17.30 Uhr Ende des Workshops
Weitere Infos: http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Berliner_Agenda_Psychotherapie/
Eingeladen sind alle, die sich berufspolitisch interessieren und engagieren wollen: Studierende, PiA, approbierte KollegInnen ... Vorwissen ist nicht notwendig! Spontane Teilnahmen sind möglich! Dazu bitte eine Mail senden an: Katharina Simons: k.simons@cryp.to
Dieses Treffen wird von 18 Berufs-/ bzw. Fachverbänden und von der Gewerkschaft ver.di unterstützt:
AVM
BKJ
bvvp
DFT
DGAP
DGPs
DGPT
DGSF
dgvt
DPG
DPGG
DPtV
DPV
GwG
SG
<unith>
VAKJP
ver.di
VPP/BDP
Pressemitteilung: Video-Spot
23.38.18.-15.03.2013
Das gibt es nicht. – Leider doch!
Videospot zeigt: Bundesweit arbeiten qualifizierte Kräfte häufig für 0,- EUR/Std im Rahmen ihrer postgradualen Ausbildung in psychiatrischen Kliniken. Doch die nötige Gesetzesreform wird hinausgezögert.
Der Videospot, den politisch aktive Psychotherapeuten/-innen in Ausbildung (PiA) und ihre Unterstützer/innen am 18. März veröffentlichen, bringt es auf den Punkt: „Es ist ein unhaltbarer Zustand!“ Psychotherapeuten-/innen in Ausbildung arbeiten im Anschluss ihres Studiums mind. 1.800 Stunden in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken. Sie werden dafür jedoch aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs gering bis gar nicht entlohnt. Zusätzlich bezahlen sie ihre hohen Ausbildungsgebühren aus eigener Tasche.
Die prekären Bedingungen sind für einen Beruf, der eine hohe Verantwortung für die Versorgung psychisch Erkrankter trägt, inakzeptabel. Es mutet geradezu mittelalterlich an in einem Land, das Mindestlohnbestimmungen und arbeitsrechtliche Standards kennt. Psychologie- und Pädagogik-Studierende, angehende Psychotherapeuten und zahlreiche Berufs- und Fachverbände (siehe Video-Abspann) fordern die Gesundheitspolitiker/innen der Regierungsparteien auf, diesen Missstand endlich mit einer Gesetzesreform aus der Welt zu schaffen.
Link zum Spot: http://youtu.be/KMw1nhP4VoU
Der Spot wird am 18. März im Rahmen des 3. PiA-Politik-Treffens im DGB-Gewerkschaftshaus, Keithstr. 1+3, 10787 Berlin um 12 Uhr erstmalig gezeigt. Presse ist herzlich eingeladen!
Die Regisseurin, Johanna Ickert, wird neben gesundheitspolitischen Sprechern (FDP, Linke) anwesend sein.
Mehr Infos zum Spot:
http://psychotherapeutenwiki.de/PiA-Videospot/
Kontakt:
Katharina Simons, PiA für gerechte Bedingungen! 0176/24247025 // k.simons@cryp.to
Ariadne Sartorius, bvvp, 0151/24063766 // pia@bvvp.de
Kerstin Sude, DPtV, 0151/11 65 13 69 // kerstinsude@dptv.de
PiA-Vertretung im VPP/BDP, 030/206 39 90 // pia@vpp.org
Urteilsbegründung zum Prozess des Landesarbeitsgerichtes Hamm liegt vor
22.13.53.-08.03.2013
Pressemitteilung der PiA-Vertretung im VPP/BDP:
Urteilsbegründung zum Prozess des Landesarbeitsgerichtes Hamm liegt vor: Landesarbeitsgericht verurteilt psychiatrische Klinik zur Bezahlung einer Vergütung der praktischen Tätigkeit und weißt auf den Unterschied zum Praktischen Jahr des Medizinstudiums hin.
Wie bereits berichtet hat das Landesarbeitsgericht Hamm hat mit dem Urteil vom 29.11.2012 (Az. 11 Sa 74/12) einer klagenden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Ausbildung aus NRW Recht gegeben und das Klinikum, in der sie die praktische Tätigkeit absolviert hatte, zu einer nachträglichen Vergütung von 12.000€ (1000€ pro Monat bei einer 3,5 bis 4 Tage-Woche) verurteilt.
Inzwischen ist die schriftliche Urteilsbegründung erfolgt. In dieser heißt es u. a.: „[...] dass die zwischen den Parteien getroffene Abrede über ein unentgeltliches Tätigwerden der Klägerin sich als sittenwidrig und rechtsunwirksam erweist, weil die Klägerin im praktischen Klinikjahr in erheblichem Umfang eigenständige und für das beklagte Klinikum wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbrachte hat, für die das Klinikum ansonsten bezahlte Arbeitskraft eines Psychotherapeuten oder Psychologen hätte einsetzen müssen.“
Weiter:
Pressemitteilung:
http://www.vpp-pia.de/doku/2013_03_07_PM_Gerichtsurteil.pdf
Urteilsbegründung:
http://www.bbpp.de/PiA/LAG-Hamm-Entgeltanspruch-PiA.htm
Di, 5.3.13, 20 Uhr Berliner PiA-Forum!!
12.11.59.-02.03.2013
Zur Erinnerung:
Grüdungstreffen des Berliner PiA-Forums (PiF)
Das PiA-Forum ist das Vernetzungsorgan der Berliner PPiA und KJPiA. Es dient der Umsetzung der Idee „20 Institute, eine PiA-Schaft“ und hat die Aufgabe, den Informations- und Meinungsaustausch aller Berliner PiA fördern. Weitere Ziele: gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung der Ausbildung und aktive Mitgestaltung der Ausbildungsbedingungen.
Eingeladen sind die PiA-Sprecher der Berliner Institute sowie alle berufspolitisch interessierten PiA.
Dienstag, 5.3.13, 20 bis 22 Uhr
Psychotherapeutenkammer Berlin, Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin
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Im PiA-Netz-Berlin können sich Berliner PiA miteinander austauschen und vernetzen:
http://de.groups.yahoo.com/group/PiA-Netz-Berlin/
27.02.13 PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg
19.48.55.-26.02.2013
Morgen, Mittwoch, 27.02.2013, PiA-Treffen bei ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg!!
Uhrzeit: 17 - 20 Uhr
Ort: ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Raum: siehe Info-Display im Eingangsbereich
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
Themen sind u.a. Forderung einer Vergütung bzw. Erhöhung der Vergütung bei Charité und Vivantes. Wie geht´s weiter? Was können wir zusammen mit Gewerkschaft und mit Personal-/Betriebsrat erreichen?
Kommt zahlreich! Anmeldung und ver.di-Mitgliedschaft sind nicht erforderlich.
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Mach mit! Sei solidarisch! Werde aktiv!
Ausbildungsreform jetzt!
http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Rückmeldegebühren der Berliner Unis zwischen 1996 und 2004 zurückfordern!
13.14.52.-24.02.2013
Wer zwischen 1996 und 2004 an einer Berliner Hochschule studiert und Rückmeldegebühren bezahlt hat, kann diese zurückfordern:
"Das BerVfG hat die im Land Berlin zwischen 1996 und 2004 erhobenen Rückmeldegebühren für verfassungswidrig erklärt, da sie "in grobem Missverhältnis" zu dem Zweck, die Kosten für die Bearbeitung der Rückmeldung zu decken, steht. Diese Kosten beliefen sich "nach den nachvollziehbaren Berechnungen" des Oberverwaltungsgericht auf durchschnittlich nur 22,41DM (11,46 Euro)."
Infos gibt es auf der Seite des Asta der FU Berlin:
https://www.astafu.de/content/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen-faq-zur-r%C3%BCckerstattung-der-r%C3%BCckmeldegeb%C3%BChren-1996-2004-berlin
Unten am Ende der Seite können Musterbriefe für die FU, HU und TU heruntergeladen werden.
Einladung zum 3. PiA-Politik-Treffen am 18.03.2013 in Berlin (Teil I)
12.34.52.-24.02.2013
3. PiA-Politik-Treffen
„PiA-Politik im Wahljahr 2013“
Wir laden Sie als interessierte Studierende, PiA oder Psychotherapeut/-in
ganz herzlich zum 3. bundesweiten PiA-Politik-Treffen ein.
Datum: 18.03.2013, 09:30 -17:30 Uhr (Kaffeetrinken ab 9:00 Uhr)
Ort: DGB-Gewerkschaftshaus, Keithstr. 1+3, 10787 Berlin
Nach den bundesweiten Demonstrationen im vergangenen Jahr wollen wir weiter an den Verbesserungen der Ausbildungsbedingungen arbeiten. Denn nur eine gute Ausbildung ermöglicht eine gute Versorgung und schafft Raum sowie Kreativität für einen starken Berufsstand.
Wir wollen gemeinsame Ideen entwickeln und neue Aktionen planen für die Beendigung der Ausbeutung von PiA während der Praktischen Tätigkeit, sowie für eine qualitativ hochwertige Ausbildung in flächendeckend demokratischen Strukturen. Wir fordern im politischen Prozess neuen Schaffensdrang für eine längst überfällige gesetzliche Lösung der Missstände.
Die Ergebnisse der vergangenen beiden Treffen können Sie hier nachlesen:
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Berliner_Agenda_Psychotherapie/
Einladung zum 3. PiA-Politik-Treffen am 18.03.2013 in Berlin (Teil II)
12.33.30.-24.02.2013
Vorläufige Tagesordnung für unser 3. Treffen:
1. Vorstellungsrunde mit Zielvorstellungen für den Tag
2. Input und Diskussion: Status Quo und Perspektiven der PiA-Politik
- Mittagspause mit Imbiss -
3. Input und Diskussion: Ziel und Verstetigung des PiA-Politik-Treffens
4. Brainstorming: Was könnten wir initiieren, um mit unseren Forderungen in die Wahlprogramme der Parteien zu kommen?
5. Aktionsfahrplan für das Wahljahr 2013
Alte wie neue berufspolitisch Aktive und Interessierte sind sehr willkommen! Bitte leiten Sie die Einladung an berufspolitisch Interessierte und PiA-Organisationen weiter.
Ergänzungsvorschläge zur TO und Anmeldungen bitte bis zum 11.03.2013 an
Katharina Simons: k.simons@cryp.to
Mit solidarischen Grüßen
Ihr Vorbereitungsteam
Peter Freytag (VPP/BDP), Ariane Heeper, Ariadne Sartorius (bvvp), Robin Siegel
(BuKo), Katharina Simons, ehem. Röpcke (PiA für gerechte Bedingungen!), Kerstin
Sude (DPtV)
Dieses PiA-Politik-Treffen wird bisher finanziell unterstützt durch:
Arbeitsgemeinschaft für Vehaltensmodifikation e.V. (AVM)
Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp)
Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie e.V. (DFT)
Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs)
Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und
Tiefenpsychologie e.V. (DGPT)
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (dgvt)
Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)
Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV)
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG)
Vereinigung Psychoanalytischer Kinder -und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland e.V. (VAKJP)
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten e.V. (VPP/BDP)
PiA-SprecherInnen-Wahl in der Berliner Kammer
13.27.04.-22.02.2013
An der VV am 19.02.13 in der Berliner Psychotherapeutenkammer nahmen ca. 30 PPiA und KJPiA teil. Die meisten Teilnehmer hatten noch keinen Gaststatus, entschieden sich aber spontan dafür, weil der Jahresbeitrag zum 01.01.13 von 45 € auf 15 € gesenkt wurde. Es wurden 2 SprecherInnen für die PPiA und 2 Sprecher für die KJPiA gewählt. Die Namen werden demnächst bekannt gegeben. Weiteres Thema war das PiA-Forum, zu dem alle InstitutssprecherInnen und interessierte PiA eingeladen sind. Es findet erstmals am 5. März um 20 Uhr in der Kammer statt.
Artikel in der Ärzte-Zeitung: "Eine Ausbildungsreform muss her"
14.55.58.-15.02.2013
Artikel in der Ärzte-Zeitung:
Eine Ausbildungsreform muss her
Eine Novellierung des Psychotherapeutengesetzes aus dem Jahr 1999 ist längst überfällig. Politiker und Berufsverbände verstricken sich in Grundsatzdiskussionen. Leidtragende sind die Psychotherapeuten in Ausbildung.
Von Sunna Gieseke
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=831334&cm_mmc=Newsletter-_-Telegramm-C-_-20130215-_-Berufspolitik
Feature: "12. Februar 1998: Psychotherapeuten-Gesetz verabschiedet"
23.47.41.-13.02.2013
"12. Februar 1998: Psychotherapeuten-Gesetz verabschiedet Heute vor 15 Jahren hat der Bundestag das Psychotherapeutengesetz beschlossen. Es erleichtert Patienten den Weg zum Therapeuten. Jeder dritte Deutsche erleidet in seinem Leben mindestens eine behandlungsbedürftige depressive Phase. Zum Beispiel Brigitte Bugge.Autorin: Susanne Rabsahl © WDR 2013"
http://gffstream-1.vo.llnwd.net/c1/m/1360320352/radio/zeitzeichen/WDR5_Zeitzeichen_20130212_0920.mp3
http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=stichtag
PiA-Vollversammlung und PiA-Sprecherwahl in der Berliner Psychotherapeutenkammer
12.50.45.-11.02.2013
PiA-Vollversammlung und PiA-Sprecherwahl in der Berliner Psychotherapeutenkammer
Wann? Di, 19.02.2013, 20 Uhr
Wo? Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin
Alle Berliner PPiA und KJPiA mit Gaststatus sowie alle berufspolitisch interessierten PPiA und KJPiA sind herzlich eingeladen!
Gründungstreffen des Berliner PiA-Forums (PiF) am 5. März 2013
22.32.36.-30.01.2013
Wozu das PiF?
Das PiA-Forum ist das Vernetzungsorgan der Berliner PiA und KJPiA. Es dient der Umsetzung der Idee „20 Institute, eine PiA-Schaft“.
Aufgaben des PiF
Das PiA-Forum hat die Aufgabe, den Informations- und Meinungsaustausch aller Berliner PiA fördern. Es soll auch die gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung der Ausbildung ermöglichen, sowie eine aktive Mitgestaltung der Ausbildungsbedingungen ermöglichen.
Mitglieder des PiF
Mitglieder des PiF sind je zwei, an den Ausbildungsinstituten gewählte Vertreter/-innen der Ausbildungsstätten. Dabei hat jedes teilnehmende Institut zwei Stimmen, die abgegeben werden können. Sollten aus einem Institut keine gewählten Institutesprecher/-innen teilnehmen können, so können PiA aus diesem Institut als legitimierte Vertreter/-innen teilnehmen. Auch Gäste können am PiF teilnehmen.
Wahl des PiF-Rats
Die Mitglieder des PiF wählen einen PiF-Rat, bestehend aus drei gleichgestellten Personen. Die Wahl erfolgt in getrennten und geheimen Wahlgängen und kann aufgrund individueller Amtszeiten auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. Die Aufgaben des Berliner PiF-Rats bestehen darin, die Entscheidungen des PiFs zu vertreten und an die Öffentlichkeit, sowie die Kammern und die Ausbildungsinstitute zu kommunizieren. Der PiF-Rat fungiert außerdem als Ansprechpartner und Berater für die Berliner Ausbildungskandidaten/-innen in Fragen rund um die Ausbildung.
Wann?
Dienstag, 5. März, 20 - 22 Uhr
Wo?
Berliner Psychotherapeutenkammer, Kurfürstendamm 184
Einladungen sind an alle Berliner Institute verschickt worden. Für Rückmeldungen und Fragen bitte das Kontaktformular verwenden: http://www.pia-im-streik.de/kontakt.php
Feature auf WDR 5 über Burnout
23.00.00.-25.01.2013
"Modekrankheit oder Fehldiagnose - Milliardenschäden durch Burnout"
Von Susanne Rabsahl
http://www.wdr5.de/nachhoeren/dok-5-das-feature.html
Sonntag 11 Uhr: ver.di PiA-AG (bundesweites Treffen) in Berlin-Wannsee
23.16.26.-17.01.2013
Bundesweites PiA-Treffen der ver.di PiA-AG am 20.01.13
Sonntag, 20.01.13, von 11 Uhr bis 16 Uhr
im ver.di Bildungszentrum
"Clara Sahlberg" Berlin Wannsee
Koblanckstr. 10
14109 Berlin
Auf der Tagesordnung stehen u.a. Erfahrungsaustausch zur Situation der PiA, Berichte zu den PiA-Demos, Checkliste Ausbildungsvertrag, Vorbereitung ver.di-Seminar in Gladenbach zum Thema Ausbildungsstrukturen (8.-10.2.13).
Die ver.di PiA-AG ist ein Arbeitskreis, der sich mit der Ausbildung und der Verbesserung der Ausbildungsstrukturen beschäftigt. Teilnehmen können alle PiA (und auch PiA in spe) aus dem gesamten Bundesgebiet. Eine Mitlgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich. Für ver.di-Mitglieder werden Übernachtungs- und Reisekosten übernommen.
Anmeldung und Anfragen:
Sandra Koziar, ver.di, Fachbereich 3
030/6956-1852
sandra.koziar@verdi.de
http://gesundheit-soziales.verdi.de/beruf/psychotherapeuten/fachkommission
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg
21.59.33.-16.01.2013
Dieses sind die nächsten Termine der PiA-Treffen bei ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg:
Mittwoch, 27.02.2013
Montag, 08.04.2013
Dienstag, 07.05.2013
Mittwoch, 12.06.2013
Mittwoch, 10.07.2013
Uhrzeit: 17 - 20 Uhr
Ort: ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Raum: siehe Info-Display im Eingangsbereich
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
Kommt zahlreich! Anmeldung und ver.di-Mitgliedschaft sind nicht erforderlich.
---
Mach mit! Sei solidarisch! Werde aktiv!
Ausbildungsreform jetzt!
http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Am Mittwoch PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg
22.37.43.-14.01.2013
Mittwoch, 16.01.13 um 17.30 Uhr.
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Veranstaltung in Berlin: Neue Perspektiven für die Psychotherapeutenausbildung
18.29.54.-13.01.2013
Neue Perspektiven für die Psychotherapeutenausbildung
Startdatum: 16.01.2013
Startzeit: 16:00 Uhr
Endzeit: 19:30 Uhr
Ort: Berlin
Landesvertretung Hamburg, Jägerstr. 1-3, 10117 Berlin
Raum Asien
Ablauf:
16:00 - Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck
16:30 - Begrüßung
16:45 - Kurzvortrag Prof. Richter
17:15 - Podiumsdiskussion
18:45 - kurzes Schlusswort
18:50 - Stehempfang mit Buffet
19:30 - Veranstaltungsende
Podium:
Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer
Dr. Sabine Trautmann-Voigt, Leiterin der Köln-Bonner Akademie für Psychologie
Prof. Dr. Jürgen Margraf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
Prof. Dr. Berhard Strauß, Direktor des Instituts für PSychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena und Projektleiter des BMG-Forschungsgutachtens zur Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen
Kerstin Sude, Sprecherin der Psychotherapeuten in Ausbildung im DPtV
Moderator: Dr. Andreas Lehr, Highlights Magazin
http://piaportal.de/detailansicht+M5cd3831c215.html
Stellungnahme des Berufsverbands DPtV zu den beiden Gerichtsurteilen - Ein Leserbrief dazu von Robin Siegel (Teil I)
20.17.42.-12.01.2013
Konsequenzen aus den Urteilen des ArbG Hamburg und des LAG Hamm
Stellungnahme von Dr. Plantholz, Justiziar der DPtV:
http://piaportal.de/fileadmin/news/2012/Auswirkungen_der_arbeitsgerichtlichen_Urteile_zu_den_PiA.pdf
Rechtsgutachten im Auftrag der DPtV:
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/fileadmin/main/g-datei-download/News/2012/Plantholz-Geising_Rechtsgutachten_PiA-022012.pdf
Leserbrief dazu von Robin Siegel, PiA-Bundessprecher:
„Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor Kurzem erreichte mich zusammen mit dem Mitgliederrundbrief das Info-Magazin PiA-News 4/2012. Ich finde es gut, dass Sie über die beiden sehr wichtigen erfolgreichen Gerichtsverfahren zur Vergütung der Praktischen Tätigkeit berichten. Ich habe mich auch intensiv mit den Verfahren und dessen Konsequenzen beschäftigt. Verwirrend und sehr problematisch finde ich den Tenor bzw. die möglicherweise wahrgenommene Kernaussage der beiden Artikel zu den Urteilen.
Bereits in der ersten Überschrift machen Sie deutlich, dass es sich („nur“) um Einzelfallentscheidungen handle und gehen im weiteren Text fast ausschließlich auf die Wichtigkeit der Urteile für einen möglichen Reformprozess ein. Dabei vergessen Sie leider völlig die Bedeutung der Urteile für PiA, die sich aktuell in der praktischen Tätigkeit befinden oder diese in den letzten Jahren abgeschlossen haben. Für diese wird eine Reform der Ausbildung nicht mehr relevant sein, die Urteile der beiden Gerichtsverfahren aber sehr wohl, da gerade jetzt weitere rechtlichen Verfahren – vor allem in NRW – durchaus Aussicht auf Erfolg haben.
In dem daneben stehenden Artikel zu den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen der Praktischen Tätigkeit führen Sie dies fort und betonen, dass das Arbeitsrecht grundsätzlich nicht auf die Ausbildung anwendbar sei. Auch die Einschätzung von Hr. Dr. Plantholz kann im Rahmen der Diskussion um die Reform der Psychotherapieausbildung logisch sein.
Stellungnahme des Berufsverbands DPtV zu den beiden Gerichtsurteilen - Ein Leserbrief dazu von Robin Siegel (Teil II)
20.16.55.-12.01.2013
Durch die inhaltliche Verknüpfung des Gutachtens mit den Gerichtsurteilen und ohne Bezugnahme auf die berufpolitische Diskussion um die – sehr strittige - „Direktausbildung“, erzeugen Sie aber vor allem Unsicherheit und führen zu einer Vermeidung von weiteren rechtlichen Schritten unter den Betroffenen. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass es sich bei der Beilage „PiA-News“, vor allem um ein Medium für PiA handelt, und die Leserinnen und Leser zumeist nicht über Ihre dahinter stehenden berufspolitischen Ziele (die ich ja auch nur vermuten kann) der Texte informiert sind.
Im Gegensatz hierzu wäre bzw. ist es für mich jetzt besonders wichtig, Kolleginnen und Kollegen, die unter solch katastrophalen Bedingungen arbeiten und trotz hoher Verantwortlichkeit keine Vergütung erhalten, über Möglichkeiten und Grenzen von Gerichtsverfahren und Vergleichsprozessen zu informieren, ihnen Mut zu machen, sich ggf. juristische Beratung zu holen und insbesondere in Ballungsgebieten, in denen gar nicht bezahlt wird, zumindest einen Vergleich anzustreben. Denn gerade jetzt scheint die Chance auf erfolgreiche Vergleiche oder Klagen besonders gut zu sein.
Letztlich zählen bei einem Rechtsstreit, Urteile aus der zweihöchsten Instanz, deutlich mehr als ein von einem Verband in Auftrag gegebenes Gutachten. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn es sich, wie beim Landesarbeitsgericht Hamm, um ein Gericht mit - nach meinen Informationen - sehr hohem Ansehen handelt, auf dass sich mindestens alle Arbeitsgerichte in NRW beziehen werden. Schließlich ist das Arbeitsrecht aufgrund der durchgeführten Tätigkeiten – und natürlich nicht grundsätzlich aufgrund des Status der PiA - in sehr vielen Einzelfällen durchaus anwendbar.
Ich würde mich daher freuen, wenn Sie meinen Leserbrief auch zum Anlass nehmen würden, Ihre Informationen neu aufzubereiten.
Mit freundlichen Grüßen
Robin Siegel“
PiA-Tag NRW (incl. "Wie verklage ich meine Klinik auf Zahlung einer Vergütung?")
23.16.12.-18.12.2012
18. Januar 2013: 15:00 Uhr – 19:30 Uhr
Kassenärztliche Vereinigung Köln, Sedanstraße 10-16
PiA-Tag NRW
der
PiA-Vertretung im VPP/BDP
Programm
15:00 Begrüßung
15:15 Informationen zur Praxisübernahme
Jan Friederichs, Justitiar des Berufsverbandes Deutsche Psychologinnen und Psychologen e.V.
16:30 Aktuelle berufspolitische Entwicklungen rund um die praktische Tätigkeit und die Psychotherapieausbildung
Robin Siegel (PiA-Sprecher im VPP/BDP und Sprecher der PiAVertretung
Nordrhein-Westfalen)
17:00 Mitgliederversammlung der PiA-Vertretung im VPP/BDP*
17:30 Wie verklage ich meine Klinik auf Zahlung einer Vergütung?
Rechtsanwalt Wolf-Rüdiger Kneller von der Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen aus Bielefeld
Unverbindliche Anmeldung an pia@vpp.org
bitte bis 11. Januar 2013
Für Verpflegung und Getränke ist gesorgt!**
* Tagesordung der Mitgliederversammlung
TOP 1: Begrüßung und Regularien
TOP 2: Bericht und Entlastung des PiA-Sprechers
TOP 3: Projekte 2013
TOP 4: Neuwahl
TOP 5: Verschiedenes
(Reisekostenunterstützung für Mitglieder auf Anfrage. Bitte an: pia@vpp.org)
** für Mitglieder im VPP/BDP kostenlos; sonst Verpflegungspauschale 4€ (Bezahlung vor Ort)
Beide Urteile als pdf zum Herunterladen und Weiterleiten
13.58.31.-16.12.2012
Unter "Dokumente":
http://www.pia-im-streik.de/download/ArbGHHPraktikumPP.pdf
http://www.pia-im-streik.de/download/Landesarbeitsgericht_Urteil_praktische_Taetigkeit.pdf
An alle, die jetzt mit dem Gedanken spielen, Klage einzureichen:
00.23.51.-15.12.2012
PiA-Vertretung und Berufsverbände warten auf die schriftliche Urteilsbegründung aus Hamm und bemühen sich um juristische Expertise. Auch zu den Fragen: Können jetzt alle PiA Lohn für die Praktische Tätigkeit einklagen oder gibt es dabei auch Risiken? Welche Bedeutung haben die beiden Urteile? Sobald es Antworten und Neuigkeiten gibt, werden sie hier veröffentlicht. Fragen beantwortet die PiA-Vertretung NRW: pia.vertretung.nrw@googlemail.com
www.pia-vertretung-nrw.de
Landesarbeitsgericht verurteilt psychiatrische Klinik zur Bezahlung einer Vergütung der praktischen Tätigkeit (Teil I)
23.10.12.-13.12.2012
Landesarbeitsgericht verurteilt psychiatrische Klinik zur Bezahlung einer Vergütung der praktischen Tätigkeit – die unentgeltliche Beschäftigung von Psychotherapeuten in Ausbildung (PIA) kann sittenwidrig sein.
Das Landesarbeitsgericht Hamm hat mit einem Urteil vom 29.11.2012 (Az. 11 Sa 74/12) einer klagenden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Ausbildung aus NRW Recht gegeben und das Klinikum, in der sie die praktische Tätigkeit absolviert hatte, zu einer nachträglichen Vergütung von 12.000€ (1000€ pro Monat bei einer 4 Tage-Woche) verklagt. Laut Rechtsanwalt Wolf-Rüdiger Kneller von der Rechtsanwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen aus Bielefeld, der die Psychotherapeutin in Ausbildung vertreten hatte, habe das Gericht den Tatbestand der Sittenwiedrigkeit als erfüllt angesehen. Die detailiierte schriftliche Urteilsbegründung wird in den nächsten Wochen erwartet (http://www.rae-geisler-franke.de/aktuelles.html).
Landesarbeitsgericht verurteilt psychiatrische Klinik zur Bezahlung einer Vergütung der praktischen Tätigkeit (Teil II)
23.09.36.-13.12.2012
Das Urteil zeigt, dass sich der Kampf gegen die zum Teil offene Ausbeutung der Psychotherapeuten in Ausbildung nicht nur politisch, sondern juristischem lohnen kann und hat eine wichtige Signalwirkung für alle Psychotherapeuten in Ausbildung sowie ausbildenden Kliniken, insbesondere für die Einrichtungen, in denen trotz hoher Verantwortung und eigenständiger Tätigkeit keine Vergütung gezahlt wird.
Das Gericht hat allerdings die Revision zum Bundesarbeitsgericht (BAG) für das unterlegene Klinikum zugelassen. Sollte das Klinikum von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und den weiteren Rechtsweg beschreiten, müsste die höchste arbeitsgerichtliche Instanz - das Bundesarbeitsgericht - abschließend entscheiden. In diesem Fall haben bereits mehrere psychotherapeutische Verbände angekündigt, die Klägerin finanziell bei Ihren Prozesskosten zu unterstützen. Falls keine Revision beantragt wird, ist das Urteil rechtskräftig.
Bis dahin ist das Urteil des Landesarbeitsgerichtes Hamm der Präzedenzfall, auf den sich alle Psychotherapeuten in Ausbildung berufen können. Auch wenn die praktische Tätigkeit bereits länger zurückliegt oder die Ausbildung bereits abgeschlossen ist, können Ansprüche immer noch geltend gemacht werden. Übrigens hatte in einem ähnlichen Fall das Arbeitsgericht Hamburg (Az. 21 Ca 43/12) am 16.10.2012 einer Kollegin eine Vergütung in Höhe von 33.460,20 € (“normales Psychologengehalt”) zugesprochen.
Die PiA-Vertretung NRW wird weiter über den Verlauf dieser Verfahren berichten sowie deren Implikationen für die Praxis berichten und plant im kommenden Jahr Informationen für PiA und mögliche weitere Gerichtsverfahren zusammenstellen. Für weitere Rückfragen zu diesem Thema stehen unter der o.g. E-Mailadresse gerne zur Verfügung.
Friederike Andernach, Maria Glaen & Robin Siegel
für die PiA-Vertretung NRW
Email: pia.vertretung.nrw@googlemail.com
www.pia-vertretung-nrw.de
Urteil: PiA erstreitet sich vor dem Arbeitsgericht 33.460,20 €
21.20.10.-13.12.2012
"Gericht: Arbeitsgericht Hamburg
Aktenzeichen: 21 Ca 43/12
Typ: Urteil
Entscheidungsdatum: 16.10.2012
Leitsätze: Eine Diplom-Psychologin, die ihre Leistungen während der praktischen Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin überwiegend eigenständig erbringt, ist nicht Praktikantin, sondern Arbeitnehmerin.
Vorinstanzen:
Tenor
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin € 33.460,20 brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz auf jeweils € 1.858.90 brutto seit dem ... zu zahlen.
Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.
Der Streitwert beträgt € 33.460
...
45 Die Vorstellung des lebenslangen Lernens basiert geradezu auf der Annahme, dass Arbeit mit Lernen verbunden sein kann. Im Fall der Klägerin ist es umso nahe liegender, von einer Ergänzung und Erweiterung ihrer beruflichen Fähigkeiten auszugehen, nicht aber von einem ersten Kennenlernen einer beruflichen Tätigkeit überhaupt. Denn die Klägerin ist seit dem 8. Januar 2003 diplomierte Psychologin und war bereits jahrelang in ihrem Beruf tätig."
Weiter:
http://www.hensche.de/Diplom_Psychologe_bei_Ausbildung_zum_psychologischen_Psychotherapeuten_ist_
Arbeitnehmer_und_kein_Praktikant_Arbeitsgericht_Hamburg_21Ca43-12_u.html
HEUTE 17 Uhr: PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg!!
13.22.00.-06.12.2012
Raum: s. Info-Display im Eingangsbereich
Themen u.a. Auswertung des Demo-/Protesttages am 14.11.12 aus ver.di-Sicht. Wie können die PiA-Interessen über die ver.di-Schiene weiter voran getrieben werden?
Alle PiA (und PiA in spe) aus Berlin und Brandenburg sind herzlich eingeladen!
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Demonstration in Heidelberg (Bericht von ver.di Rhein-Neckar)
20.02.08.-02.12.2012
Demonstration in Heidelberg
„PiA“ : Psychotherapeuten in Ausbildung oder „Pleite in der Ausbildung“?
Ca. 200 Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) und deren Sympathisanten demonstrierten am 14.11.2012 in Heidelberg gegen die ausbeuterischen Bedingungen in der Ausbildung. PiA leisten während der Psychotherapeutenausbildung, die zwischen drei und fünf Jahren dauert, in Kliniken der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung 1800 Stunden praktische Tätigkeit ab - mit Diplom, aber zumeist ohne Lohn. Teils stemmen sie in Kliniken die psychotherapeutische Versorgung an Stelle von festangestellten psychologischen Psychotherapeuten. Gleichzeitig bezahlen sie horrende monatliche Ausbildungsgebühren (Gesamtkosten: 14.000 bis 20.000 Euro).
Weiter:
https://rhein-neckar.verdi.de/aktuelles_konflikte/pia
Heute Abend PiA-Party in der Manyo-Bar, Berlin!!
13.01.21.-01.12.2012
Heute ab 20 Uhr PiA-Party in der Manyo-Bar, Karl-Kunger-Str. 7, Berlin. Alle PiA + Freunde und auch zukünftige PiA sind herzlich eingeladen!!
http://goo.gl/maps/d74zA
PiA-Netz-Berlin
20 Institute - eine PiA-Schaft!
http://de.groups.yahoo.com/group/PiA-Netz-Berlin/
PiA-Vernetzung auf Facebook
12.55.17.-01.12.2012
PiA-Seiten auf Facebook: Infos, Bilder, Kommentare, Austausch mit anderen, Veranstaltungen ...
P.i.A. PsychotherapeutInnen in Ausbildung:
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
PiA-Netz-Hamburg
https://www.facebook.com/PiANetzHamburg?ref=ts&fref=ts
PiA (Psychotherapeuten/innen in Ausbeutung) Hessen
https://www.facebook.com/pages/PiA-Psychotherapeuteninnen-in-Ausbeutung-Hessen/171715289590676?ref=ts&fref=ts
PiA-Netz Rheinland
https://www.facebook.com/PiaNetzRheinland?ref=ts&fref=ts
PiA (PsychotherapeutInnen in Ausbildung) BaWü
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung-BaW%C3%BC/553146984710829?ref=ts&fref=ts
Geschlossene Gruppen:
PiA-Netz Rheinland Group Page
https://www.facebook.com/groups/265013236940022/
Psychotherapeuten mit Ausbildung (PiA, KJP, PP)
https://www.facebook.com/groups/psychotherapeuten/
Studierende Unterstützen PiA in Ausbeutung
https://www.facebook.com/groups/304301626350651/?ref=ts&fref=ts
1 Jahr pia-im-streik.de!
00.20.25.-26.11.2012
Seit dem 26.11.11, also seit 1 Jahr, gibt es pia-im-streik.de! Happy Birthday! Danke an alle, die hier schreiben, Infos veröffentlichen und diese Seite gestalten!
PiA-Party am 1.12. in Berlin!!
13.15.54.-24.11.2012
Einladung zur PiA-Party am 1.12. ab 20:00 in der Manyo-Bar, Karl-Kunger-Str. 7, Berlin!
PiA-Netz-Berlin
20 Institute - eine PiA-Schaft!
http://de.groups.yahoo.com/group/PiA-Netz-Berlin/
PiA-Treffen bei ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg am 06.12.12
22.59.24.-23.11.2012
Do, 06.12.12, 17-19 Uhr
Raum: s. Info-Display im Eingangsbereich
Themen u.a. Auswertung des Demo-/Protesttages am 14.11.12 aus ver.di-Sicht. Wie können die PiA-Interessen über die ver.di-Schiene weiter voran getrieben werden?
Alle PiA (und PiA in spe) aus Berlin und Brandenburg sind herzlich eingeladen!
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Bundesweites ver.di Seminar "Ausbildungsstrukturen" 08. bis 10.02.13 in Gladenbach
00.22.44.-23.11.2012
Einladung zum Seminar der ver.di PiA-AG
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
hiermit laden wir Dich zu unserem Seminar der ver.di PiA-AG ganz herzlich ein. Das Seminar zum Thema Ausbildungsstrukturen beginnt am 8. Februar 2013 um 18:00 Uhr mit dem Abendessen und endet am 10. Februar 2013 gegen 13.30 Uhr mit dem Mittagessen. Es wird stattfinden in der
ver.di Bildungsstätte Gladenbach (bei Marburg)
Schlossallee 33
35075 Gladenbach
Seminargebühren werden nicht erhoben. Unterkunft und Verpflegung sind frei. Ver.di-Mitgliedern werden die Reisekosten (2. Klasse Bahn) erstattet.
Der Ablaufplan zum Seminar wird Euch nachgereicht. Gerne könnten wir über den Ablauf des Seminars auch auf unserer nächsten Sitzung der PiA-AG am 20. Januar 2013 sprechen.
Meldet Euch bitte bis zum 17.12.2012 bei Sandra Koziar verbindlich an, damit wir entsprechend planen können.
Sandra Koziar, ver.di, Fachbereich 3
030/6956-1852
sandra.koziar@verdi.de
http://gesundheit-soziales.verdi.de/beruf/psychotherapeuten/fachkommission
http://www.verdi-gladenbach.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Bundesweites PiA-Treffen der ver.di PiA-AG am 20.01.13
00.11.03.-23.11.2012
Sonntag, 20.01.13, von 11 Uhr bis 16 Uhr
im ver.di Bildungszentrum
"Clara Sahlberg" Berlin Wannsee
Koblanckstr. 10
14109 Berlin
Auf der Tagesordnung stehen u.a. Erfahrungsaustausch zur Situation der PiA, Berichte zu den PiA-Demos, Checkliste Ausbildungsvertrag, Vorbereitung ver.di-Seminar in Gladenbach zum Thema Ausbildungsstrukturen (8.-10.2.13).
Die ver.di PiA-AG ist ein Arbeitskreis, der sich mit der Ausbildung und der Verbesserung der Ausbildungsstrukturen beschäftigt. Teilnehmen können alle PiA (und auch PiA in spe) aus dem gesamten Bundesgebiet. Eine Mitlgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich. Für ver.di-Mitglieder werden Übernachtungs- und Reisekosten übernommen.
Anmeldung und Anfragen:
Sandra Koziar, ver.di, Fachbereich 3
030/6956-1852
sandra.koziar@verdi.de
http://gesundheit-soziales.verdi.de/beruf/psychotherapeuten/fachkommission
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden
Antwort des BMG auf schriftliche Frage Biggi Bender Ausbildung PsychotherapeutInnen Bund-Länder-AG (Teil 1)
23.02.10.-22.11.2012
Annette Rausch, Gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, schrieb am 21.11.12 nachfolgende E-Mail, mit der sie die Antwort des BMG auf die schriftliche Frage von November 2012 kommentierte.
"Sehr geehrte PiAs,
sehr geehrte VertreterInnen psychotherapeutischer Kammern und Verbände,
wie letzte Woche angekündigt schicke ich Ihnen heute die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf die schriftliche Frage von Biggi Bender zur Ausbildung von PsychotherapeutInnen sowie dem Arbeitsauftrag der Bund-Länder-AG. Die Antwort ist leider wenig aussagekräftig.
Mit freundlichen Grüßen
Annette Rausch
---
Annette Rausch, wiss. Mitarbeiterin
Büro Biggi Bender MdB
Gesundheitspolitische Sprecherin
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Deutscher Bundestag
11011 Berlin"
Antwort des BMG auf schriftliche Frage Biggi Bender Ausbildung PsychotherapeutInnen Bund-Länder-AG (Teil 2)
22.53.59.-22.11.2012
"Bundesministerium für Gesundheit
Annette Widmann-Mauz
Mitglied des Deutschen Bundestages
Friedrichstraße 108
10117 Berlin
Mitglied des Deutschen Bundestages
Frau Birgit Bender
11011 Berlin
Berlin, 20. November 2012
Schriftliche Frage im November 2012
Arbeitsnummer 11/109
Sehr geehrte Frau Kollegin, liebe Biggi,
Ihre o.a. Frage beantworte ich wie folgt:
Frage Nr. 11/109:
Welche Aktivitäten hat die Bundesregierung seit der Beantwortung der Kleinen Anfrage „Reform der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten“ (Drs. 17/3352) im Oktober 2010 unternommen, um kurzfristig (Zugangsvoraussetzung Master, Honorierung der praktischen Tätigkeit) und längerfristig notwendige Änderungen der Ausbildung von Psychologinnen und Psychologen voranzutreiben, und welche Rolle spielt dabei die Bund-Länder-Arbeitsgruppe (Einsetzung, Besetzung, Auftrag, Zeitrahmen)?
Antwort:
Die Bundesregierung arbeitet an einer grundlegenden Reform der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und wird dabei auch die Zugangsvoraussetzungen und die Frage einer Vergütung des praktischen Teils der Ausbildung einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung zuführen.
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die sich aus den für die Psychotherapeutenausbildung zuständigen Vertreterinnen und Vertretern der Länder im Ausschuss für Berufe des Gesundheitswesens zusammensetzt, befasst sich derzeit mit den Ausbildungsstrukturen und wird in diesem Rahmen auch die Umstrukturierung der Psychotherapeutenausbildung zu einer Direktausbildung vergleichbar dem Medizinstudium der Ärzte und fachärztlichen Weiterbildung prüfen.
Es wird sich zu diesem Zweck auch mit der Kultusseite der Länder sowie Expertinnen und Experten aus der Psychotherapeutenschaft beraten. Der Sitzungsrhythmus wird dem Diskussionsverlauf angepasst.
Mit freundlichen Grüßen
Annette Widmann-Mauz"
25 € mehr im Alexianer Krankenhaus Köln - Kommentare dazu auf Facebook
21.45.31.-21.11.2012
" vielleicht gibts ja noch einen Büchergutschein am Ende!"
"man merkt, dass bald weihnachten ist.."
"Ich würde es zurückspenden..." - "Für hungerleidende Chefärzte?"
"Nach der nächsten Demo gibt's dann ne Tüte Urzeitkrebse ausm Yps-Heft, yeah!"
"Irre. Wir behandeln halt wirklich die Falschen"
"Kann man ihn bei einem seiner vielen Einsätze in Talkshows mal drauf ansprechen."
"Was für ein schöner Erfolg! Endlich können die Kölner PiAs von ihrem Gehalt ca. 20% ihrer Miete bezahlen. Ich freue mich für euch!"
"Muss das jetzt versteuert werden?"
"Der scheint seinen Humor nicht nur bei seinem Kabarettprogramm zeigen zu wollen."
"Wahnsinn!!! Und dafür wird bestimmt erwartet, dass man nicht nur mehr Patienten übernimmt, sondern gleich noch die Abteilung leitet, die Gruppen allein macht, die Räume neu gestaltet, nie mehr krank wird, früher anfängt und später aufhört..."
Quelle: https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
Gehaltserhöhung im Alexianer Krankenhaus Köln
22.36.33.-20.11.2012
Chefarzt Dr. M. Lütz liess sich nicht lumpen und hat das Gehalt seiner PiA nach deren Protest gleich um 50% erhöht. Wir verdienen jetzt nicht mehr 50, sondern sagenhafte 75 Euro pro Monat. Die Erhöhung bringt uns jeden Monat einen Saunabesuch, 5 Kölsch und 2mal die örtliche Tageszeitung... Vielen Dank!
Gesamt-Pressemeldung nach den Protesten
22.19.59.-18.11.2012
Ausbeutung beenden – Ausbildungsreform JETZT!
2500 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) protestierten bundesweit für gerechtere Ausbildungsbedingungen
Berlin, 16. November 2012. Am 14.11.2012 gingen in Berlin und elf weiteren Städten Deutschlands über 2500 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) gemeinsam mit Studierenden und ihren sich solidarisch erklärenden approbierten Kolleginnen und Kollegen auf die Straße, um für eine Reform der Ausbildung und damit eine Verbesserung der Ausbildungsbedingungen zu demonstrieren. Sie übergaben dem Bundesministerium für Gesundheit unter lautstarker Begleitung 9.000 Unterstützerunterschriften für die Berliner Resolution vom 30.8.2011. Sie stellten zudem zwei zentrale Forderungen an das BMG: „Wir fordern die angemessene Vergütung während der Praktischen Tätigkeit der Ausbildungsteilnehmer an Kliniken,“ so Katharina Röpcke , Sprecherin der PiA-Protestgruppe „PiA für gerechte Bedingungen! Berlin“. „Auch die Festlegung des Mastersabschlusses als Zugangsvoraussetzung zur Psychotherapieausbildung muss endlich festgeschrieben werden“, ergänzen Ariadne Sartorius (bvvp), Kerstin Sude (DPtV) und Eva Schweitzer-Köhn (BDP/VPP) als Verbandsvertreterinnen die Forderungen der PiA. ...
Weiter gehts hier: Oben rechts (über dem PiA-Demo-Plakat) kann die Pressemeldung heruntergeladen werden.
Auswertung der Kölner PiA-Demo
13.21.04.-18.11.2012
Wer war auf der Demo? Woher kamen die TeilnehmerInnen? Hier eine Übersicht:
7 Universitäten: Duisburg-Essen, Düsseldorf, Essen, Köln, Maastricht, Trier, Wuppertal.
10 Ausbildungsinstitute: Bochum (IPP), Bonn (DGVT, KBAB), Köln (APP, AKIP, AVT, IPR-PA , KiJu Alfred-Adler-Institut, KLVT), Krefeld (RHAP).
21 Kliniken: AHG Tönisstein, Alexianer Krankenhaus Aachen, Alexianer Krankenhaus Köln, Bethel Bielefeld, EVK Bergisch Gladbach, Klinik Königsfeld Krefeld, Klinik Königshof Krefeld, LVR TK KJP Essen, LVR-Klinik Bedburg-Hau, LVR-Klinik Bonn, LVR-Klinik Düren, LVR-Klinik Köln, Marien-Hospital Euskirchen, Rheinkliniken Bad Honnef, Röher Parkklinik, St. Vinzenz Hospital Dinslaken, Stiftung Tannenhof Remscheid, Uniklinik Bonn, Uniklinik Köln, Uniklinik Köln Jugendstation, Uniklinik Köln Psychosomatik
Und noch mal: Danke dass ihr da gewesen seid!
Tagesspiegel: Berliner Demonstranten im Test
15.49.54.-17.11.2012
http://www.tagesspiegel.de/berlin/pro-test-pro-test/7401962.html
Heidelberg - Artikel im Mannheimer Morgen
21.38.17.-15.11.2012
http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/heidelberg/schluss-mit-ausbeutung-1.800968
Demo in Heidelberg - voller Erfolg!
21.34.46.-15.11.2012
In Heidelberg waren ca. 200 Demonstranten. Wir zogen mit Trillerpfeifen, Bannern, Rufen und einem „PiA-Song“ vom Bismarckplatz bis zum Bunsendenkmal vor dem Psychologischen Institut. Dabei verteilten wir die Taschentücher-Packungen mit den Protest-Sprüchen wie „PiA-Bezahlung ist zum Heulen“ oder „Diese Packung kostet mehr, als ich verdiene“. Inklusive gab es den Beipackzettel „PiA-Forte“, der über die Risiken und Nebenwirkung der Psychotherapeutenausbildung aufklärte. Auch ein Theaterstück „Gruppentherapie gegen das PiA-Syndrom“ wurde aufgeführt. Es handelte vom „PiA-Syndrom, das sich mit Müdigkeit, Abgespanntheit, Existenzängsten, finanziellen Sorgen und depressiver Verstimmung beschreiben lässt und ein Risiko für Burn Out darstellt.
Wir sind absolut zufrieden mit dem Ablauf der Demo in Heidelberg und konnten erfolgreich auf die bestehenden Misstände aufmerksam machen!
Bericht aus Bremen
20.27.45.-15.11.2012
In Bremen waren wir 120 Leute:o). Herr Schrömgens von der Psychotherapeutenkammer war zu Beginn kurz anwesend ung hat eine kurze Ansprache gehalten! Heute am frühen Mittag kam noch die offizielle Zusage, dass die Senatorin Frau Jürgens-Pieper uns empfängt und unsere "Forderungen" entgegen nimmt. Tollerweise haben wir (wohl auch dank ver.di!!!) eine spontane Erlaubnis bekommen mit unserer Demo durch die Stadt zu ziehen und gemeinsam zum Übergabe Ort zu gehen. Die Senatorin hat sich sehr positiv geäußert und uns ihre Unterstüzung zugesagt!
Bericht von der Kölner Demo
20.26.54.-15.11.2012
In Köln waren wir 150 bis 180 Leute!
Schade, dass nicht mehr bekommen sind. Aber Stimmung war gut, es war eine richtige Kundgebung mit Reden, Plakaten, Informieren der vorbeilaufenden Bevölkerung, und das alles bei herrlichem Wetter, wenn auch sehr kalt auf der zugingen Domplatte.
In Facebook haben wir Fotos reingestellt:
https://www.facebook.com/groups/265013236940022/
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
Bericht vom Protest in Freiburg
20.25.54.-15.11.2012
In Freiburg waren wir zwar nur 20 - 30 Leute an unserem Infostand (einige sind nach Heidelberg gefahren), aber das Interesse der Passanten war groß und es erschien heute ein Artikel über unsere Aktion in der Badischen Zeitung.
Rheinische Post über PiA-Proteste
20.09.16.-15.11.2012
http://nachrichten.rp-online.de/politik/psychologen-kaempfen-fuer-lohn-schon-in-der-ausbildung-1.3067904
WDR 5, Westblick, über PiA-Protest (mp 3)
19.46.52.-15.11.2012
Interview mit Robin Siegel, PiA-Bundessprecher:
http://gffstream-3.vo.llnwd.net/c1/m/1352913718/radio/westblick/wdr5_westblick_20121114_1800.mp3
Campusradio über PiA-Protest
19.44.31.-15.11.2012
http://www.radioq.de/2012/11/psychotherapeutinnen-protestieren-fur-mehr-geld/
Über die Demo in Münster ab Minute 1:30
19.35.15.-15.11.2012
http://media.centertv-muenster.de/Aktuell/detail:6160
Bericht bei RTL über Kölner Demo (ab Minute 8:58)
18.56.27.-15.11.2012
http://rtl-now.rtl.de/rtl-west/thema-ua-attest-am-ersten-tag.php?film_id=91709&player=1&season=0
Bericht im WDR Fernsehen, Lokalzeit Münster
18.38.39.-15.11.2012
Im WDR - Lokalzeit Münster - lief gestern ein kleiner Bericht über den Protest in Münster. Interviewt wurde Robin Siegel, PiA-Bundessprecher. Der Bericht startet ab Minute 13:05:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_muensterland.xml
Pressemitteilung: Bayerische PsychotherapeutInnen in Ausbildung demonstrieren in München für gerechtere Bedingungen (Teil 1)
18.32.53.-15.11.2012
Pressemitteilung 14.11.2012
Ausbeutung beenden – Ausbildungsreform jetzt
Bayerische PsychotherapeutInnen in Ausbildung demonstrieren in München für
gerechtere Bedingungen
Am 14.11.2012 gingen bundesweit in 11 Städten Deutschlands Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) auf die Straße, um für eine Reform der Ausbildung und damit eine Verbesserung der Bedingungen zu demonstrieren.
Die PiA in München versammelten sich, unterstützt von Studenten, Niedergelassenen und Vertretern von Psychotherapeutenkammer und Verbänden, um 12.00 Uhr am Wittelsbacherplatz, um ihren Unmut über die zum Teil unzumutbaren Ausbildungsbedingungen auszudrücken. Besonders wurden dabei die mangelnde / fehlende Vergütung während der Praktischen Tätigkeit der Ausbildungsteilnehmer an Kliniken sowie die unklaren Zugangsvoraussetzungen zur Psychotherapieausbildung durch die Bologna-Reform angeprangert.
Mit etwa 300 Teilnehmern war die Demonstration sehr gut besucht – viele PiA nahmen sich in ihrer Mittagspause Zeit, hatten extra einen Tag freigenommen oder waren von weit angereist, zum Beispiel aus Nürnberg oder Regensburg.
Nachdem Lisa Brendel, Sprecherin der bayerischen PiA für die PTK Bayern, die Teilnehmer
und Gäste begrüßt hatte, sprach Birgit Gorgas vom Vorstand der PTK Bayern. Sie drückte die
Unterstützung der Kammer aus und ermutigte die Teilnehmer, sich weiter für die
notwendige Reform einzusetzen.
Pressemitteilung: Bayerische PsychotherapeutInnen in Ausbildung demonstrieren in München für gerechtere Bedingungen (Teil 2)
18.28.56.-15.11.2012
Anschließend wurde eine Resolution des zuständigen ver.di-Fachbereichs (Vorsitzender Erhard Reinfrank) verlesen, die im Vorfeld verabschiedet worden war und sich ebenfalls kritisch mit der schwierigen Situation der Ausbildungsteilnehmer auseinandersetzte. „Es gibt wohl keine staatlich geregelte Ausbildung, die unter derartigen Bedingungen zu absolvieren ist. Man fühlt sich in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückversetzt, als Lehrlinge ihrem Lehrherren noch Lehrgeld zahlen mussten“ hieß es dort.
Die Demonstration zog über die Residenzstraße und die Maximilianstraße in den Karl-Scharnagl-Ring zur Bayerischen Staatskanzlei. Während der gesamten Veranstaltung machen die PiA und ihre Mitstreiter mit Trillerpfeifen, Megafonen und Slogans wie „Null Euro sind ein Hohn – drum fordern wir mehr Lohn“ aus sich aufmerksam und verteilten Flugblätter an Passanten.
Benedikt Waldherr, aktiv in verschiedenen berufspolitischen Gremien, bekräftigte bei der Abschlusskundgebung nochmals die Kritik an den Mängeln der Ausbildung und rief zu weiterem Engagement auf – nach der Approbation warteten neue Herausforderungen.
Lisa Brendel bedankte sich abschließend für die Teilnahme aller und vor allem für die Organisation der Veranstaltung. Etwa 10 PiA und Studenten hatten sich in den letzten Wochen die Zeit genommen, neben ihrer Ausbildung, Berufstätigkeit oder dem Studium am Gelingen der Veranstaltung mitzuwirken. Es war die erste derartige Veranstaltung in München – und hoffentlich nicht die letzte.
Ansprechpartnerin in München:
Lisa Brendel
PiA-Sprecherin für die PTK Bayern
Email: lisabrendel@gmx.net
Handy: 0151-28057932
PiA-Demos - grüne Aktivität rund um die Ausbildung von PsychotherapeutInnen (E-Mail vom 13.11.12, Teil 1)
17.48.38.-15.11.2012
An die (im Internet recherchierbaren) PiA-VertreterInnen
CC Psychotherapeutenkammern und -verbände
Sehr geehrte PiA-VertreterInnen,
wir wünschen viel Erfolg bei der morgigen Demo. Uns Grüne haben Sie bei der Forderung nach einer ordentlichen Honorierung der praktischen Tätigkeit von PiA sowie der Forderung eines Masterabschlusses als Zugangsvoraussetzung auf Ihrer Seite.
Wir Grünen können mit Fug und Recht behaupten, dass ohne unser Bohren zu Koalitions- und Oppositionszeiten das Gutachten des Bundesgesundheitsministeriums zur Ausbildungssituation vermutlich nicht vorliegen würde.
In der letzten Wahlperiode forderten wir im Rahmen der Beratungen zum Krankenhausfinanzierungsgesetz (BT-Drs. 16/10807) die Bundesregierung auf, eine Übergangsregung vorzulegen, die eine angemessene Vergütung und Refinanzierung der praktischen Tätigkeit von Psychologischen PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in Ausbildung vorsah. Dieser Antrag wurde von Schwarz-Rot im Gesundheitsausschuss abgelehnt.
PiA-Demos - grüne Aktivität rund um die Ausbildung von PsychotherapeutInnen (E-Mail vom 13.11.12, Teil 2)
17.47.32.-15.11.2012
In dieser Wahlperiode haben wir eine Kleine Anfrage „Reform der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten“ in den Bundestag eingebracht: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/033/1703352.pdf
Dort wurden u.a. die beiden zentralen Forderungen der morgigen PiA-Demos aufgegriffen. Die Antwort der Bundesregierung aus dem Oktober 2010 zu diesen beiden Aspekten kommentierte Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen damals:
„Seit Langem überfällige Änderungen werden von der Regierung abgelehnt. So ignoriert die Bundesregierung z.B., dass sich die Hochschullandschaft in den letzten Jahren radikal geändert hat und es längst AbsolventInnen neuer Studiengänge und mit Bachelor- oder Masterabschlüssen gibt. Die Klärungen, welche dieser Abschlüsse bundesweit als Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung als PsychotherapeutInnen vorausgesetzt werden, wird abgelehnt, da erst über die künftige Ausbildungsstruktur entschieden werden müsse. Das ist etwa so, wie wenn ein Haus bereits an einer Ecke brennt und die Dorfbevölkerung statt zu löschen darüber debattiert, dass es sinnvoll sei, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen, damit dann qualifiziert gelöscht werden kann. Das Gesundheitsministerium drückt sich mit dieser Argumentation vor den von den Bundesländern eingeforderten notwendigen kurzfristigen Entscheidungen. Ein Laufenlassen wird zu einem Flickenteppich länderspezifischer Regelungen führen, die später nur schwer wieder einzufangen sind. Wenn man hier Absicht unterstellt, dann bedeutet dies, dass ein niedrigeres Qualifikationsniveau (Bachelor) bei denjenigen, die Kinder behandeln, das Ziel ist.
PiA-Demos - grüne Aktivität rund um die Ausbildung von PsychotherapeutInnen (E-Mail vom 13.11.12, Teil 3)
17.46.31.-15.11.2012
Die Antwort auf unsere Frage zur finanziellen Situation der AusbildungsteilnehmerInnen, die auf die BAFöG-Reform verweist, ist keine Lösung des Problems: Nach dem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten erhalten nur 1 Prozent der PsychotherapeutInnen in Ausbildung eine BAFöG-Förderung. Eine angemessene Vergütung für den Beitrag, den die in Ausbildung befindlichen PsychotherapeutInnen bei der Versorgung psychisch kranker Menschen leisten, wäre aus grüner Sicht eine sinnvolle Antwort.“
Frau Bender hat die PiA-Demo zum Anlass genommen die folgende schriftliche Frage an die Bundesregierung zu stellen: „Welche Aktivitäten hat die Bundesregierung seit der Beantwortung der Kleinen Anfrage „Reform der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten“ (Drs. 17/3352) im Oktober 2010 unternommen, um kurzfristig (Zugangsvoraussetzung Master, Honorierung der praktischen Tätigkeit) und längerfristig notwendige Änderungen der Ausbildung von Psychologinnen und Psychologen voranzutreiben und welche Rolle spielt dabei die Bund-Länder-Arbeitsgruppe (Einsetzung, Besetzung, Auftrag, Zeitrahmen)?“
Sobald wir eine Antwort erhalten, werden wir Ihnen diese weiterleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Annette Rausch
---
Annette Rausch, wiss. Mitarbeiterin
Büro Biggi Bender MdB
Gesundheitspolitische Sprecherin
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Bericht im Mannheimer Morgen
15.46.52.-15.11.2012
http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/heidelberg/schluss-mit-ausbeutung-1.800968
Bericht in der Badischen Zeitung
15.45.29.-15.11.2012
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wir-arbeiten-hier-wirklich-fuer-n-appel-und-n-ei--65666030.html
Artikel in den Westfälischen Nachrichten
23.21.08.-14.11.2012
http://www.wn.de/Muenster/Zentrale-Forderung-Gerechte-Entlohnung-ihrer-klinischen-Taetigkeit-300-Psychotherapeuten-demonstrierten-in-Muenster-fuer-Ausbildungsreform
Ankündigung in der Ärztezeitung
21.18.02.-14.11.2012
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/826433/psychotherapeuten-ausbildung-demos-angekuendigt.html?sh=1&h=-982974247
Anzahl der Demonstranten
21.03.11.-14.11.2012
Das sind bisherigen Rückmeldungen:
Münster: ca. 350
Köln: ca. 300
Berlin: ca. 500
Hannover: ca. 100
Frankfurt: über 250
Bremen: 100
Heidelberg: 200
Jena: 150
Hamburg: 200, mit Grußworten von Herrn Prof. Richter
Freiburg: ca. 30
München: ca. 300
----------------------
Insgesamt: 2480
Außerdem soll heute eine spontane PiA-Aktion in Erlangen (Weißen Herzstraße) stattgefunden haben. Auch hier warten wir noch auf eine Rückmeldung.
Artikel in der Münsterschen Zeitung
20.52.04.-14.11.2012
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/300-Psychotherapie-Azubis-protestieren-gegen-Ausbeutung;art993,1824471
Beitrag auf WDR 5
20.40.34.-14.11.2012
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/11/14/westblick-psychologe.xml
Artikel im Kölner Stadtanzeiger
20.34.30.-14.11.2012
http://www.ksta.de/innenstadt/pia-azubi-aufstand-am-dom,15187556,20868854.html
Artikel über PiA-Protest im Deutschen Ärzteblatt
20.18.10.-14.11.2012
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52380
Berliner Demo am 14.11.12
19.22.31.-14.11.2012
In Berlin demonstrierten ca. 500 PiA und UnterstützerInnen bei wunderschönem Herbstwetter und bester Stimmung. Zum Auftakt sprach Stefanie Ulrich. Sie betonte, dass es neben den beiden Hauptforderungen auch darum geht, dass wir nach 13 Jahren nachbesserungsbedürftigem PsychThG immer noch unter katatrophalen Bedingungen und nur mit dem Einsatz von ausschließlich privaten finanziellen Ressourcen die Ausbildung absolvieren.
Dann marschierten wir die Friedrichstraße hoch zum BMG. Immer wieder waren Sprechchöre zu hören: "Arbeit mit Diplom - Nicht ohne Lohn!" oder "Rücken krumm, Taschen leer, Daniel Bahr danke sehr!". An Passanten wurden Info-Flyer und Taschentücherpäckchen verteilt - weil PiA-Lohn zum Heulen ist! Einige hatten Noten dabei und sagen ein Lied, das extra für die Demo komponiert wurde.
Nachdem wir wiederholt vergeblich um einen Übergabetermin unserer 9000 Unterschriften beim BMG gebeten hatten, gelang es uns nun mit vereinten Kräften, eine Übergabe zu erzwingen. Zwei Mitarbeiter des zuständigen Referats traten vor die Tür, die Übergabe wurde mit lautem Getöse begeleitet.
Auf der Abschlusskundgebung ermutigte uns Meike Jäger, ver.di-Fachbereichsleiterin Gesundheitswesen. Sie betonte, dass wir mit unserer gegenseitigen Solidarisierung schon sehr viel erreicht haben, und dass wir mit dieser Art von Protestwillen und Engagement noch mehr erreichen können.
Außerdem bekundeten Eva Schweitzer-Köhn vom BDP/VPP, Ariadne Sartorius vom bvvp, sowie Kerstin Sude von der DPtV ihre Unterstützung und wiesen auf die Wichtigkeit einer Ausbildungreform für den Berufsstand hin. Katharina Röpcke sprach als Vertreterin der PiA für gerechte Bedingungen!.
Leonie Knebel berichtete von den aktuellen Erfolgen bei Vivantes und ermutigte alle PiA, sich bei den Verhandlungen um eine bessere Bezahlung von den Betriebs- und Personalräten ihrer Kliniken unterstützen zu lassen.
Es war eine großartige Stimmung! Vielen Dank an alle, die dabei waren!
Kölner Demo ein Erfolg!
16.23.57.-14.11.2012
Köln, Domplatte, 13Uhr.
Über 250 Demonstranten versammeln sich um 13Uhr vor dem Kölner Dom. Mit Bannern, Trillerpfeifen, Trommeln und Rufen machen wir kräftig Lärm. Erste Passanten bleiben stehen. Die Redebeiträge von Martin Wild (Pia-Netz Rheinland), verdi, Felix Jansen (kooptiertes Mitglied des Landesvorstands Nordrhein, dptv) und vielen weiteren Beteiligten machen übers Megaphon nochmal deutlich: Die PiA lassen sich die unfairen Bedingungen nicht mehr gefallen!
Wir bedanken uns bei allen die gekommen sind, um die bundesweite Protestaktion zu unterstützen
und grüßen solidarisch allen Demonstranten in den anderen Städten!
Bisherige Presse auf die Schnelle:
Sendung “Westblick” im WDR 5 (u.a. mit Live-Interview mit Robin Siegel)
http://www.ksta.de/innenstadt/pia-azubi-aufstand-am-dom,15187556,20868854.html
Erfolgreiche Demo in Jena
16.17.37.-14.11.2012
In Jena ist trotz der kuzfristigen Organisation alles sehr gut verlaufen!
An die 150 Leute wurden gezählt, es gab Sprechchöre und wir haben fleißig Flugblätter verteilt.
Fotos folgen noch.
Kommt zur Demo!
22.23.04.-13.11.2012
PsychotherapeutInnen in Ausbildung demonstrieren am 14.11.12 in 11 Städten gegen prekäre Ausbildungsbedingungen. Das Motto lautet: "Ausbeutung beenden - Ausbildungsreform jetzt!". Die beiden Hauptforderungen beziehen sich auf die Bezahlung der Praktischen Tätigkeit und auf die Regelung der Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung.
Neben den beiden Hauptforderungen geht es auch darum, dass wir nach 13 Jahren nachbesserungsbedürftigem PsychThG immer noch unter katatrophalen Bedingungen und nur mit dem Einsatz von ausschließlich privaten finanziellen Ressourcen die Ausbildung absolvieren. Die Kliniken profitieren, die Institute tolerieren stillschweigend, weil sie auch profitieren und der Politik ist es egal. Die Einzigen die Leidensdruck haben, sind wir. Aber wenn wir uns nicht beschweren, warum sollte dann etwas geändert werden? Wo kein Kläger, da kein Richter. Ohne ausreichenden Druck wird sich das PsychThG niemals ändern.
Indem wir auf die Straße gehen und uns starke Bündnispartner suchen (13 Berufs- bzw. Fachverbände und ver.di), erschaffen wir uns, der nachwachsenden Psychotherapeuten-Generation, erstmals eine Lobby, die es bisher so nicht gab. Indem wir berufspolitisch aktiv sind, uns engagieren und miteinander diskutieren, versuchen wir grundlegende Fragen zu klären: Wie können wir angemessen unseren angestrebten Beruf ausüben, wenn das Hineinwachsen in den Beruf mit so vielen Hindernissen und Hürden verbunden ist? Wie können wir selbstbewusst im Beruf stehen, wenn das Fundament - nämlich die Ausbildung - aus unklarer gesetzlicher Regelung und aus Ausbeutung besteht? Es geht bei diesen Protesten auch um berufliche Identität, um berufliches Selbstwertgefühl und damit zusammenhängend um die Qualität unserer Arbeit. Solidarität, Kooperation und Vernetzung helfen uns, auf die Missstände hinzuweisen und eine Verbesserung zu erreichen.
Also: Mach mit! Werde aktiv! Sei solidarisch!
Stefanie Ulrich
PiA für gerechte Bedingungen! Berlin
Infos für die Berliner
21.23.37.-13.11.2012
Vor der Demo:
Wir treffen uns nicht direkt vor dem Abgeordnetenhaus (befriedeter Bezirk), sondern Niederkirchnerstraße, Ecke Wilhelmstraße, also ein paar Meter weiter.
Nach der Demo:
Wir wollen anschließend nach der Demo im CoComo was trinken gehen: Tucholskystraße 15, 10117 Berlin . Wer Lust hat, kann gerne mitkommen!
Artikel in der taz
21.15.17.-13.11.2012
"Dipl.-Psych. Billigkraft ackert in Kliniken oft umsonst"
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in&dig=2012%2F11%2F13%2Fa0052&cHash=afd2596e30f1e9050f1b772d55c7d821
Demo-Tasche packen für morgen
20.54.02.-13.11.2012
- Trillerpfeife, Tröte
- Instrument oder Gegenstand, der Krach macht
- selbsthergestelltes Plakat: große Pappe (alter Karton) bekleben oder bemalen mit Sprüchen, z.B. "0 € sind ein Hohn - Drum fordern wir jetzt Lohn!", "PsychotherapeutIn in Ausbeutung? Nein!", "Rücken krumm, Taschen leer, Klinikleitung danke sehr!", "Verdiene ich, was ich verdiene?", "Hier steht Ihr Sparposten, Herr Gesundheitsminister Bahr!"
- Button von der letzten Demo wieder mitbringen! Wer keinen (mehr) hat, bekommt einen (neuen).
- Außerdem mitbringen: die PiA-KollegInnen aus der eigenen Klinik
Die Wettervorhersage für morgen verspricht bestes Demo-Wetter! Der Regenschirm kann zuhause bleiben:
Berlin: leicht bewölkt, 8 Grad
Hamburg: leicht bewölkt, 8 Grad
Hannover: leicht bewölkt, 9 Grad
Bremen: leicht bewölkt, 9 Grad
Münster: leicht bewölkt, 10 Grad
Köln: leicht bewölkt, 11 Grad
Frankfurt a.M.: leicht bewölkt, 8 Grad
Jena: leicht bewölkt, 7 Grad
Heidelberg: leicht bewölkt, 9 Grad
München: wolkig, 7 Grad
Freiburg: wolkig, 9 Grad
Route für Demo in Jena
16.28.57.-13.11.2012
Wir werden morgen folgende Strecke laufen:
Vom Holzmarkt den Löbdergraben entlang, dann den Fürstengraben hoch bis zur Weigelstraße. Dann durch die Johannisstraße, den Leutragraben entlang und über den Engelplatz zurück zum Holzmarkt.
Bitte erscheint zahlreich!
Schilder und Transparente für Bremen
13.26.19.-12.11.2012
Heute abend treffen wir uns um 19.30h um Schilder/Transparente für die Demo herzustellen. Wer uns unterstützen möchte der möge sich melden unter sandra.laudor@gmx.net
Dissonanz
17.11.06.-10.11.2012
Liebe MitstreiterInnen,
ich freue mich sehr ob der allgemeinen Zuversicht und Unterstützung für unsere weitere Protestrunde - und möchte leider rumstänkern:
Alle Berufsverbände (und ich schreibe dies als Vorsitzender eines Regionalverbandes eines solchen) unterstützen nachhaltig unsere Forderungen nach Klinik-Bezahlung und Ausbildungsreform.
In diesen Berufsverbänden sitzen die älteren KollegInnen unseres Berufsstandes, die ihre Kassensitze haben, die Ausbildungsinstitute leiten und in den Kammern und Gremien sitzen.
Warum nur ist ihnen die Misere der PiA bisher entgangen?
Weil Sie bei den Ausbildungsinstituten kräftig an uns verdienen?
Und das nicht könnten, wenn sie die Klinikausbeutung nicht stillschweigend tolerieren würden?
Warum nur teilen sie ihre Kassensitze nicht mit uns?
Haben sie etwa Zeit für Berufspolitik, die ihre Macht absichert, weil sie so wahnsinnig gut verdienen?
Die nächsten PiA-Generationen werden jedenfalls nicht so gut verdienen - weil sie keinen Kassensitz bekommen.
Was geschah 1999?
Ein Teil der Psychotherapeuten bekam einen Kassensitz. Die andere Hälfte ging leer aus.
Danach werden neue PT ausgebildet - die per se leer ausgehen!
PiA werden heute ausgebeutet in Kliniken und auch in Instituten und bekommen morgen keinen Kassensitz!
Es ist sehr gut, dass wir uns politisieren - denn nur so können wir bei der älteren PsychotherapeutInnengeneration durchsetzen, dass sie ihre Kassensitze teilen.
Wer dies alles nicht glauben mag, werfe einen Blick in die Medizin-soziologische Literatur: Medizinberufe haben schon eine lange Tradition der 'Schließungs-Strategien':
Die Etablierten verwehren den Jungen den Zugang zu den Verdienstquellen. In unserem Fall hauptsächlich aus Bequemlichkeit und zum Nutzen der Krankenkassen, die so an den PatientInnen Geld sparen (Wartelisten!!!).
Ach ihr dachtet ihr könnt in Nischenbereichen mit Psychotherapie Geld verdienen?
Und siehe da - ihr müsst noch Zusatzausbildungen machen, die sich wiederum die Etablierten für Euch ausgedacht haben (z.B. KJHG, BGen,'Trauma').
Warum gibt es 5000 000 Psychotherapeutische Berufsverbände?
Weil Geld verdienen so leicht ist mit Kassensitz und Berufspolitik daneben ein angenehmer Zeitvertreib?
Forderung an alle Berufsverbände:
- Preisvergleich aller Ausbildungen mit Offenlegung der Institutsgewinne
- Ausbildungsinstitute dürfen nur PiA aufnehmen, wenn ein ordentlich bezahlter Klinikplatz sicher ist (und schon müssten sie schliessen)
- Konsequente Teilung aller nicht ausgelasteten Kassensitze
- Kein Psychotherapeut darf einen anderen anstellen und ausbeuten (leider sehr üblich)
- Förderung der Kostenerstattung
- keine weiteren Mini-Ausbildungen für spezielle Bereiche
Jean Rossilhol
Vorsitzender des VPP Landesfachverbandes Berlin/Brandenburg
Alle Demo-Termine im Überblick
17.11.06.-10.11.2012
Am 14.11.12 wird in 11 Städten demonstriert:
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/PiA-Demo/#index3h2
Protest-Aktion in Freiburg am 14.11.12
16.56.08.-10.11.2012
Die Freiburger protestieren am 14.11.12!!
Treffpunkt: Haupteingang der Uni-Psychiatrie, Hauptstr. 5
Uhrzeit: 13 Uhr
Berlin: Sonntag 14 Uhr Demo-Vorbereitungstreffen
21.52.24.-09.11.2012
Sonntag, 11.11.12, findet um 14 Uhr das letzte Demo-Vorbereitungstreffen statt. Wir brauchen viele Leute, die helfen, Transparente und Plakate zu malen! Im Kinderladen Die Kinkies, Weisestr. 4, 12049 Berlin.
Pressemitteilung
20.58.11.-09.11.2012
Die Verbände bvvp, VPP/BDP und DPtV haben eine Pressemitteilung heraus gegeben:
http://www.vpp.org/meldungen/12/dateien/121109_pm_pia.pdf
http://piaportal.de/news2+M54d029a9d8b.html
http://www.bvvp.de/files/20121108_pm_pia_protest_2.pdf
ver.di hat eine eigene Presse-Erklärung veröffentlicht:
http://berlin.verdi.de/bb/presse/pressemitteilungen/showNews?id=f0900108-2a58-11e2-7935-001ec9b03e44
Kölner PiA von WDR 5 und Campus Radio gesucht!
20.49.25.-09.11.2012
Liebe Kölner PiA,
der WDR 5 möchte am Mittwoch einen ganzen Tag den PiA-Protesten widmen. Sie wollen 2 bis 3 Stunden am Mittwoch morgen in eine Klinik gehen und O-Töne von einem/r PiA erfassen. Die Umsetzung gestaltet sich schwierig, da keiner von uns wohl so viel Zeit am Stück normalerweise nichts zu tun haben würde. Könnte jemand am Mi morgen dem WDR 5 zur Verfügung stehen?
Noch eine Anfrage:
Hat jemand von euch am Dienstag morgen Zeit, ein kurzes Radiointerview mit dem Campus Radio zu führen? Gut wäre ein/e PiA oder eine Studierende, die auch zur Demo geht.
Bitte über "Kontakt" melden!
Heidelberger PiA beteiligen sich am bundesweiten Protest
20.46.41.-09.11.2012
Am 14.11. findet eine bundesweite Protestaktion für bessere Ausbildungsbedingungen der Psychotherapeuten in Ausbildung statt. Hintergrund ist die öffentlichkeitswirksame Übergabe von 9.000 Unterschriften an unseren Gesundheitsminister Herrn Bahr. Die Unterschriften beziehen sich auf Forderungen für die Reform des PsychThG. Neben dem Protest und der Unterschriftenübergabe in Berlin werden bundesweit Solidemonstrationen stattfinden und wir in Heidelberg haben beschlossen uns anzuschließen.
Der Protest beginnt am 14.11. um 12 Uhr am Bismarckplatz und verläuft über die Hauptstraße zum Psychologischen Institut, wo weitere Aktionen stattfinden werden.
... und wer nicht mit kann kann sich ab voraussichtlich Mittwoch auch an einer erneuten Petition beteiligen, zu finden unter: www.psychotherapie-petition.de
Unsere Facebook-Gruppe:
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung-BaW%C3%BC/553146984710829?fref=ts
Demo in Jena am 14.11.12!!
12.37.31.-09.11.2012
Die Demo ist jetzt angemeldet. Treffpunkt: Mittwoch, 14.11. um 14 Uhr auf dem Holzmarkt in Jena. Die Route wird noch bekannt gegeben. Kommt zahlreich!!
Artikel in den Westfälischen Nachrichten über geplante Demo in Münster
00.34.16.-09.11.2012
http://www.wn.de/Muenster/Psychotherapeuten-in-Ausbildung-planen-Demo-Rahmenbedingungen-stimmen-nicht
Vorbereitungen in Berlin
00.23.58.-09.11.2012
Alle Berliner und Potsdamer Institute haben den Demo-Aufruf erhalten und wurden gebeten, die Information an alle PiA und Kandidaten weiterzuleiten.
Außerdem werden in den meisten Instituten und auch an den Unis Plakate aufgehängt und Flyer ausgelegt.
Demo auch in Jena?
14.19.05.-08.11.2012
In Jena gibt es Aktive, die gerade Demo-Pläne für den 14.11. schmieden.
Wer aus Jena und Umgebung ist und das Demo-Orga-Team unterstützen will, bitte hier über "Kontakt" melden.
Alle Demo-Termine ...
22.27.40.-07.11.2012
... sind auf folgenden Seiten übersichtlich zusammengestellt:
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/PiA-Demo/
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036?sk=events
Achtung! Änderung bei der Bremer Demo!
16.01.09.-07.11.2012
NEU:
Uhrzeit: 15.00 Uhr
Ort: Bahnhofsvorplatz Bremer Hbf
PiA-Protest in Hannover
14.26.25.-07.11.2012
Die Protestaktion am 14.11. beginnt um 13:00 auf dem Bahnhofsvorplatz (Hbf.).
Kommt alle!
PiA-Netz-Hamburg
22.36.11.-06.11.2012
Ausbeutung beenden, Ausbildungsreform JETZT!
... am 14.11. auch in HAMBURG:
Beginn 12 Uhr bei ver.di. Wir laufen zur Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (Burchardstraße 19).
Berlin, Frankfurt, Münster, Heidelberg, München, Köln, Hannover, Bremen... PiA in diesen Städten demonstrieren am 14.11.12 für bessere Bedingungen. Auch wir gehen wieder für eine gerechte Bezahlung und klare Zugangsregelungen auf die Straße, denn nichts hat sich bisher gebessert!!!
https://www.facebook.com/PiANetzHamburg
Demo in München
18.12.42.-05.11.2012
Mittwoch 14.11.2012
von 12 - 14 Uhr.
Auftaktversammlung am Wittelsbacherplatz um 12 Uhr
dann über den Odeonsplatz
in die Residenzstraße,
durch die Maximilianstraße,
dann über den Karl-Scharnagl-Ring
zur Bayerischen Staatskanzlei
mit Abschluss, Fotos etc.
Facebook Gruppe PiA Bayern für alle bayerischen PiAs zum Austausch und für
Infos!
Hamburger Demo
14.33.49.-02.11.2012
Die Demo wird wahrscheinlich vor der Uniklinik stattfinden. Genauere Angaben dazu werden hier nach dem 6.11.12 veröffentlicht!
PIA Demo am 14.11. in Heidelberg
16.48.38.-01.11.2012
Treffpunkt um 12:00 Uhr am Bismarckplatz
Marsch über die Hauptstraße zum Psychologischen Institut
Kundgebung am Psychologischen Institut bis 14:00 Uhr
Unsere Facebook-Gruppe:
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung-BaW%C3%BC/553146984710829?fref=ts
PiA-Demo am 14.11.12 in FFM
15.24.06.-01.11.2012
Beginn 14 Uhr in FFM Hauptwache
Wir laufen Richtung Konstablerwache und weiter zu Allerheiligentor 2-4 (Kommunaler Arbeitgeberverband Hessen e.V.)
https://www.facebook.com/pages/PiA-Psychotherapeuteninnen-in-Ausbeutung-Hessen/171715289590676
Plakate und Flyer
23.47.38.-31.10.2012
Rechts sind Plakat und Flyer zum Herunterladen, Ausdrucken, Aufhängen und Auslegen an geeigneten Orten (Schwarze Bretter, Eingangstüren, Seminarräume usw.). Die weißen Ränder sind Schnittkanten, die abgeschnitten werden sollen. Im größeren Copyshops wird das als Service angeboten.
Demo in Bremen
23.37.44.-31.10.2012
Treffpunkt: 14 Uhr vor der Bremischen Bürgerschaft (Am Markt 20, Nähe Roland)
Demo in Münster
16.57.01.-31.10.2012
Start Vordereingang Hbf (Windhorststraße) 13.00 Treffen, (los um 13.15), gerade über die Bahnhofstraße auf Windthorststraße, gerade auf Stubengasse, links in Klemensstraße, links auf Rothenburg, rechts auf Pferdegasse, rechts auf Domplatz, weiter auf Michaelisplatz, links auf Prinzipalmarkt,
Prinzipalmarkt Kundgebung 14:00, ca. 20 Min., weiter ca. 14.20 Uhr
links auf Salzstraße, rechts auf Promenade, links auf Windthorststraße, gerade zurück zu Hbf MS Foto Köster.
(insgesamt ca. 3 km, langsam gegangen ca. 1 h, mit Kundgebung und Pufferzeiten 1h 45min eingeplant)
Danach um 15:00 fahren wir per Fahrradkorso zum Wahlkreisbüro von Daniel Bahr, um die Unterschriften zu übergeben.
Demos in den verschiedenen Städten
16.19.59.-31.10.2012
Plakate und Flyer sind fertig! Sie werden in den nächsten Tagen verteilt und an allen relevanten Orten (Institute, Unis, Kliniken usw.) aufgehängt. Wer dabei helfen will, bitte über das Kontaktformular melden!
Bisher haben wir folgende Angaben:
Berlin: 13 Uhr, ab Abgeordnetenhaus. Die Demo-Route geht die Friedrichstraße hoch zum Gesundheitsministerium. Wir machen einen kleinen Schlenker um die Baustelle, Höhe Französische Straße. Endpunkt: ca. 15 Uhr, BMG, Friedrichstraße 108, 10117 Berlin:
http://goo.gl/maps/HzN4j
(Hier ist die Umgehung der Baustelle noch nicht eingezeichnet!)
Köln: 13 Uhr, ab Domplatte.
Münster: Treffpunkt in Bahnhofs- und Innenstadtnähe
Heidelberg: 12 Uhr ab Bismarckplatz, Demo zum Psychologischen Institut. Bis 14 Uhr weitere Aktionen.
Für Bremen, Hamburg, Hannover, Frankfurt und München haben wir noch keine Angaben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Bitte schaut hier in den nächsten Tagen öfters rein. Sobald wir mehr wissen, werden wir Ort und Zeit veröffentlichen!
Unterstützung
11.06.46.-25.10.2012
Wir freuen uns, dass wir für unsere PiA-Aktion am 14.11. eine breite Unterstützung bei den Berufs- und Fachverbänden gefunden haben, sowie auch bei ver.di.
Dabei sind bvvp, DFT, DGAP, DGPT, DGVT/DGVT-BV, DPGG, DPtV,
DPV, GwG, Systemische Gesellschaft, VAKJP, VPP/BDP und ver.di.
Kölner Demo am 14.11.12
23.53.23.-22.10.2012
Nächstes Vorbereitungstreffen: Dienstag 23.10.2012 um 19:30 in der Gastronomie vom Bahnhof Deutz/Messe.
Wer Lust hat, vorbei zu schauen, ist eingeladen. Hier: http://www.koeln.de/gastro/eintrag/3120/restaurants/deutzer-bahnhof/
deutzer bahnhof (gastronomie)
Solidemo in Frankfurt a. M.
23.52.54.-22.10.2012
Vorbereitungstreffen am:
- Do, 25.10.12, 18.30 Uhr und
- Mi, 07.11.12, 18.00 Uhr
Treffpunkt ist jeweils Cosmopolitan Restaurant & Konferenz, Im Hauptbahnhof 1, 60329 Frankfurt am Main
Wir haben schon viel gemacht, aber es ist noch einiges zu machen. Wir freuen uns über jede hilfsbereite Person. Es ist nie zu spät um aktiv zu werden! Mehr Infos unter: piahessen@gmx.de
Demo-Vortreffen der Berliner PiA
11.58.11.-22.10.2012
Am 31. Oktober um 18 Uhr im Cafe Selig, Herrfurthplatz 14 in Neukölln!
(U-Bhf Boddinstr./ Leinestr, Bus Nr 104/167)
Alle (PiA, Studierende, Approbierte und Interessierte) sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und die Vorbereitungen zu unterstützen! Wir können jede helfende Hand gebrauchen.
Nächstes PiA-Treffen bei ver.di Berlin-Brandenburg ...
22.20.54.-15.10.2012
... am 24.10.12 um 17 Uhr in der Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin-Mitte. Voraussichtlich in Raum 3.12, siehe auch Info-Display im Eingangsbereich.
Themen: Vorbereitung der Demo am 14.11.12, Aktivitäten bei Vivantes
Wie organisiere ich eine Solidemo am 14.11.12 in meiner Stadt? Hier ist die Anleitung (Teil I):
17.32.43.-08.10.2012
„Ausbeutung beenden, Ausbildungsreform JETZT!“
Am 14.11. um 13:00 ist es soweit! Wir gehen wieder für eine gerechte
Bezahlung und klare Zugangsregelungen auf die Straße, denn nichts hat sich bisher gebessert. Wie im letzten Dezember soll es eine Berliner Aktion und bundesweit Solidemos geben. Je mehr, desto besser!
Eine Demo anzumelden und zu organisieren ist ganz leicht! Hier steht die Anleitung.
Für Fragen und Material bitte schreiben an k.roepcke@web.de.
1. Mobilisierung
Für die Organisation: finde 3-4 Mitstreiter/-innen. Für die Teilnahme an der Aktion, wende Dich an die Ausbildungsinstitute Deiner Region, an die Studierenden der Psychologie- und Pädagogik-Fakultäten, an die Berufsverbänden, an Deine Landeskammer, an die PiA-Vernetzung oder privat. Viele verfolgen die PiA-Proteste, und haben Lust auf Aktion. Die Erfahrung zeigt auch, dass, wenn man selber entschieden hat, etwas zu organisieren, andere später mitziehen. Lass Dich nicht von zögerlichen Reaktionen irritieren, mach was, und Du wirst sehen, es wird schon eins zum anderen kommen. Schon eine Demo mit 15 TeilnehmerInnen ist es wert gewesen!
2. Planen der Demo
Wohin? Welche Route? Für eine Demo eignet sich bspw. eine Landesbehörde aus dem Gesundheitsbereich, ein Wahlkreisbüro eines Bundesabgeordneten des Gesundheitsausschusses des deutschen Bundestags (die Mitglieder findet man auf der Seite des Bundestags), eine zentral gelegene „Ausbeuterklinik“ oder Klinikkonzernzentrale, oder einfach ein zentraler Platz in einer Stadt, wo es bekanntermaßen viele PiA gibt. Überlege evtl. eine lustige Aktion, die ins Auge fällt und vielleicht auch Spaß macht, umzusetzen.
3. Anmelden der Demo
Das Veranstalten einer Demo ist ein Grundrecht. In Berlin geht die Anmeldung bspw. online unter: http://www.berlin.de/polizei/service/versammlung.html
Dabei muss man angeben, wie die Route sein soll, wie viele voraussichtlich kommen und was man für „Aufbauten“ mitbringen möchte. Lautsprecher o. Stühle müssen genehmigt werden.
Wie organisiere ich eine Solidemo am 14.11.12 in meiner Stadt? Hier ist die Anleitung (Teil II):
17.29.57.-08.10.2012
4. Presse
Pressemitteilung schreiben und kurz vorher verschicken, ggf. Bekannte, die in
Zeitungen, Radio, Fernsehen arbeiten kontaktieren und für eine Bericht. Die Pressemitteilung kann auch über ver.di Deines Bundeslandes verschickt werden. Dafür mit ver.di Kontakt aufnehmen und um Unterstützung bitten. Auch die Berufsverbände sind dabei behilflich. Für die Demo in Berlin wird auf jeden Fall von den Organisatoren eine PM herausgegegeben werden. Bei Interesse bitte melden.
5. Flugblätter und Buttons
Wir wollen mit dem Organisationsteam Flugblätter vorbereiten. Ihr könnt Eure eigenen schreiben, oder unsere mitbenutzen. Flugis müssen dann gedruckt und veteilt werden. Buttons kann man unter www.buttonorder.com bestellen, Aufkleber unter www.stickerorder.com. Jpg-Datei unter: http://www.pia-im-streik.de/download/PiA%20Button.pdf (Kostendeckung durch Einsammeln von Spenden auf der Demo. Einige Berufsverbände beteiligen sich finanziell und erstatten die Kosten.)
6. Demohilfsmittel
Megaphon (ver.di), Streikhemden, Ordnerbinden, Tröten, Fahnen usw. (alles von ver.di), Plakate und Transparente (Eigenherstellung).
7. Vernetzungshilfsmittel
Vernetze dich und bleibe in Kontakt mit anderen PiA! Aktuelle Infos gibt es hier:
psychotherapeutenwiki.de, pia-im-streik.de, oder Facebook. Gründe deine eigene Facebook-Seite oder deine eigene yahoo-Group und mache sie bekannt auf:
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
https://www.facebook.com/groups/psychotherapeuten/
https://www.facebook.com/groups/265013236940022/
https://www.facebook.com/PiANetzHamburg
https://www.facebook.com/pages/PiA-Psychotherapeuteninnen-in-Ausbeutung-
Hessen/171715289590676
AUFRUF ZUR PIA-DEMO am 14.11.2012
18.00.41.-29.09.2012
+++ 9000 Unterschriften für Gesundheitsminister Daniel Bahr +++
AUFRUF ZUR PIA-DEMO
„Ausbeutung beenden – Ausbildungsreform jetzt!“
2 PiA-Protesttage in Berlin!
1 Woche PiA-Streik!
1400 Demonstranten bundesweit auf der Straße!
1 Resolution mit 9000 Unterschriften!
Und noch immer keine Änderung! Noch immer werden wir vertröstet. Bisher ist es uns nicht gelungen, dem Gesundheitsminister die Berliner Resolution vom 30.08.2011 mit den 9000 Unterschriften zu übergeben.
(Wortlaut der Resolution: http://www.pia-im-streik.de/download/PiA%20Resolution%20und%20Faxrueckmeldung.pdf)
Damit ist jetzt Schluss!
Am 14.11.2012 wollen wir zwischen 13 Uhr und 15 Uhr Herrn Bahr die Unterschriften persönlich vorbei bringen. Orte werden das BMG in Berlin und Bahrs Wahlkreisbüro in Münster sein. Bundesweite Solidemos werden die Übergabe-Aktion unterstützen. Mach mit und sei dabei!
Willst du eine Solidemo in deiner Stadt organisieren? Dann melde dich unter: http://www.pia-im-streik.de/kontakt.php
Nähere Infos, Plakate und Flyer werden in der nächsten Zeit veröffentlicht.
Halte die Augen auf:
http://www.pia-im-streik.de/index.php
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
http://de.groups.yahoo.com/group/PiA-Netz-Berlin/
http://psychotherapeutenwiki.de/
Mach mit! Werde aktiv! Sei solidarisch!
Diskussion zur Online-Petition
13.16.16.-16.09.2012
Kommentare und Diskussionsmöglichkeit zur Online-Petition und zu anderen PiA-Themen bei Facebook:
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
Online-Petition: Anwort des Deutschen Bundestages, Teil I
21.38.27.-14.09.2012
Für eine Online-Petition wurden über 10.000 Unterschriften gesammelt. Es ging dabei um eine angemessene Vergütung der Praktischen Tätigkeit. Über diesen Blog bekamen wir von der Petentin die Antwort des Deutschen Bundestages zugeschickt.
"Deutscher Bundestag
Petitionsausschuss
Die Vorsitzende
11011 Berlin, 30.03.2012
Platz der Republik 1
Sehr geehrte Frau …,
der Deutsche Bundestag hat Ihre Petition beraten und am 08.03.2012 beschlossen:
Die Petition
a) der Bundesregierung – dem Bundesministerium für Gesundheit – als Material zu überweisen,
b) den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben.
Er folgt damit der Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses (BT-Drucksache 17/8781), dessen Begründung beigefügt ist.
Mit dem Beschluss des Deutschen Bundestages ist das Petitionsverfahren beendet.
Mit freundlichen Grüßen
Kersten Steinke
Anlage: - 1 –
Beschlussempfehlung
Die Petition
a) der Bundesregierung – dem Bundesministerium für Gesundheit – als Material zu überweisen,
b) den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben.
Online-Petition: Anwort des Deutschen Bundestages, Teil II
21.35.30.-14.09.2012
Begründung
Mit der Petition wird um eine angemessene Vergütung der Ausbildungskandidaten zum psychologischen Psychotherapeuten gebeten.
Es handelt sich um eine öffentliche Petition, die auf der Internet-Seite des Petitionsausschusses veröffentlicht wurde. 10.244 Mitunterzeichner haben die Petition unterstützt. Es gab 98 Diskussionsbeiträge (pro und contra im Internet).
Die Petition richtete sich im Wesentlichen auf das seinerzeitige Gesetzgebungsverfahren zum Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG). In dem seinerzeitigen Gesetzesentwurf seien in den Ausbildungsbudgets in den Kliniken und im Ausgleichsfonds keine Kosten für eine künftige Vergütung der Ausbildungskandidaten zum psychologischen Psychotherapeuten vorgesehen. Dies sei für die mittelfristige psychotherapeutische Versorgung in Deutschland mit ernst zu nehmenden negativen Folgen verbunden. Um psychologischer Psychotherapeut werden zu können, brauche man das abgeschlossene Studium der Psychologie, welches sechs bis sieben Jahre dauere, und zusätzlich eine Vollzeitausbildung, die meist vier bis fünf Jahre dauere. Laut Psychotherapeutengesetz müsse ein Ausbildungskandidat im Rahmen der Ausbildung mindestens anderthalb Jahre praktische Tätigkeit in entsprechenden Kliniken absolvieren. Dabei würde er im Wesentlichen die gleiche Arbeit machen wie die fest angestellten Psychotherapeuten. Da die Kliniken dafür in der Regel keine oder sehr geringe Vergütung zahlten, lebten viele Ausbildungskandidaten unter dem Sozialhilfesatz und bekämen keine Unterstützung vom Arbeitsamt. Die Nachwuchssituation würde damit mittelfristig gefährdet.
Zu den weiteren Einzelheiten des Vortrages der Petentin wird auf die von ihr eingereichten Unterlagen verwiesen.
Online-Petition: Anwort des Deutschen Bundestages, Teil III
21.34.08.-14.09.2012
Zu diesem Anliegen sind beim Petitionsausschuss weitere Eingaben eingegangen, die aufgrund ihres Sachzusammenhangs einer gemeinsamen parlamentarischen Behandlung zugeführt werden.
Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung stellt sich unter Berücksichtigung der Stellungnahmen des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit (BMG) wie folgt dar:
Der Petitionsausschuss weist darauf hin, dass die Frage der Vergütung der praktischen Tätigkeit im Rahmen der Ausbildungen nach dem Psychotherapeutengesetz nicht nur im Zusammenhang mit der vorliegenden Eingabe thematisiert worden ist.
Sie war auch Gegenstand einer Vielzahl von Eingaben anderer Betroffener und Schreiben an Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Der Forderung konnte im Zusammenhang mit dem Gesetzgebungsverfahren zum Krankenhausfinanzierungsreformgesetz nicht entsprochen werden. Das BMG wies in seiner Stellungnahme gegenüber dem Petitionsausschuss darauf hin, dass festzuhalten ist, dass die Umstände, unter denen die praktische Tätigkeit abgeleistet wird, in vielen Fällen nicht der geltenden Rechtslage nach dem Psychotherapeutengesetz oder dem, was der Gesetzgeber als inhaltliche Aufgabe dieser Ausbildungsphase vorgesehen hat, entsprechen.
Online-Petition: Anwort des Deutschen Bundestages, Teil IV
21.31.13.-14.09.2012
Das BMG hat im Hinblick auf die bereits häufiger vorgetragenen Probleme mit der Psychotherapeutenausbildung ein Forschungsgutachten zum Psychotherapeutengesetz veranlasst, das im Mai 2009 vorgelegt wurde. Gegenstand des Gutachtens waren auch Fragen zur Finanzierung der Ausbildungen. Im Juni 2011 teilte das BMG mit, dass es nach wie vor beabsichtige, das Psychotherapeutengesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen grundlegend zu überarbeiten. Einen konkreten Zeitplan dafür gebe es noch nicht.
In diesem Zusammenhang weist der Petitionsausschuss darauf hin, dass hinsichtlich der im Koalitionsvertrag auch vereinbarten grundlegenden Modernisierung und Zusammenführung der Pflegeberufe die unter gemeinsamer Federführung des BMG und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe die Aufgabe hat, Eckpunkte für ein neues Berufsgesetz zu erarbeiten. Die Beratungen befassen sich im Wesentlichen mit den allgemeinen Grundsätzen der Zusammenführung der gegenwärtig unterschiedlichsten Systeme in den Ausbildungen, Aspekten der Ausbildungsstrukturen und –inhalte sowie Finanzierungsfragen.
Nach Ansicht des Petitionsausschusses sind es die in der Petition vorgetragenen Argumente wert, in diesen weiteren Prozess eingebunden zu werden. Er empfiehlt deshalb, die Petition der Bundesregierung – dem BMG – als Material zu überweisen und den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben."
PiA-Protesttag vor Berliner LaGeSo, Bericht Teil 1
16.04.24.-08.09.2012
Rund 50 PiA versammelten sich am Donnerstag, den 6.9.12, um 14 Uhr vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales, um gegen schlechte Ausbildungsbedingungen zu demonstrieren. Wir hielten Kundgebungen, mit denen wir auf die Mängel hinwiesen, von eigenen Erfahrungen berichteten, die berufspolitische Arbeit der „PiA für gerechte Bedingungen!“ darlegten und die Erfolge der letzten anderthalb Jahre zusammenfassten.
Nachdem wir zuvor zur Beschwerde aufgerufen hatten, sammelten wir die Berichte der PiA ein und marschierten mit Trillerpfeifenlärm in das Behördengebäude, um die Sprechstunde des LaGeSo aufzusuchen. Von zwei Mitarbeitern wurden wir schon erwartet und in einen größeren Besprechungsraum geführt. Wir überreichten die Beschwerden und nutzen die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und Kommentare los zu werden. Uns wurde versprochen, dass alle Beanstandungen, die sich auf fehlende Anleitung in den Kliniken und auf schlechte Bedingungen in den Instituten beziehen, geprüft werden sollen. Allerdings sei das LaGeSo nicht zuständig für die Ausbeutungssituation durch die schlechte Bezahlung während der Praktischen Tätigkeit, so ein Mitarbeiter. Dafür müssten wir uns an den Gesetzgeber wenden, der sowieso noch in diesem Jahr eine Reform des Psychotherapeutengesetzes in Angriff nehmen will.
PiA-Protesttag vor Berliner LaGeSo, Bericht Teil 2
16.04.02.-08.09.2012
Im November dieses Jahres werden wir eine erste Rückmeldung erhalten, was aus unseren Beschwerden geworden ist und ob es Ergebnisse gibt. Es wurde darauf hingewiesen, dass es notwendig sei, die Beschwerde so präzise wie möglich zu formulieren, also nicht einfach zu schreiben, dass die Anleitung fehlte, sondern genau zu schildern, wann wer und wo jemand zur Verfügung stand oder eben nicht. Unbedingt notwendig sei die Angabe des Instituts, nur den Kooperationspartner zu benennen, reiche nicht aus. Wir stellten fest, dass Beschwerden nachgereicht bzw. ungenaue Beschwerden noch mal in einem zweiten Schreiben präzisiert werden können. Diese können nachträglich mit der Post hingeschickt werden.
Unser Resümee: Ein kooperatives und konstruktives Gespräch mit dem LaGeSo und eine erfolgreiche Protest-Aktion, die zur Wiederholung ermutigt hat!
HEUTE 19.30 Uhr: rbb Abendschau ...
18.03.36.-06.09.2012
... ein Bericht über die PiA-Kundgebung vor dem LaGeSo!!
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20120906_eins.html
Bilder gibt´s bei Facebook
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
Ankündigungsschreiben an das LaGeSo
16.03.42.-05.09.2012
Frau Behnke
Landesamt für Gesundheit und Soziales
Postfach 31 09 29
10639 Berlin
nur per E-Mail
Berlin, den 29. August 2012
Sehr geehrte Frau Behnke,
hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass wir, die Initiative "PiA für gerechte Bedingungen!", am 6. September um 14 Uhr zu einer Kundgebung zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen vor dem Landesamt aufgerufen haben.
Wir sehen nicht nur die Kliniken und die Ausbildungsinstitute in der Pflicht, die Bedingungen der Psychotherapieausbildung zu verbessern, sondern möchten auch das Landesamt daran erinnern, als Aufsicht über die Ausbildungsstätten seiner Verantwortung für eine den Standards angemessener Durchführung der Ausbildung gerecht zu werden. Hierzu möchten wir Ihnen gerne gesammelte Beschwerden von PiA über Defizite über die Organisation der Rahmenbedingungen durch die Ausbildungsinstitute während der Sprechstunde am selbigen Tage überreichen.
Unser Anliegen ist insbesondere, dass der gesetzliche Auftrag, eine fachkundige Anleitung und Aufsicht für die fachliche Tätigkeit in den kooperierenden Einrichtungen (überwiegend in den Kliniken) von den Ausbildungsinstituten auch tatsächlich gewährleistet wird. Wir halten es für geboten, dass hierfür seitens der Aufsicht Mindestanforderungen vorgegeben werden, deren Einhaltung in angemessener Weise zu dokumentieren und zu überwachen ist.
Im Anschluss an unsere Kundgebung am 6. September möchten wir diese gesammelten Petitionen persönlich überreichen. Außerdem bitten wir um Vereinbarung eines Gesprächstermins zu gegebener Zeit, an dem wir mit Ihnen darüber sprechen können, welche die Möglichkeiten das Landesamt zur Gewährleistung der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an die Ausbildungsqualität sieht.
Eine Kopie diese Schreibens geht an den Senator für Gesundheit und Soziales sowie an den Vorsitzenden des Gesundheitsauschusses des Angeordnetenhauses von Berlin.
Mit freundlichen Grüßen
PiA für gerechte Bedingungen!
LaGeSo ist informiert
15.56.59.-05.09.2012
Liebe Berliner PiA,
das LaGeSo ist informiert, dass wir morgen vor der Tür stehen und unsere Beschwerden überreichen wollen. Heute kam eine Antwort - interessiert und kooperativ - dass sie unsere schriftlichen Beschwerden erwarten und ihnen nachgehen wollen. Wir sind gespannt!
Letzte Vorbereitungen für Donnerstag
11.08.42.-04.09.2012
- Beschwerde schon geschrieben?
- Tasche schon gepackt? Button, Tröte, Trillerpfeife ...
- Plakat oder Transparent selbst herstellen und mitbringen (Pappe oder altes Bettlaken beschriften), z.B. mit "PiA beschweren sich" ... "Wir fordern gerechte Bedingungen!" ... "Stoppt PiA-Ausbeutung" oder oder oder ... Lasst euch was einfallen!
Kommt damit am Donnerstag, 6.9., um 14 Uhr zum LaGeSo, Fehrbelliner Platz 1, 10707 Berlin!
ver.di PiA-AG am Sonntag, 2.9. in Berlin-Wannsee (bundesweites Treffen!)
19.42.29.-28.08.2012
Einladung zum Treffen der ver.di PiA-AG
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
hiermit laden wir Dich zu unserem 10. Treffen der ver.di PiA-AG ganz herzlich ein.
Sonntag, den 2. September 2012, 11.00 - 16.00 Uhr
im ver.di Bildungszentrum
„Clara Sahlberg“ Berlin-Wannsee
Koblanckstr. 10, 14109 Berlin
Einen Vorschlag für die Tagesordnung findest Du im Anhang.
Einen Anreisehinweis haben wir beigefügt. Die Reisekosten werden nach den ver.di-Reisekostenregelungen erstattet.
Wir bitten um Rückmeldung über Deine Teilnahme / Nicht-Teilnahme bis zum 20.08.2012. Falls eine Anreise am Samstag erforderlich ist, bitten wir um Mitteilung an Sandra Koziar (sandra.koziar@verdi.de Tel. 030/6956-1852, damit die Zimmerreservie-rung vorgenommen werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Judith Lauer
Vorschlag für die Tagesordnung
1. Begrüßung/Besprechung der Tagesordnung
2. Berichte aus den Praktikumsbetrieben und den Ausbildungsinstituten
3. Aktivitäten der PiA –
- Stand Verbändeübergreifendes Treffen
4. Stand der „Checkliste Ausbildungsinstitute“
5. Stand Seminar zu Ausbildungsstrukturen
6. Stand Brief an das Dimdi
7. Diskussion zum Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz
Top 6.6 – Vergütung und Zugangsvoraussetzungen für PiA
8. Weitere Arbeits- und Terminplanung
9. Verschiedenes
PiA-Protest! Aufruf zur gemeinsamen Beschwerde über …
19.26.44.-15.08.2012
… schlechte Ausbildungsbedingungen
… fehlende Anleitung auf Station
… Ausbeutung von PiA als billige Arbeitskräfte
Donnerstag, 6.9.2012, 14 Uhr (mit Kundgebung)
Landesamt für Gesundheit und Soziales
Fehrbelliner Platz 1, 10707 Berlin
Wir wollen dem LaGeSo Beschwerden über schlechte Ausbildungsbedingungen in Kliniken und Instituten überreichen. Nur so kann das Amt als Aufsichtsbehörde seiner Verantwortung gerecht werden und Abhilfe schaffen.
Kommt zusammen und unterstützt die Beschwerde-Aktion!
Gemeinsam sind wir stark!
Mach mit! Werde aktiv! Sei solidarisch!
BESCHWERDE (Teil I)
19.25.57.-15.08.2012
PiA für gerechte Bedingungen! Berlin
_________________________
_________________________
Landesamt für Gesundheit und Soziales
Frau Behnke
Postfach 31 09 29
10639 Berlin
Berlin,
BESCHWERDE
Sehr geehrte Frau Behnke,
über Folgendes möchte ich mich bzgl. der Art der Durchführung meiner Ausbildung zur
Psychotherapeutin/ zum Psychotherapeuten beschweren:
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat die Verantwortung, unsere Ausbildungsinstitute und die Kliniken, an die wir entliehen werden, regelmäßig zu überprüfen und zu evaluieren. Bitte werden Sie daher dieser Verantwortung gerecht. Die vom Gesetzgeber festgelegten Regeln müssen unbedingt von den Kliniken und Ausbildungsinstituten beherzigt und eingehalten werden. Nur so kann der Erfolg unserer Ausbildung sichergestellt werden. Ich hoffe, dass Sie die Dringlichkeit und Berechtigung meines Anliegens nachvollziehen können und verbleibe mit freundlichen Grüßen
PiA für gerechten Bedingungen! Berlin
BESCHWERDE (Teil II)
19.24.51.-15.08.2012
Anleitung:
Wie beschwere ich mich?
Am besten füllst Du den Brief incl. Deiner Adresse aus und unterschreibst persönlich, damit die Beschwerde Gewicht hat und ihr nachgegangen werden kann. Du solltest dafür auch den Namen Deines Ausbildungsinstituts oder der Klinik nennen. Je konkreter die Beschwerde, desto besser. Wenn Du anonym bleiben möchtest, so kannst Du den Brief auch anonym ausfüllen. Auch solche Beschwerden helfen, unsere Probleme zu dokumentieren. Bring dann die Beschwerde zum Protesttag mit. Wir werden die gesammelten Beschwerden dem LaGeSo überreichen. Spätere Beschwerden können jedoch auch jederzeit direkt an das LaGeSo gerichtet werden.
Worüber kann man sich beschweren?
Ausbildungsinstitute
- mangelnde Transparenz der Preise, versteckte Kosten, Überteuerung
- Ausfälle von Veranstaltungen
- mangelnde und undemokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten im Institut
- schlechte Organisation der Ambulanz, wie Raumvergabe, Patientenvermittlung
- mangelnde fachliche Betreuung der Praktischen Tätigkeit
Kliniken
- Fehlende Supervision
- fehlende Einarbeitung
- fehlende fachliche Anleitung
- fehlende Vergütung und schlechte Vertragsform
- chaotische Planung des Einsatzes der PiA
- mangelnde Transparenz der Aufgaben/Verantwortung
- fehlende Infrastruktur wie Räume, Rechner usw.
PiA-Picknick-reloaded am 4.8. in Berlin, Tempelhofer Feld
13.55.46.-27.07.2012
Liebe Berliner PiA, liebe Studierende, liebe solidarische Approbierte,
da wir im Juli Pech mit dem Wetter hatten, möchten wir Euch ganz herzlich zum
"PiA-Picknick-reloaded" einladen.
Datum: 4.8.2012
Zeit: 14:00 h
Ort: Tempelhofer Feld, Nähe Eingang Oderstr./Ecke Herrfurthstr., U-Bhf Boddinstr.
Wir möchten mit Euch unsere Erfolge feiern, Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Einstieg in die PiA-Politik bieten und Infos austauschen, Ideen für mögliche nächste Aktionen entwickeln, sowie auch unsere neueste Idee besprechen:
Es hat sich nämlich angeblich noch nie eine/r PiA beim Landesamt für Gesundheit über die Ausbildungsbedingungen beschwert, so dass deren Eindruck ist, dass alles gut ist. Falls das überhaupt stimmt, so möchten wir uns nun darum kümmern, dass im Landesamt ausreichend Daten (konkrete Beschwerden) für einen realistischeren Eindruck vorliegen....
Bringt Decken und Verpflegung mit, gerne auch Federballschläger u.ä., wir freuen uns auf Euch,
PiA für gerechte Bedingungen!
P.S. Protokoll des letzten PiA-Picknicks unter:
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/PfgB_Protokolle/
2. Verbändeübergreifendes PiA-Politik-Treffen, Teil I
13.48.28.-25.07.2012
* PiA für gerechte Bedingungen! Berlin * bvvp * DPtV * VPP im BDP *
„Wie können wir Aktive in der PiA-Politik zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen gemeinsam MEHR erreichen?“
Wir laden Sie,
als interessierte/-r Psychotherapeut/-in, PiA oder Studierende,
ganz herzlich zum 2. bundesweiten verbändeübergreifenden Treffen ein:
Datum: 24.09.2012
Uhrzeit: 10:30 -16:30 Uhr
Ort: Berlin, Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Konferenzraum 1
Wie steht es um die demokratische Mitbestimmung der PiA, die Bezahlung der praktischen Tätigkeit, um die Qualität der Ausbildung, um die Reform der Ausbildungsstruktur? Was wurde erreicht, was ist noch zu tun?
Auf dem 1. Treffen am 15. März 2012 schlossen sich berufspolitisch Aktive unterschiedlichster Couleur zusammen und veröffentlichten mit der „Berliner Agenda Psychotherapieausbildung“ ihre Unterstützungsideen und Ziele. Sie lassen sich hier nachlesen:
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Berliner_Agenda_Psychotherapie/
An diesen Zielen wollen wir nun mit allen Interessierten weiterarbeiten.
Auf unserer Homepage des 2. Treffens
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Novellierung/Treffen/
können Sie zur gemeinsamen Vorbereitung
– den Stand Ihrer PiA-Politik der letzten 6 Monate eintragen,
– sowie die möglichen Aufgaben eines PiA-Politik-Vereins diskutieren.
2. Verbändeübergreifendes PiA-Politik-Treffen, Teil II
13.46.06.-25.07.2012
Vorläufige Tagesordnung für unser 2. Treffen:
1. Vorstellungsrunde mit Zielvorstellungen für den Tag
2. Input: (wir haben erste Ideen entwickelt, Anregungen nehmen wir aber gern entgegen)
3. Bericht aus den Arbeitsgruppen
4. Fortführung der Arbeitsgruppen
- Mittagspause mit Imbiss -
5. Ergebnisvorstellung
6. Diskussion um Gründung eines Fördervereins für PiA-Politik „PiA-Verbund“, ggf. können
sich die Interessenten abends für das weitere Vorgehen zusammensetzen.
7. Aktionsfahrplan für 2012 /13
Ergänzungsvorschläge zur TO bitte bis zum 10.09.2012 an Katharina Röpcke.
Alte wie neue berufspolitisch Aktive sind sehr willkommen! Bitte leiten Sie die Einladung an
berufspolitisch Interessierte und PiA-Organisationen weiter.
Ihre verbindliche Teilnahme erbitten wir bis zum 20.9.2012 an: k.roepcke@web.de.
Mit solidarischen Grüßen
Katharina Röpcke (PiA für gerechte Bedingungen!)
Ariadne Sartorius (bvvp)
Kerstin Sude (DPtV)
Jean Rossilhol (VPP)
+++ Termine +++ Termine +++ Termine (Schwerpunkt Berlin)
15.29.10.-09.07.2012
04.08.12, 14 Uhr: PiA-Picknick reloaded: Miteinander vernetzen, Erfolge feiern und Neues planen. Tempelhofer Feld, Nähe Haupteingang Oderstr., Berlin-Neukölln (bei Regen: Cafe Selig am Herrfurthplatz 14 , http://www.cafe-selig.de/)
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16.08.12, 14 Uhr: PiA-Vollversammlung bei Vivantes, Betriebsrat, Raum 211, Oranienburgerstr. 285, Berlin-Reinickendorf
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16.08.12, 17 Uhr: PiA-Treffen bei ver.di, Landesbezirk Berlin-Brandenburg, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin-Mitte
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02.09.12, 11-16 Uhr: ver.di-PiA-AG (BUNDESWEIT!), ver.di Bildungszentrum, Koblanckstr. 10, Berlin-Wannsee (bitte vorher anmelden bei sandra.koziar@verdi.de)
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06.09.12, 14 Uhr: PiA-Protest-Tag in Berlin (in Planung, Infos folgen)
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24.09.12, 10.30 bis 16.30 Uhr: Verbändeübergreifendes PiA-Politik-Treffen II, Berlin (in Planung, Infos folgen)
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PiA-Stammtisch jeden 1. Samstag im Monat
04.08.12: PiA-Stammtisch meets PiA-Picknick, 14 Uhr, Tempelhofer Feld, Berlin
01.09.12: PiA-Stammtisch um 19.30 Uhr im Hardenberg-Café, Hardenbergstraße 10
10623 Berlin
06.10.12: PiA-Stammtisch um 19.30 Uhr im Hardenberg-Café
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Für mehr Infos bitte hier anmelden:
http://de.groups.yahoo.com/group/PiA-Netz-Berlin/
Großes PiA-Picknick am 7. Juli in Berlin
23.22.37.-20.06.2012
Liebe Berliner PiA,
ein Jahr ist es nun her, dass die PiA für gerechte Bedingungen! die Protestwelle ins Rollen gebracht haben. Am 8. Juni 2011 fand der 1. Protest-Tag vor dem Urbankrankenhaus statt, am 7. September der 2. Protest-Tag und vom 5. bis 9. Dezember haben wir gestreikt.
Wir blicken auf ein Jahr PiA-Protest-Aktionen zurück und möchten alle Berliner PiA einladen, dieses bunt zu feiern, sich weiter zu vernetzen und neue Aktivitäten zu planen.
Daher laden wir alle Berliner PiA zum GROßEN PiA-PICKNICK ein:
Zeit: Samstag, 7. Juli, 14 Uhr
Ort: Tempelhofer Feld, Nähe Haupteingang Oderstr.
Bei Regen: Cafe Selig am Herrfurthplatz 14 , http://www.cafe-selig.de/
Mitzubringen sind eine Decke, Federballschläger u.ä., sowie Essen, Trinken und gute Laune. Backt einen Kuchen, macht einen leckeren Salat oder bringt einfach ein paar Chips oder Schokolade mit.
Wir freuen uns auf euch, auf den Austausch und auf einen gemütlichen und leckeren Nachmittag!
Es grüßen die
PiA für gerechte Bedingungen!
PiA aus dem Rheinland zwar immer noch ohne Gehalt aber dafür jetzt bei Facebook
22.48.38.-20.06.2012
Erstmal Grüße nach Berlin. Es war still im Westen der Republik. So langsam trauen wir uns aber auch den Klinikchefs die Meinung zu sagen. Falls es konkrete Erfolge oder Misslungenes zu berichten gibt an dieser Stelle mehr.
Erster Erfolg: PiA Netz Rheinland rottet sich zusammen zu konkreteren Planungen! Trefft uns auf Facebook:
https://www.facebook.com/PiaNetzRheinland
Einladung zum Fachgespräch, Mi, 20.6., 18 bis 20 Uhr, in Berlin
23.56.03.-18.06.2012
"Fachgespräch: Situation der PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiAs) verbessern
Die PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiAs) haben in den letzten Monaten mehrfach auf ihre schwierige Situation während ihrer Ausbildungsphase hingewiesen. Unterschiedliche Qualität der Ausbildung, mangelnde oder gar keine Entlohung ihres Praktikums in der stationären Zeit, fehlende Vertretung in der Psychotherapeutenkammer u.v.m. Niemand bestreitet diese schlechte Situation, aber geschehen ist nichts. Deshalb sollen im Rahmen eines Fachgespräches im Abgeordnetenhaus konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die PiAs diskutiert werden.
Zu diesem Fachgespräch möchte ich Sie gerne einladen.
Mittwoch, den 20. Juni 2012 zwischen 18:00 – 20:00 Uhr
im Berliner Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5, Raum 377 [10111 Berlin]
Zugesagt haben neben VertreterInnen der PiAs, Herr Michael Krenz u.a. (Präsident der Psychotherapeutenkammer Berlin), Herr Prof. Dr. med. Jürgen Gallinat (Chefarzt Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, Abteilung Wedding) und Frau Meike Jäger (Landesbezirksfachbereichsleiterin für Gesundheit bei ver.di). ...
Mit freundlichen Grüßen
Heiko Thomas
[Gesundheitspolitischer Sprecher, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Abgeordnetenhaus von Berlin]"
Alle PiA sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Zeigt mit eurer Präsenz, dass ihr die Interessen der PiA unterstützt! Ihr braucht euch nicht anmelden, müsst aber den Personalausweis dabei haben.
9000 Unterschriften für Herrn Bahr!
18.07.09.-10.06.2012
Liebe PiA,
· Die Gruppe PiA für gerechte Bedingungen haben in enger Zusammenarbeit mit ver.di und den psychotherapeutischen Berufsverbänden bvvp, DPtV und VPP
9000 Unterschriften zu in einer verabschiedeten Resolution mit Reformforderungen zum Psychotherapeutengesetz und will diese dem Bundesgesundheitsminister als Reformverantwortlichen übergeben
· Das BMG hatte zunächst unsere Anfrage nach einen Termin mit Hr. Bahr aus zeitlichen Gründen abgelehnt und darauf hingewiesen, das PiA-Vertreter ihren Standpunkt bereits dem Fachreferat vorstellen konnten und ebenso wie andere Gruppen im Reformprozess, der nach der Sommerpause beginnen soll, vorstellig werden können.
· Wir wollten diese Absage nicht akzeptieren und deutlich machen, worum es für uns geht. Deshalb haben wir in beiliegendem Schreiben an das BMG unsere Bitte um einem Übergabetermin der Unterschriften erneuert und unseren Standpunkt deutlich gemacht: Dass wir als PiA diejenigen sind, die alleine die Kosten für die Ausbildung tragen, es ausschließlich UNSERE Ressourcen sind, (Zeit, Geld, Arbeitskraft), die im Psychotherapeutengesetz verhandelt werden und wir berechtigterweise eine besondere Berücksichtigung unserer Interessen im Reformprozess fordern.
Das Schreiben wird von den Berufsverbänden bvvp, DPtV, VPP und ver.di. unterstützt. Es wird auch auf deren Seiten veröffentlicht.
https://berlin.verdi.de/berufe_und_branchen/fb_03_-_gesundheit_soziale_dienste_wohlfahrt_und_kirchen/archiv/kampagnen/pia-psychotherapeutinnen-in-ausbeutung
http://www.vpp-pia.de/doku/Antwort%20Unterschrfiten.pdf
http://piaportal.de/
Infoblatt PiA
08.12.38.-06.06.2012
Du überlegst eine Psychotherapieausbildung zu machen?
Du machst schon eine und möchtest mehr wissen?
Alle wesentlichen Infos findest Du im 'Infoblatt PiA' bei unseren Dokumenten.
Berliner Agenda Psychotherapieausbildung verabschiedet
10.14.22.-11.05.2012
Im März trafen wir PiA-Aktivisten uns bei einem bundesweiten Treffen mit Aktiven aus der PiA-Politik aus zahlreichen Berufs- und Fachverbänden, sowie auch mit aktiven Studierenden, um unsere politische Arbeit zu bündeln und gemeinsame Ziele abzustimmen. Diese veröffentlichen wir heute in der "Berliner Agenda":
http://www.vpp-pia.de/doku/Berliner%20Agenda%20Psychotherapie.pdf
Pia demonstrieren am 1.Mai für gerechten Lohn
10.00.51.-11.05.2012
PiA sind beim DGB-Aufmarsch am 1.5. dabei:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article106242360/DGB-Aufmarsch-Wir-haben-das-Glueck-demonstrieren-zu-duerfen.html
PiA-Politiktreffen 15.3.12 in Berlin - Teil I
22.37.51.-01.03.2012
Pressemitteilung
Politiktreffen 15.03.2012 in Berlin
gegen die Ausbeutung von Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA)
Die Arbeitsgruppe PiA für gerechte Bedingungen! Berlin, der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp, die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung DPtV sowie der Verband Psychologischer Psychotherapeuten VPP im BDP bereiten gemeinsam ein verbändeübergreifendes Treffen der Aktiven in der Politik, rund um das Thema Psychotherapeuten in Ausbildung vor.
„Unser Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zu finden, für die sich PiA und Vertreter/innen der Berufsverbände unter Einbezug bestehender Strukturen in den Kammern einsetzen und einen gemeinsamen Aktionsfahrplan zu entwickeln“, so die Initiatorengruppe.
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ tagte die Arbeitsgruppe, bestehend aus Katharina Röpcke, Ariadne Sartorius, Mechthild Lahme, Kerstin Sude und Jean Rossilhol am vergangenen Mittwoch, um ein konstituierendes Treffen von Berufsverbänden der Profession am 15.03.2012 in der KV Berlin vorzubereiten.
Nachdem von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) verdeutlicht wurde, dass eine Novellierung des Psychotherapeutengesetzes (PTG) noch in dieser Legislaturperiode auf der Agenda stehe, geht es nach den erfolgreichen bundesweiten PiA-Demonstrationen im Dezember darum, alle Kräfte für gemeinsame Ziele in weitere bundesweite Aktivitäten zu bündeln. Dabei sollen nicht nur die Zukunftsfragen der Psychotherapieausbildung Thema sein, sondern auch begonnene Aktivitäten zur Verbesserung der seit Jahren schwierigen Ausbildungsbedingungen der Studienabsolventen, die sich für den Beruf des Psychotherapeuten entschieden haben.,.
PiA-Politiktreffen 15.3.12 in Berlin - Teil II
22.36.50.-01.03.2012
„Wir wollen uns austauschen und vernetzen. Denn nur, wenn wir gemeinsame Forderungen stellen, haben wir eine Chance, dass die Forderungen beim Reformprozess gehört und integriert werden“, führen die Aktiven weiter aus.
Um dabei die Belange der PiA berücksichtigen zu können und vorhandene berufspolitische PiA-Aktivitäten bündeln, erfassen und transparenter darstellen zu können, wurde im Vorwege ein Wiki eingerichtet. Zudem können sich PiA mit ihren Belangen über das Wiki an die Arbeitsgruppe wenden:
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Novellierung/Treffen/
Die Initiatoren können auf erste Erfolge gemeinsamen Handelns zurückblicken: eine Resolution der Berliner PiA wurde von den Verbänden und der Gewerkschaft ver.di mitgetragen und unterstützt, sodass insgesamt knapp 8.000 Unterschriften gesammelt wurden. Eine Anfrage mit noch ausstehender Antwort zu einem Gespräch mit Übergabe dieser Resolution wurde von den PiA-Aktiven in Berlin an das BMG kürzlich gestellt.
Die Anmeldung zur Teilnahme am PiA-Politik-Arbeitstreffen sollte bis zum 12.3.2012 über das Kontaktformular erfolgen.
Nächstes Treffen der Berliner PiA am 28.02.12
00.34.58.-14.02.2012
+++ PiA für gerechte Bedingungen! Berlin +++ PiA für gerechte Bedingungen! Berlin +++
Nächstes Treffen der PiA für gerechte Bedingungen! Berlin:
Wann? Dienstag, den 28.02.12, um 19 Uhr
Wo? Haus der Psychologie, Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Wer? PiA, Studierende und alle, die sich berufspolitisch engagieren wollen!
+++ PiA für gerechte Bedingungen! Berlin +++ PiA für gerechte Bedingungen! Berlin +++
Termine für Berliner PiA
17.36.45.-11.02.2012
http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Netzwerke/#index3h3
WICHTIG für alle Berliner PiA - Teil I
23.42.46.-03.02.2012
Worum es geht
Im Zuge der Protestbewegung bzgl. besserer Ausbildungsbedingungen haben sich Ende Januar 2012 in Zusammenarbeit mit ver.di diverse PiA-Arbeitsgruppen gebildet. Das übergeordnete Ziel ist es, weiterhin und energisch auf die prekäre Situation der PiAs aufmerksam zu machen, die sich bekanntlich in diversen Zusammenhängen widerspiegelt (finanzielle Situation, Wertschätzung, praktische Tätigkeit etc.). Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sollen in die hoffentlich bald startende Novellierung des Psycho-therapeutengesetzes entsprechend unserer Belange, Bedürfnisse und Erfahrungen einfließen. Überdies ist es das Ziel, die Kliniken, alle Interessengruppen und letztlich die Politik i. S. einer Verbesserung unserer Arbeits- und Ausbildungsbedingungen unter Druck zu setzen.
Die Arbeitsgruppe „Schwarzbuch PIA“ sammelt im Zuge dessen folgende Informationen von allen PiAs und bittet folglich um Eure Mitarbeit.
Was wir von Euch brauchen
- Erlebnisberichte zu skurrilen Arbeitsbedingungen während der PT
- bizarre Vertrags- und Zeugniskomponenten
- Beispiele für prekäre finanzielle Situationen
- Kommentare, Erlebnisse und Erfahrungen während der Ausbildung
WICHTIG für alle Berliner PiA - Teil II
23.41.38.-03.02.2012
Beispielsweise waren Kollegen im Rahmen der PT als Psychologen oder Pädagogen eingesetzt, vertraglich jedoch als „Gastwissenschaftler“ geführt, was lediglich die Erlaubnis beinhaltete, sich auf dem Gelände der Klinik aufhalten zu dürfen. Andere PiAs hatten zwar vernünftige Arbeitsverträge, die aber, wie im Kleingedruckten zu lesen war, „keinerlei Rechtsgültigkeit“ hatten. Andere wurden lediglich mit Essensmarken bezahlt oder arbeiteten in Vollzeit als fallführender Psychologe auf der Station mit voller Verantwortung - aber leerem Geldbeutel. Wieder andere hatten während der PT gar keine Verträge, keinen Urlaub und schließlich Schulden im fünfstelligen Bereich.
Wir suchen also groteske, kuriose, bemerkens- und erzählenswerte Geschichten, Erlebnisse und Sachverhalte aus Eurer Ausbildungspraxis.
Fügt bitte, sofern möglich, Euren Erfahrungsberichten (gerne auch in Stichworten) die entsprechend relevanten Dokumente, Verträge, Briefe, Abrechnungen, Gedächtnisprotokolle von Gesprächen etc. bei.
Was wir vorhaben
Diese Informationen brauchen wir, um sie in Form eines „Schwarzbuches“ zusammenstellen und damit die Medien auf unsere Problematik aufmerksam machen zu können. Um dies zu erreichen, sind ebensolche „Türöffner“ i. S. eines Interessenaufbaus der Presse höchst sinnvoll bzw. von Nöten. Außerdem erhoffen wir uns, hiermit unsere Argumentationsbasis gegenüber der Politik und den Kliniken erweitern und aufbessern zu können. Dies gelingt am besten mit einschlägigen Beispielen aus der Praxis und den realen Lebenswelten der PiAs.
WICHTIG für alle Berliner PiA - Teil III
23.40.42.-03.02.2012
Das weitere Vorgehen
Wichtig ist, dass wir schnell arbeiten, denn schon jetzt ist bereits die Rede von einem Zeitfenster, welches wir ausnutzen müssen, ehe die Dinge politisch beschlossen bzw. die politische Bereitschaft zur Veränderung abnimmt. Bitte beteiligt Euch rege und möglichst noch im Februar März 2012 und leitet diese Info bitte an alle Euch bekannten PiAs weiter!
Eure Erfahrungen werden von uns sortiert und entsprechend verarbeitet.
Schickt bitte alles per Mail, Post oder Telefon an eine der folgenden Adressen:
PiA-Box, Danziger Str. 82, 10405 Berlin oder Schwarzbuch-PiA@gmx.com
Bei Rückfragen: 0173-2077344
Eure Berichte werden natürlich anonym behandelt (keine Nennung von Namen, Kliniken, Zeiträumen etc.), sofern Ihr einer Offenlegung nicht ausdrücklich und schriftlich zustimmt.
Vernetzt Euch (auch um die Aktion zu verfolgen): www.piaportal.de; www.pia-im-streik.de; www.psychotherapeutenwiki.de; www.groups.yahoo.com (Pia-Netz-Berlin); www.piaag.de; www.facebook.com (P.i.A. PsychotherapeutInnen in Ausbildung)
Berliner PiA starten in die nächste Runde!
14.19.47.-28.01.2012
Nächstes Treffen der PiA für gerechte Bedingungen! Berlin
Zeit: Dienstag, 31.01.2012, 17 Uhr
Ort: ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg, Raum 3.12, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin-Mitte
Eingeladen sind alle Berliner PiA, die bereits ver.di-Mitglied sind oder eine Mitgliedschaft in Erwägung ziehen. Wir wollen gemeinsam mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag durchsetzen. Tarifliche Regelungen für PiA bedeuten das Ende der Ausbeutung. Alle, die sich jetzt engagieren, haben die Chance, mehr Geld zu bekommen und für nachfolgende Generationen bessere Bedingungen zu schaffen! In der Gemeinschaft sind wir stärker als alleine und können den Kliniken die rote Karte zeigen. Die Durchsetzung eines Tarifvertrags erhöht den Druck auf das Gesundheitsministerium, das PsychThG endlich zu reformieren. Deshalb ist eure aktive Beteiligung wichtig. Kommt zahlreich, auch wenn ihr noch nicht Mitglied seid. Das könnt ihr später immer noch entscheiden. Wichtig ist, dass ihr dabei seid!
Tarifvertragliche Regelungen für PiA - Ende der Ausbeutung!
Institutsbewertung online
11.38.30.-24.01.2012
Liebe PiA,
hier
http://www.pt-ausbildungscheck.de/ui_1.php
gibt es nun die Möglichkeit neben den Kliniken auch Bewertungen über die Ausbildungsgänge und Institute abzugeben.
Bitte bewertet Eure Institute und ermöglicht so nachfolgenden PiA eine gute Auswahl.
Monatlicher PiA-Stammtisch in Berlin
15.07.29.-14.01.2012
Zum Austauschen mit anderen PiA, Kennenlernen, Kontakteknüpfen und einfach einen netten, entspannten Abend mit Gleichgesinnten verbringen, und zwar institutsunabhängig, schulenübergreifend und unkompliziert.
Das erste Treffen soll am Sa. 03.03.2012, 19.30h im Café Auszeit in Berlin stattfinden und dann jeweils am ersten Samstag im Monat.
http://www.auszeitberlin.de/information-anfahrt-lageplan-wedding.html
Psychotherapeuten-Wiki online
23.15.28.-09.01.2012
Unter psychotherapeutenwiki.de kann ab sofort sowohl nützliches Wissen über unsere Proteste und Vernetzung, sowie Fachliches zu unserem Beruf von jedem und jeder, die mag, zusammengetragen werden - analog zum Online-Lexikon Wikipedia.
Wissen ist Macht und gemeinsam sind wir unschlagbar!
Ein gutes, gesundes und solidarisches neues Jahr 2012!
16.31.16.-01.01.2012
Wer Unterschriften für die Resolution gesammelt und noch nicht abgegeben oder eingeschickt hat, bitte über "kontakt" melden!
Treffen der PiA für gerechte Bedingungen! am 18.01.2012 um 19.30 Uhr
14.10.39.-27.12.2011
Wir wollen einen Fahrplan für 2012 erarbeiten, mit dem wir eine angemessene Vergütung für die Praktische Tätigkeit erreichen können.
- Wahl von PiA-Sprechern aus jeder Klinik
- PiA-Aktionen in den Kliniken Berlin und Brandenburg
- Infos zum ver.di Auftakt-Workshop am 31.01.2011
Ort: Psychotherapeutenkammer Berlin, Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin
Alle PiA und Studierende können teilnehmen! Kommt zahlreich!
"89 Tage Streik an der Berliner Charité" von Sascha Stanicic
16.11.18.-26.12.2011
"Eine politische Bilanz
„Wir kommen wieder! Wir kommen wieder!“ - mit diesem Sprechchor beendeten die Streikenden der Charité Facility Management GmbH (CFM) in Berlin am 9. Dezember nach 89 Tagen ihren Ausstand für einen Tarifvertrag. Erreicht haben sie einen verbindlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und die schriftliche Garantie auf Tarifverhandlungen ab Januar 2012. Erhobenen Hauptes sind sie an die Arbeitsstellen zurückgekehrt, fest entschlossen die Gewerkschaften im Betrieb zu stärken und die nächste Runde des Kampfes vorzubereiten. Dieser Streik in einem ausgegliederten und teilprivatisierten Serviceunternehmen ist beispielhaft und birgt viele Lehren für die Arbeiterbewegung."
Ein Bericht von von Sascha Stanicic
Hier geht´s zum vollständigen Artikel:
http://www.sozialismus.info/?sid=4588
Frohe Weihnachten!
16.02.31.-24.12.2011
Die Arbeit der Berliner PiA für gerechte Bedingungen! begann im Februar 2011. Wir blicken auf die vergangenen 10 Monate zurück und freuen uns über das, was wir erreicht haben. Unsere Botschaft hat viele Kliniken (und auch PiA) erreicht. Mit der Resolution der Berliner PiA vom 30. August 2011 stellen wir gerade den Kontakt zur Regierung her. Unterschriften können bis Ende Dezember gesammelt werden. Vielen Dank an alle, die bisher mitgeholfen haben!
Wir ruhen uns jetzt ein wenig aus, um dann den bereits eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Mit vereinten Kräften wollen wir in das neue vielversprechende Jahr starten!
Klinik Havelhöhe in Berlin verdoppelt die Vergütung ab Januar 2012!
23.51.57.-19.12.2011
Die PiA in Havelhöhe (Berlin) haben vor dem Streik ein Schreiben an die Leitung gesendet, mit dem sie die Aufnahme ernsthafter Verhandlungsgespräche einfordern. Die Klinikleitung reagierte zunächst mit einer indirekten Drohung, lenkte dann aber ein und erhöhte jetzt sogar die Vergütung! In einer E-Mail hieß es:
" ... wurde unser Gehalt um das Doppelte aufgestockt. Wir verdienen ab Januar auch 400 Euro. Wow. Keine hätte damit gerechnet - auch wenn es natürlich immer noch zu wenig ist - aber ein guter Anfang! Gefühlte Selbstwirksamkeit :)"
Nächstes Treffen der Gruppe PiA für gerechte Bedingungen! in Berlin
23.16.53.-18.12.2011
Nächstes Treffen der Gruppe PiA für gerechte Bedingungen! am Dienstag, 20.12.2011, 19 Uhr, im Cafè Auszeit, Kiautschoustraße 12a, 13353 Berlin-Wedding (U9 Amrumer Straße)
http://www.auszeitberlin.de/information-anfahrt-lageplan-wedding.html
Presse: Berliner Streikwoche und bundesweite Demos Dezember 2011
19.57.53.-17.12.2011
http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/schluss-m.html
http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/gegen-ausbeutung-in-psychiatrischen-klinikenbr-ueber-1000-pia-bei-ersten-bundesweiten-protesttag.html
http://www.noz.de/lokales/59293089/wallenhorsterin-kaempft-gegen-die-ausbeutung-angehender-psychotherapeuten
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?id=50&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1355&tx_ttnews[backPid]=3
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?id=50&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1354&tx_ttnews[backPid]=3
http://www.bdp-verband.de/bdp/presse/2011/27_pia.html
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/fileadmin/main/g-datei-download/News/2011/PM_PiA_Protest.pdf
http://piaportal.de/piastreik.html
http://piaportal.de/news2+M5ee8b5835dc.html
http://www.spd-mannheim.de/index.php?nr=54912&menu=1
http://www.koeln-nachrichten.de/gesellschaft/gesundheit/koeln_psychotherapie_psychotherapeut_pia_psychologie_paedagogik_2011.html
http://www.fr-online.de/campus/streik-ausbeutung-statt-ausbildung,4491992,11278512,view,asFirstTeaser.html
http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/aus-der-region/Therapeutennachwuchs-ruft-um-Hilfe%3Bart1263,2424266
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48357/Psychotherapeuten-in-Ausbildung-wehren-sich-gegen-Ausbeutung-an-Kliniken.htm
http://taz.de/Charit-Tochter-/!83190/
http://www.vpp-pia.de/2011_x6.php
http://www.sozialismus.info/?sid=4566
http://www.vpp.org/meldungen/11/111202_avp.html
http://berlin.verdi.de/berufe_und_branchen/fb_03_-_gesundheit_soziale_dienste_wohlfahrt_und_kirchen/archiv/kampagnen/pia-psychotherapeutinnen-in-ausbeutung
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/psychotherapeuten-lange-durststrecke-11540250.html
http://www.bdp-verband.de/bdp/presse/2011/26_pia.html
http://www.bptk.de/uploads/media/20111112_19.DPT_Resolution_Verg%C3%BCtung_PiA.pdf
http://www.vpp.org/meldungen/11/111018_pia.html
Presse: 2. Protest-Tag in Berlin am 7. September 2011
19.30.05.-17.12.2011
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=106332
http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,787195,00.html
http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,787200,00.html
http://www.gew-berlin.de/22635.htm
http://www.taz.de/Proteste-der-Psychotherapeuten/!77722/
http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=50980&drn:date=1315476000
https://www.neues-deutschland.de/artikel/206131.angemessener-lohn-statt-zusaetzliche-jobs.html?sstr=Peter|Nowak
http://peter-nowak-journalist.de/2011/09/page/3/
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?id=50&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1287&tx_ttnews[backPid]=3
http://www.vpp.org/meldungen/11/110907_pianase.html
http://www.vpp.org/meldungen/11/110903_pia.html
Presse: 1. Protest-Tag in Berlin am 8. Juni 2011
19.20.02.-17.12.2011
http://www.psychotherapeutenkammer-berlin.de/show/4934315.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1491637/
http://gesundheit-soziales.verdi.de/beruf/psychotherapeuten
http://www.ksta.de/html/artikel/1308571403806.shtml
http://www.vpp.org/meldungen/11/110612_pia.html
http://www.vpp.org/meldungen/11/110609_protesttag.html
Presse 2009/2010
19.05.37.-17.12.2011
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/ausbildung-psychotherapeuten-zum-billigtarif-11007041.html
http://www.welt.de/politik/article3413150/Tausende-Psychologen-muessen-kostenlos-arbeiten.html
Aktuelle Nachricht der Bundespsychotherapeutenkammer
15.32.45.-15.12.2011
BPtK 15. Dezember 2011
„Schluss mit der Ausbeutung“
Psychotherapeuten in Ausbildung protestieren gegen „unhaltbare Zustände“
http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/schluss-m.html
Nachricht der Psychotherapeutenkammer NRW
23.24.23.-14.12.2011
Gegen Ausbeutung in psychiatrischen Kliniken
Über 1.000 PiA bei ersten bundesweiten Protesttag
http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/gegen-ausbeutung-in-psychiatrischen-klinikenbr-ueber-1000-pia-bei-ersten-bundesweiten-protesttag.html
Mehr Presse aus Köln
22.09.50.-14.12.2011
Oder eher aus Wallenhorst... da kommt eine unserer Mitorganisatorinnen her:
http://www.noz.de/lokales/59293089/wallenhorsterin-kaempft-gegen-die-ausbeutung-angehender-psychotherapeuten
Finanzielle Unterstützung der Berliner PiA bei arbeitsrechtlichen Problemen durch den Streik
20.43.13.-13.12.2011
Der bvvp informiert:
"Berliner PiAs, die wegen Problemen mit dem Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Streik Rechtsberatung benötigen, können sich unter info@bvvp-berlin.de oder rupf-bolz@t-online.de melden. Der bvvp Berlin klärt, inwieweit finanzielle Unterstützung über einen Fond der Psychotherapeuten gegeben werden kann."
Spontane Demo in Münster
21.39.28.-11.12.2011
Auch in Münster fanden sich trotz der Kürze der Zeit (4 Tage Ankündigung!) nahezu 100 PIAs zur Demo zusammen. Ein riesieger Erfolg!
Wir starteten am Bahnhof durch die überfüllte Innenstadt, an den Weihnachtsmärkten vorbei zum Domplatz.
Dort klärten wir Passanten über die Situation von PIAs auf und sammelten Unterschriften für die Petition.
Bericht von der Hamburger Demo
16.14.09.-10.12.2011
…“sicherlich freut Ihr Euch zu hören, dass sich auch die PiA in Hamburg heute an der bundesweiten Protestwoche beteiligt haben und zahlreich, mit annähernd 200 lautstarken und fröhlichen Teilnehmern, vor dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf Krach gemacht haben! Dies war meines Wissens eine der größten PiA-Protestaktionen der letzten fünf Jahre, die unsere aktiven Bemühungen für eine angemessene Bezahlung für PiA mittlerweile in Hamburg nun schon andauern. Vielen Dank für den neuen Schwung und die Protest-Energie aus der Hauptstadt!!
Solidarische Grüße aus der Hansestadt Hamburg!“
Quelle: www.piaportal.de
Protestbericht aus Mannheim Teil2
13.21.38.-10.12.2011
Die Resonanz der lokalen Presse war wider Erwarten sehr dürftig. Lediglich ein Radiosender nahm ein Interview und einige Stimmen auf.
Insgesamt war jedoch überaus beeindruckend, wie schnell (innerhalb von 3 Wochen) P.i.A. aus der Region und weit über diese hinaus mobilisiert werden konnten und wie engagiert und lautstark diese protestierten. Das war ein überdeutliches Zeichen dafür, wie groß der Unmut über die Situation ist, aber auch wie hoch die Motivation ist, daran etwas zu ändern. Nun bleibt abzuwarten, was sich in den Kliniken und auf Bundesebene in der Politik in den nächsten Wochen und Monaten tun wird. Viele der Anwesenden haben jedenfalls ihre Unterstützung für weitere Proteste zugesagt.
NOCHMALS VIELEN DANK AN EUCH ALLE FÜR EUER ERSCHEINEN UND EURE UNTERSTÜTZUNG!!!
Protestbericht aus Mannheim Teil1
13.20.53.-10.12.2011
Auch die Protestaktion in Mannheim war ein voller Erfolg! Zunächst fanden sich ab 10 Uhr ca. 30 P.i.A. aus der Region auf dem Paradeplatz ein, um die Passanten über unsere Situation zu informieren und Unterschriften zu sammeln. Zum „offiziellen“ Beginn der Proteste um 14 Uhr trafen ca. 120 P.i.A. und Studenten am Proteststand ein. Dabei waren P.i.A. aus Mannheim, Heidelberg und Umgebung, aber auch aus Stuttgart, Ulm und Freiburg vertreten.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden verschiedene Aktionen gestartet. Es wurden kleine „Büros“ aus Umzugskartons aufgestellt, in denen die P.i.A. Therapiestunden für 1,77 €, dem durchschnittlichen P.i.A.-Stundenlohn der Region, sowie weitere Zusatzleistungen anboten. Später stellten sich die Anwesenden in einem großen Kreis auf und reichten die „große Last“ der P.i.A., symbolisiert durch beschriftete Kartons unterschiedlicher Größe, von einem zum anderen weiter – immer in dem Versuch alle „Belastungen“ tragen zu könne, ohne sie fallen zu lassen. Währenddessen wurden in der Fußgängerzone weiterhin eifrig Unterschriften für die Berliner Resolution gesammelt und die Bürger überzeugt, ihren Unmut über die Lage der P.i.A. per Postkarte an den Bundesgesundheitsminister zu schicken. Beides verlief überaus erfolgreich. Am Protest-Stand wurde parallel zu den anderen Aktionen Kuchen gegen eine kleine Spende ausgegeben, um den finanziellen Aufwand der Proteste decken zu können.
Ausklang der Berliner Streikwoche
18.39.49.-09.12.2011
Am letzten Tag der Berliner Streikwoche versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein noch einmal ungefährt 20 Teilnehmer vor dem AVK. Fast schon routinemäßig wurden die letzten Hemden aufgehängt, an die Passanten wurden Flyer verteilt und für die Resolution wurden Unterschriften gesammelt. Daran beteiligte sich auch das Klinikpersonal (Physiotherapeuten und Ärzte). Mitglieder des AVK-Betriebsrats nahmen den Kontakt zu den Streikenden auf. Es war eine gemütliche und gesellige Runde. Als die Sonne hinter der gegenüberliegenden Häuserfront verschwand, wurde alles abgebaut und die Streikwoche offiziell für beendet erklärt. Alle Eindrücke und die noch offenen Fragen nehmen wir mit in der ver.di PiA-AG am Sonntag in Berlin-Wannsee.
DANKE AN ALLE, DIE DABEI WAREN UND DAFÜR GESORGT HABEN, DASS DIE BERLINER STREIKWOCHE EIN VOLLER ERFOLG WURDE!
DANKE UND VIELE GRÜßE AN DIE DEMONSTRANTEN IN WIESBADEN, MANNHEIM, KÖLN, HANNOVER, NÜRNBERG, HAMBURG, MÜNSTER und MÜNCHEN!
Erste Presse aus Köln
12.09.28.-09.12.2011
http://www.koeln-nachrichten.de/gesellschaft/gesundheit/koeln_psychotherapie_psychotherapeut_pia_psychologie_paedagogik_2011.html
5. und letzter Streiktag vor dem AVK
09.01.21.-09.12.2011
Heute ist zum letzten Mal Versammlung vor dem AVK. Kommt und lasst uns gemeinsam einen Abschluss gestalten: Gespräche, Eindrücke und Infos austauschen, Tee trinken und Kekse essen ...
Es sind noch BUTTONS und AUFKLEBER da! Wer noch keinen hat ... heute ist die vorläufig letzte Gelegenheit!
Ab 10 Uhr!
Bilder bei Facebook
08.48.59.-09.12.2011
Viele viele Bilder zum Streik und den bundesweiten Demos findet ihr bei:
Facebook: P.i.A. PsychotherapeutInnen in Ausbildung
https://www.facebook.com/pages/PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung/165439213521036
Facebook: PiA-Demo Hessen 8.12.
https://www.facebook.com/pages/PiA-Demo-Hessen-812/171715289590676
Bundesweites Treffen der ver.di PiA-AG: So, 11.12.11, Berlin
00.10.04.-09.12.2011
Last minute: Wer am Sonntag an der ver.di PiA-AG teilnehmen will, bitte morgen unbedingt bei Sandra Koziar anmelden: 030 6956-1852, sandra.koziar@verdi.de
Die Anmeldung ist für die Logistik notwendig (Essen, Getränke usw.). Wer ver.di-Mitglied ist, bekommt Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet.
Alle PiA bundesweit können teilnehmen! Thema unter TOP 2 und 3: Berliner Streik und bundesweite Demos - Auswertung und Ausblick - Wie ist es gelaufen und gehts weiter? Was kommt jetzt, damit die Energie der Proteste nicht einfach verpufft, sondern damit auch was (Geld) bei rum kommt!
Sonntag, 11.12.11, von 11 Uhr bis 16 Uhr
im ver.di Bildungszentrum
Clara Sahlberg Berlin Wannsee
Koblanckstr. 10
14109 Berlin
Tagesordnung:
1. Begrüßung Vorstellung Besprechung der Tagesordnung
2. Erfahrungsaustausch zur Situation der PiA
3. Berichte zu PiA-Aktionen u.a. in Berlin
4. Arbeits- und tarifrechtliche Fragen zu PiA
5. Brief ans Bundesministerium für Gesundheit zur Reform des PsychThG
6. Aktuelle Rechtssprechung zur PiA-Vergütung
7. Checkliste Ausbildungsvertrag
8. Weitere Arbeits- und Terminplanung
9. Verschiedenes
Anmeldung:
Sandra Koziar, ver.di, Fachbereich 3
030 6956-1852
sandra.koziar@verdi.de
4. Aktionstag in Berlin: überwältigender Erfolg der Demonstration
22.10.04.-08.12.2011
Der 4. Aktionstag startete um 10 Uhr mit einer Pressekonferenz, die vom VPP und DPtV organisiert wurde. Eingeladen waren PiA-Bundessprecher, 2 PiAs der Bewegung "PiA für gerechte Bedingungen!", jeweils 1 Vertreterin der Verbände und ein Vertreter von ver.di. Die Pressekonferenz wurde gefilmt und dauerte ca. 45 Minuten.
Nachmittags sammelten sich die Demonstranten vor der Charité. Nachdem letzte Vorbereitungen für den Demozug getroffen waren - Rollen unter der Couch festgezurrt, Geschirr für die PiA-Sklaven montiert (s.u.) - startete die Demonstration gegen 14 Uhr. Die rund 450 (!!!!) Protestierenden verkündeten von Anfang an vehement und lautstark ihre Forderungen, unterstützt vom technisch gerüsteten ver.di-Mobil. Eine effektvolle Inszenierung war der Chefarzt im weißen Kittel auf der roten Couch, der PiA-Sklaven mit einer Peitsche zum schneller umsonst Arbeiten aufforderte. Ein lebhaftes und motivierendes Element des Protests waren Sprechchöre wie: "Arbeit mit Diplom - nicht ohne Lohn", "PiA ohne Lohn, das ist ein Hohn" und "Psychotherapeuten in Ausbeutung - nein." Adaptiert wurde auch der Spruch der CFMler zu "Rücken krumm, Taschen leer - Klinikleitung, danke sehr!".
Die erste Zwischenkundgebung fand am Verwaltungsgebäude der Charité Platz. Eine Vertreterin des bvvp bekundete in ihrer Rede ihre Solidarität. Weitere Zwischenstationen waren der Marburger Bund, die FPD-Zentrale und das Gesundheitsministerium. Dort forderten die PiA: "Lieber Herr Bahr, mach die Reform wahr!"
Auf der Friedrichstraße und Unter den Linden erregten die PiA viel Aufmerksamkeit und informierten die Öffentlichkeit lautstark über ihre Situation. Die Stimmung war nach über 2 Stunden Demonstration in der Kälte immernoch hervorragend.
Um 17 Uhr kam der Protestzug dann am Bundestag an, wo alle mit dem Licht ihrer mitgebrachten Teelichter, Kerzen und Taschenlampen ein Zeichen setzten. Auch hier fehlte es nicht an aufmerksamkeitsschaffenden Lärm mit Sprechchören, Pfeiffen und anderen Lärminstrumenten. In der Abschlusskundgebung wurde mit viel Enthusiasmus zu weiterführendem Engagement aufgerufen.
Die PiA können sehr zufrieden und stolz auf diesen Aktionstag zurückschauen: Er war ein voller Erfolg! Solidarische Grüße an alle anderen Demonstrierenden im Bundesgebiet! Ihr seid spitze! Weiter so!
Wiesbadener Demo ein voller Erfolg
21.51.46.-08.12.2011
Aus ganz Hessen trafen sich über 250 Demonstranten um 14.00Uhr am Hauptbahnhof in Wiesbaden. Mit Bannern, Trillerpfeifen, Trommeln und Freud-Masken bestückt, zogen wir über die Hauptverkehrsader in Wiesbaden. Schlachtrufe wie "Keine Therapie für lau" und "Null Euro Lohn - trotz Diplom" schallten durch die Megaphone und zogen interessierte Passanten an. Von der Polizei tatkräftig unterstützt erreichten wir den Gutenbergplatz, Sitz der Landespsychotherapeutenkammer. Winkend und trommelnd wurden wir dort von Präsident Krieger vom Balkon aus begrüßt, der sich dann solidarisch zu uns Demonstranten gesellte. Über die Klopstockstraße zogen wir lautstark weiter. Am Sozialministerium angelangt lukte schon der ein oder andere Angestellte neugierig aus dem Fenster. Die Lautstärke erreichte ihren Höhepunkt, woraufhin Herr Osmers - Leiter der Abteilung Gesundheit im hessischen Sozialministerium - aus seinem Büro zu uns kam. Er lud zwei der Demo-Organisatoren und die PiA-Landessprecher Jona Iffland und Stuart Massey Skatulla zum Gespräch mit ihm ein. Dort zeigte er persönliches Verständnis für die Situation der PiA. In einer längeren Diskussion bekundete er sein Interesse daran, dass sich das PsychThG bald verändert und schlug einen zukünftigen Gesprächstermin vor. Er ermutigte uns, die Brisanz der öffentlichen Debatten um psychische Störungen wie Depression und Burnout zu nutzen, um auf die Überlastung der PiA aufmerksam zu machen. Die lauten Pfiffe und Rufe der Demonstranten schallten durch die dicken Wände des Sozialministeriums und begleiteten das Gespräch.
Währenddessen richteten sich Jens Ahäuser von verdi, Ariadne Sartorius von dem vhvp und Alfred Krieger vor der roten Therapie-Couch solidarisch an die Demonstranten. Gleichzeitig konnten sich die ausgehungerten PiA bei der Suppenküche stären und aufwärmen. Später berichteten einige PiA über ihre persönliche Situation. Im PiA-Quiz traten zwei PiA gegen Freud an und sahen den nackten Zahlen der PiA-Wirklichkeit ins Gesicht. Mit seiner Mindestgehaltvorstellung für PiA lag Freud leider gnadenlos daneben. Er hätte sich wohl für seine entfernten Ur-Enkel mehr gewünscht. Vielleicht hätte er auch eine Postkarte an den Bundesgesundheitsminister geschrieben, sowie viele Demonstranten heute in Hessen. Wie in allen anderen Demo-Städten entstand auch ein Bild der letzten Hemden, die PiA für ihre Ausbildung hergeben. Um auch im Dunkeln auf uns aufmerskam zu machen endete die Demo mit einer Lichteraktion - solidarisch mit den Berliner Demonstranten.
Fazit: die hessischen PiA haben gezeigt, dass es trotz bereits vorhandener guter Ansätze dringend weiteren Handlungsbedarf gibt und sie sich weiter aktiv engagieren werden!
Presse:
heute: Frankfurter Rundschau
http://www.fr-online.de/campus/streik-ausbeutung-statt-ausbildung,4491992,11278512.html
morgen: Rüsselsheimer Echo
http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/aus-der-region/Therapeutennachwuchs-ruft-um-Hilfe%3Bart1263,2424266
Insgesamt hat die Demo in Wiesbaden die Erwartungen aller übertroffen!
Wir sind gespannt auf die Berichte aus weiteren Städten.
Solidarische Grüße!
Stimmung in Köln
14.36.02.-08.12.2011
Heute gegen 10h versammelten sich ca 200 PiA, KjPiA und Studenten vor dem Kölner Dom. Sie erhielten Unterstützung durch ebenfalls anwesende festangestellte Kollegen aus einer Klinik und sogar eine anwesende Ausbildungsleitung eines der Kölner Institute. Es war deftig windig, aber Petrus hatte bei diesem hochkatholischen Ort wohl Einsicht und liess uns trocken.
Die letzten Hemden waren so schnell aufgehangen, dass unser stellv. NRW PiA-Sprecher zwischen Interview mit der Kölnischen Rundschau und Berichterstattung bei dem "zur Sicherheit" gesendeten Mannschaftswagen der Poliziei gar keine Chance hatte seine Eingangsrede auch zum Eingang zu halten. Wurde aber nachgereicht. Die Ausbeutungs-Buttons gingen weg wie warme Semmeln. Es wurde ordentlich Lärm gemacht und unsere Lieblingsforderung "Wir wollen Gehalt" skandiert. Viele interessierte Bürger unterstützten den Protest, liessen sich mit Flyern und Infos versorgen. Seitenweise Unterschriften für die Resolution der Berliner wurden gesammelt. Eine seit 30 Jahren festangestellte Kollegin unterstützte unseren Prostest und hielt eine kurze Rede. Einige PiA haben ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und mal berichtet, wie sie in ihren Kliniken so behandelt werden. Eine Klinik in Bonn hat eine sehr faszinierende Regelung: Dort wird den PiA zwar kein Gehalt, aber dafür wenigstens ein Fahrtkostenzuschuss von wenigen Euro gezahlt - dieser wird aber sofort wieder gestrichen, sollte PiA sich ereifern einen Job zum Erhalt des Lebensunterhalts anzunehmen. Allerliebst, oder?
Foto für die Collage ist erstellt, allerdings auf Papier und das dauert dann noch bis nächste Woche.
Hoffe, dass die Osnabrücker gut bei der Demo in Münster angekommen sind (neuer PiA-Betriebssport: Demo-Hopping!)
Ich trug natürlich, wie schon die ganze Woche, auch nach der Demo noch mein mir mittlerweile ans Herz gewachsenes Info-Schid "In Kölner Kliniken arbeiten Psychologen ohne Gehalt" und hatte gleich mehrere nette Unterhaltungen, die mit Frage begannen: "Ist das wahr, was da auf dem Schild steht". Ja, das ist wahr - aber hoffentlich nicht mehr lange!!!
Fazit: Toll dass Ihr alle da wart! Hoffentlich konnten wir uns gegenseitig dazu motivieren den Kliniken zukünftig ordentlich Druck zu machen. WIR WOLLEN GEHALT!
Presse-Fazit: Morgen hoffentlich Bericht in der Kölnischen Rundschau, Bericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung (da kommt eine unserer Mitstreiterinnen her) und hoffentlich im OnlineMagazin Köln Nachrichten.
heute: PiA-Demo Wiesbaden ab 14:00
07.29.21.-08.12.2011
Programm der Demo am 8.12. Wiesbaden:
14.00
* Treffpunkt vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof (ihr werdet uns nicht übersehen wenn ihr aus dem Haupteingang kommt --> Banner, Plakate....)
* Demo-Eröffnung durch Lukas Brzezina (Sprecher AG PiA-Bezahlung Hessen)
14.15
* 14.15 ziehen wir los zum Sozialministerium
* Demo-Route: Kaiser-Friedrich-Ring, Gutenbergplatz, Klopstockstraße, Dostojewskistraße 4
ca. 14.45
* Ankunft am Sozialministerium
* Informations-Stand
* Postkarten an den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr am Info-Stand
* Suppenküche für PiA
* "Wir geben unser letztes Hemd für unsere Ausbildung"-Aktion
* Therapie-Couch
* PiA-Interviews
* PiA-Quiz
* 15.00: Redebeitrag Jona Iffland (Landes-PiA-Sprecher)
* 15.30: Redebeitrag Ariadne Sartorius (vhvp)
* weitere Redebeiträge durch die Psychotherapeutenkammer, verdi und weitere Unterstützer
16.45
* Lichteraktion, parallel zu den Berliner Demonstranten (bitte bringt Glas+Teelicht oder Taschenlampe mit, damit wir auch im Dunkeln auf uns aufmerksam machen!
17.30 - Ende
3. Streiktag in Berlin - Versammlung vor der Charité Mitte
23.29.25.-07.12.2011
Heute am 3. Streiktag versammelten sich die Berliner PiA vor der Charité. Sie spannten wieder die Wäscheleine, hingen ihre letzten und die allerletzten Hemden dran, zeigten mit Plakaten und Transparenten der Klinik die rote Karte und hielten bei lausigem Wetter Kundgebungen ab. Nebenan trafen sich die CFMler. Auch sie hielten Kundgebungen und teilten mit, dass nach 3 Monaten Dauerstreik die Charité mit einem Mindestlohn von 8,50 € einlenkt habe. Morgen, Donnerstag, wird mit einer Urabstimmung entschieden werden, ob der Streik beendet wird. Gegen 11 Uhr hielt Gregor Gysi eine Rede - er verurteilte Unternehmen, die billige Löhne erzwingen, er kritisierte die Bundes- und Landesregierung, die den Trend zu Niedriglöhnen fördere - einschließlich seiner eigenen Partei. Nach der Rede spielte eine Blaskapelle und die PiA bekamen die Gelegenheit, per Lautsprecher an die Demo morgen zu erinnern und zur Teilnahme einzuladen. Es war ein lausig kaltes Wetter und als es nachmittags anfing zu regnen, entschieden sich die PiA, alles einzupacken und die Kräfte für die Demo zu sammeln.
Marburger Bund in Berlin
22.32.54.-07.12.2011
Heute hat eine Vertreterin der Gruppe PiA für gerechte Bedingungen! dem Marburger Bund spontan einen Besuch abgestattet. Sie kündigte die Demo an und teilte mit, dass morgen viele viele PiA vor der Tür in der Reinhardtstraße 36 stehen und Kundgebungen halten werden. Der Pressesprecher war etwas überrascht, zeigte sich aber freundlich und offen. Er bestätigte, dass die Bedingungen für PiA unhaltbar und prekär sind.
Berliner Demo-Route morgen
17.01.25.-07.12.2011
Hier ist die Route für morgen:
13.30 Uhr Charité Mitte, Bettenhochhaus
14.00 Uhr Start des Aufzugs
14.45 Uhr Charitéplatz 1
15.00 Uhr Marburger Bund, Reinhardtstraße 36
15.30 Uhr Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Friedrichstraße 108
Zug durch Friedrichstraße, Unter den Linden. Pariser Platz, Brandenburger Tor, Ebersstraße, Scheidemannstraße
17 Uhr Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1
http://g.co/maps/p489t
Solidarische Grüße aus Hessen
14.29.31.-07.12.2011
Wir gratulieren den Berlinern zum erfolgreichen Beginn der Streikwoche.
In Hessen laufen die Vorbereitungen für die morgige Demo ab 14.00 in Wiesbaden auf Hochtouren. Erwartet werden viele Demonstranten und tolle Aktionen, die auf die Situation der PiA aufmerksam machen, u.a. die Suppenküche für PiA und das PiA-Quiz, ein Info-Stand, Postkarten an den Bundesgesundheitsminister und, und, und,....
Bereits jetzt schon verzeichnen wir einen Erfolg in Hessen: die Vernetzung und der rege Austausch zwischen allen Beteiligten, großartige Unterstützung von allen Seiten, ein großes Aufsehen und Interesse an Veränderungen!
Solidarische Grüße aus Hessen an alle die sich so intensiv für die PiA einsetzen und viel Erfolg weiterhin!
Erfolg des CFM Streiks im taz Artikel
12.25.56.-07.12.2011
rechts bei den links gehts zumTaz Artikel ...
Wir freuen uns für die CFM-Beschäftigten!
Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt!
Kölner Klinik Wettbewerb
12.15.22.-07.12.2011
Bisher eingegangene Bewerbungen für die Kölner Klinik des Jahres:
- Tagesklinik Alteburger Str.: 0-Eur Gehalt, kein Mittagessen (aber gerne die Reste der Patienten), Job-Ticket (muss je nach Zufall bezahlt werden oder auch nicht.)
- Alexianer Krankenhaus Köln: 0-Eur Gehalt, dafür ein lauwarmes Mittagessen
- LVR Klinik Köln-Mehrheim: 0-Eur Gehalt, keine Angaben über Essen und JobTicket
- Uniklinik Köln: 0-Eur Gehalt, kein weiterer Kommentar.
Weitere Bewerbungen werden bis morgen 10:00h auch vor Ort am Dom entgegengenommen. Abstimmung und Presiverleihung in Höhe von 0-Eur bei der Demo.
Morgen 8.12. Pressekonferenz in Berlin
10.51.35.-07.12.2011
Morgen wird es eine Pressekoferenz der streikenden PiA zusammen mit VPP, DPtV und Verdi geben - die Einladung dazu finden Sie rechts bei den Links.
Bilder
08.53.52.-07.12.2011
Wer sich hier auf den Bildern wiedererkennt, aber nicht einverstanden ist, dass sie veröffentlicht werden, bitte Nachricht über das Kontaktformular mit Beschreibung des Bildes. Wir nehmen es dann raus.
Berlin: Mittwoch, 7. Dezember: Versammlung vor Charité Mitte
07.20.17.-07.12.2011
10:00-16:00 Versammlung vor Charité Mitte, Luisenstr. 64, Bettenhochhaus. UnterstützerInnen, alte Hemden und Trillerpfeifen sind willkommen!
Unser Termin fällt möglicherweise zusammen mit einer Versammlung der CFM-Streikenden. Das hängt ganz davon ab, ob sie den Streik beenden oder noch nicht. Wenn sie weiterstreiken, dann wird um 11 Uhr wird Gregor Gysi reden. Anschießend geht ein CFM-Demo-Zug zum Kulturkaufhaus Dussmann.
Wäre schön, wenn wir Unterstützung von ihnen bekämen. CFM- und PiA-Streikende haben denselben Adressaten: die Charité-Klinikleitung!
Kommt heute alle und trägt euern Protest auf die Straße, vor die Klinik!
Rückmeldung von AVK-Mitarbeitern an der Pforte und der Cafeteria
22.45.40.-06.12.2011
"Ja, die standen bis vorhin noch hier, haben echt ganz schön lange durchgehalten bei der Kälte..."
Die TOP 10 der Kliniken für PiA – PsychotherapeutIn-in-Ausbeutung
22.04.52.-06.12.2011
Nr. 10.: Johanniterkrankenhaus im Fläming: 530€ plus BVG-Monatskarte
Nr. 9.: Heinrich Heine Potsdam: 500€
Nr. 8.: Vivantes Auguste-Victoria Klinikum; Vivantes Humboldt Klinikum; Vivantes Wenckebach Klinikum: 400€
Nr. 7.: Krankenhaus Angermünde: 250€ plus 80€ Fahrtkostenzuschuss und Mittagessen
Nr. 6.: St Joseph Weißensee 300€; Pinel 300€
Nr. 5.: Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe 200€
Nr. 4.: Theodor-Wenzel-Werk: 140€ plus einmalig 600€ Abfindung
Nr. 3.: Charité Eschenallee: 100€
Nr. 2.: Asklepius Fachklinikum Brandenburg: BVG-Monatskarte plus Mittagessen
Und ... die Nr. 1.: Charité Mitte: 0€; Herzberge (KEH): 0€; St. Hedwig KH 0€; Jüdisches Krankenhaus Berlin 0€; Schlosspark-Klinik 0€
Wir gratulieren den Nr. 1-Kliniken zu der besonderen Auszeichnung!
2. Streiktag in Berlin - Resümee
21.58.21.-06.12.2011
Heute versammelten sich ungefähr 50 PiA vor dem Auguste-Viktoria-Klinikum, um gegen prekäre Bedingungen während der Praktischen Tätigkeit zu protestieren. Genauso wie gestern wurden Hemden an eine Leine gehängt, um symbolisch darzustellen, dass PiA ihr letztes Hemd für die Ausbildung geben. Die Protestierenden schrieben in großen Lettern das Wort B-E-R-L-I-N auf die Hemden und gaben damit den Auftakt zur bundesweiten Hemden-Aktion, die später in einer Fotocollage dargestellt werden soll. Es fanden Kundgebungen statt, mit denen Erfahrungen, Organisatorisches und Hintergrundinfos zur Streik- und Demoplanung mitgeteilt wurden. Thematisiert wurde zudem ein inadäquater und fragwürdiger Umgang einer Klinikleitung mit der Streikankündigung. Einigen PiA wurden Sanktionen angedroht und sie gerieten unter enormen Druck. In einer anderen Klinik gab es eine positive Wendung, da die PiA ohne weitere Konsequenzen für die Streikwoche freigestellt wurden. Trotz Wind und Kälte entwickelte sich ein Klima von Solidarität und Zusammenhalt, sodass die nächsten Streiktage, insbesondere der Donnerstag, mit Spannung erwartet werden.
Heute Versammlung vor Berliner Auguste-Viktoria-Klinikum ...
09.37.11.-06.12.2011
... kommt alle, damit wir der Klinikleitung einheizen können ...
Wir fordern eine angemessene Vergütung für die Praktische Tätigkeit! 400 € pro Monat Vergütung (Vivantes) bedeutet schamlose Ausbeutung von PiA! Zusammen mit ver.di wollen wir die Klinikleitung zu Tarifverhandlungen auffordern! Wir wollen einen Tarifvertrag für PiA!
Kommt alle, damit wir zeigen können, wie stark wir sind!
Lasst uns die Forderungen laut verkünden! 10 Uhr bis 16 Uhr Haupteingang Rubensstraße.
Wiesbaden 8.12. Demo
23.46.01.-05.12.2011
Programm der Demo am 8.12. in Wiesbaden:
14.00
Treffpunkt vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof (ihr werdet uns nicht übersehen wenn ihr aus dem Haupteingang kommt --> Banner, Plakate....)
Demo-Eröffnung durch Lukas Brzezina (Sprecher der AG PiA-Bezahlung Hessen)
14.15
ziehen wir los zum Sozialministerium
Demo-Route: Kaiser-Friedrich-Ring, Gutenbergplatz, Klopstockstraße, Dostojewskistraße 4
es wird ein Polizeiauto vor und eins hinterher fahren
ca. 14.45
* Ankunft am Sozialministerium
* Aufbau auf dem Platz links vor dem Haupteingang
* Informations-Stand
* Postkarten an den Bgm Daniel Bahr am Info-Stand
* Suppenküche für PiA
* "Wir geben unser letztes Hemd für unsere Ausbildung"-Aktion
* Therapie-Couch
* PiA-Interviews
* PiA-Quiz
* 15.00: Redebeitrag Jona Iffland (Landes-PiA-Sprecher)
* 15.30: Redebeitrag Ariadne Sartorius (vhvp)
* weitere Redebeiträge durch die Psychotherapeutenkammer, verdi und weitere Unterstützer
16.45
Lichteraktion, parallel zu den Berliner Demonstranten (bitte bringt Glas+Teelicht oder Taschenlampe mit, damit wir auch im Dunkeln auf uns aufmerksam machen!
17.30
Ende
--> bitte bringt Trillerpfeifen, Trommeln, Kochtöpfe ....., Lichter....., selbstgebastelte Plakate, Banner..... mit!
Teil-Erfolg in kleinen Schritten in Köln
21.48.28.-05.12.2011
In meinem Weiterbildungsinstitut tut sich was. Man kann dort in der Institutsambulanz und diversen Lehrpraxen seine 600 h PTII absolvieren - bislang für max. 2 Eur/h. Ich wies heute darauf hin, dass der aktuelle Protest sich auch gegen diese Situation richtet und bat darum, die Kollegen in der PTII ihrem Tätigkeitsbereich entsprechend zu entlohnen. Die Ausbildungsleitung zeigte deutliche Gesprächsbereitschaft und fing auch gleich an zu rechnen. Mal sehen was kommt. Ich werde berichten.
Ansonsten unterstützt die Ausbildungsleitung unseren Protest und will sich am Donnerstag an der Demo beteiligen.
Danke an die Berliner für den Tritt in den Hintern, dass sich jetzt auch bei uns endlich was regen muss!
Berliner Demo am Donnerstag: Redebeitrag
21.33.48.-05.12.2011
Eine Vertreterin des Berufsverbands bvvp wird gegen 14.45 Uhr auf dem Charitéplatz 1 einen Redebeitrag halten.
Es kommt noch mehr Bewegung in die Sache - weitere Aktionen in Hamburg und Münster, Nürnberg und München
18.53.35.-05.12.2011
Am Donnerstag, den 8.12. wird es um 12 Uhr am UKE in Hamburg eine Soli-Streikaktion geben. Auch in Münster wird sich ab 15.45 vom Hauptbahnhof ein Demonstrationszug sammeln.
In Nürnberg und München sind ebenfalls Aktionen geplant.
Hemdenaktion in verschiedenen Städten - Fotocollage
18.38.59.-05.12.2011
Da sich die Aktionsidee "Für meine Ausbildung gebe ich mein letztes Hemd." als sehr beliebt erwiesen hat, möchten wir die Protestierenden in den verschiedenen Städten bitten, den Namen ihrer Stadt auf eines der Hemden zu schreiben und ein Foto davon zu machen. So können wir eine Fotocollage von allen Städten, in denen die Aktion durchgeführt wurde, zusammenstellen. Bitte schickt ein .jpg zu unserem Kontakt.
Erster Berliner Protesttag voller Erfolg: viel Lärm und Solidarität
18.24.00.-05.12.2011
Heute fand der Auftakt der Aktionswoche in Berlin statt, bei dem
PiA ab 10 Uhr vor dem Auguste-Viktoria-Klinikum ihren Unmut über die Zustände in der Praktischen Tätigkeit bekundeten.
Unter dem Motto "Für meine Ausbildung gebe ich mein letztes Hemd." hängten PiA ihr selbiges auf eine an der Kreuzung aufgespannte Wäscheleine, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen.
Rund 80 protestfreudige PiA beteiligten lautstark sich an der Auftaktdemonstration, die einmal um das Klinikgelände führte. Trillerpfeifen und Sprechchöre sorgten für gute Stimmung bei kalten Temperaturen.
Um 12.00 ging es dann weiter zur Charité, wo sich die PiA solidarisch mit den Streikenden vom Charité Facility Management (CFM) erklärten: Sie schlossen sich dem Protest vor der Aufsichtsratsitzung an, in der über die Zukunft der CFM- Beschäftigten entschieden werden sollte. In derselben Sitzung wurde auch das Anliegen der PiA unter Aktuelles auf die Tagesordnung gesetzt. Die PiA wurden vom CFM freudig begrüßt und sorgten mit 120 Leuten für lautstarke Verstärkung. Die PiA erklärten sich sodann in einer Rede solidarisch mit den CFMlern und erklärten ihnen ihre ebenfalls prekäre Lage.
Trotz zeitweisen Hagelschauern hielten die PiA tapfer die Stellung und bekundeten bis in den Nachmittag hinein ihr Anliegen.
Insgesamt war der erste Aktionstag mit insgesamt ca. 150 teilnehmenden PiA ein voller Erfolg! Weiter so!
Wir freuen uns auf die nächsten Tage.
PiA-Protest RAP von barskeeper91 online!
13.59.28.-05.12.2011
Rechts findet ihr den Link zum Protest RAP
THANX @ barskeeper91 !!!!
Köln, Zwischenstand Demo-Vorbereitung
11.37.16.-05.12.2011
Die Vorbereitungen für die Kölner Demo laufen auf Hochtouren. Presse ist informiert, aus 2 Kliniken haben sich die PiA komplett angesagt, eine Gruppe Studenten trifft sich heute noch zum Plakate basteln und wird geschlossen dazu kommen. Transparente sind getrocknet. Viele kleine Ausbeutungsbuttons sind da (wer einen will, kommt Do um 10h zur Demo am Dom).
Wir brauchen noch ein paar Besenstiele o.ä., um die Transparente in die Luft zu kriegen.
Berlin: Tasche für morgen schon gepackt?
16.22.34.-04.12.2011
Trillerpfeife, Plakat mit Slogan, altes bemaltes T-Shirt/Sweat-Shirt, Regenschirm, Ohropax, ein altes Hemd zum Aufhängen, gute bzw. schlechte Laune (je nachdem) ...
Morgen 9.30 Uhr, Auguste-Viktoria-Klinikum, Rubensstr. 125, 12157 Berlin.
NULL EURO SIND EIN HOHN - DRUM FORDERN WIR JETZT LOHN!
Bundesweites Treffen der ver.di PiA-AG: So, 11.12.11, Berlin
16.04.05.-03.12.2011
Alle PiA bundesweit können teilnehmen! Thema unter TOP 2 und 3: Berliner Streik und bundesweite Demos - Auswertung und Ausblick - Wie gehts weiter?
Sonntag, 11.12.11, von 11 Uhr bis 16 Uhr
im ver.di Bildungszentrum
Clara Sahlberg Berlin Wannsee
Koblanckstr. 10
14109 Berlin
Tagesordnung:
1. Begrüßung Vorstellung Besprechung der Tagesordnung
2. Erfahrungsaustausch zur Situation der PiA
3. Berichte zu PiA-Aktionen u.a. in Berlin
4. Arbeits- und tarifrechtliche Fragen zu PiA
5. Brief ans Bundesministerium für Gesundheit zur Reform des PsychThG
6. Aktuelle Rechtssprechung zur PiA-Vergütung
7. Checkliste Ausbildungsvertrag
8. Weitere Arbeits- und Terminplanung
9. Verschiedenes
Anmeldung:
Sandra Koziar, ver.di, Fachbereich 3
030 6956-1852
sandra.koziar@verdi.de
Klinikchefs erzeugen enormen Druck auf PiA (Teil 1)
13.13.44.-03.12.2011
Im PiA-Portal (PiA-Talk) veröffentlicht:
Zitat:
Liebe PiA und StreikunterstützerInnen,
es kann sein, dass einige Klinikchefs in dieser Situation, kurz vor dem Streik, enormen Druck erzeugen, z.B. PiA zu Einzelgesprächen einladen und ihre machtvolle Position ausnutzen, um mit Kündigung zu drohen bzw., um den Streik auf diese Art zu verhindern. Das ist keine Form der Gesprächsbereitschaft, und dies macht nur deutlich, wie richtig unser Euer Anliegen ist. Dieser Umgang von Seiten der Klinik ist als fragwürdig, undemokratisch und v.a. Angsterzeugend zu verurteilen, ggf. also auch zu veröffentlichen. In HH gab es das leider ebenfalls des Öfteren. Hier wurde, ähnl. wie in Berlin, massivster Druck auf die PiA ausgeübt. Darum geht es: Bislang kaum Rechte für PiA, Grauzonen, undemokratische Verhältnisse, unadäquate Verträge fehlende Tarife, d.h. endlich die Ausbeutung an dieser Stelle gemeinsam zu beenden, Verbesserungen auf den Weg zu bringen.
Wenn es arg(er) kommt, sollte ein guter Anwalt, z.B. von ver.di, für Arbeitsrecht eingeschaltet werden. Alle Beteiligten sollten in dieser Sache unbedingt weiter zusammenstehen, und unter Druck in dieser Situation Einzelgespräche! mit der Klinikleitung eher nicht zulassen, Ausnahme: Kooperation der Klinik mit Protestbewegung. Auch in einer Gruppensituation Bündnispartner innen, gern auch aus der Klinik, mit in das Gespräch nehmen, Termin vertagen. Ganz wichtig, ggf. Vertrauenspersonen in der Klinik von ver.di einbeziehen. Gibt es Psychologen Ärzte, die sich mit Euch namentlich verbünden, wer kann es bei Euch vor Ort sein? Gespräche mit Klinikchefs sind im Grunde ja positiv, doch wichtig!, nicht in dieser Form des Umgangs mit Macht. D.h. auch Verbände und Gewerkschaft können sich mit Einzelpersonen namentlich hinter die PiA stellen: Fax, E-Mails an die Kliniken, Pressemitteilungen usw.
Klinikchefs erzeugen enormen Druck auf PiA (Teil 2)
13.11.37.-03.12.2011
Im Grunde macht dieser Versuch der Klinik(en) nur deutlich, wie bitterernst! die oft verharmloste Situation für die PiA, insgesamt für den Nachwuchs einer PT-Profession, ist.
Ihr erlebt leider die dunklen Seiten des Streikes der Macht. Also: Gerade jetzt ist dem Druck der Klinikchefs möglichst nicht! nachzugeben, in der Gruppe bleiben! Im Zweifelsfall sollten solche Repressalien an die Öffentlichkeit gebracht werden. Den Druck aushalten, zusammen bleiben, „warm anziehen“ und unbedingt bei den berechtigten Forderungen bleiben!
Die Hamburger PiA werden sich in großen Teilen am 8.12. gegen Mittag vor dem UKE treffen und ebenfalls ihr letztes Hemd dafür geben.
Solidarische Grüße, Kerstin (PiA-Netz-Hamburg)
Zitat Ende
Quelle: www.piaportal.de -- PiA-Talk -- PiA-Streik -- PiA-Logo für Buttons, Aufkleber oder T-Shirts
ePetition Bedarfsplanung
08.29.50.-03.12.2011
Selbst wenn wir es schaffen, unsere Ausbildungssituation zu verbessern - so geht die Misere danach weiter! Jüngst war allenthalben zu lesen, dass sogar noch Kassensitze eingespart werden sollen!!! Eine Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs Psychotherapie ist notwendig. Unter *dokumente* findet ihr die ePetition. Rechts bei den links gehts gleich zum unterzeichnen .. :-) !
Verbund von Ausbildungsinstituten schreibt Kliniken an
07.56.06.-03.12.2011
Die AVP, ein Verbund von Ausbildungsinstituen, hat Briefe an Berliner Kliniken geschrieben, in denen er seine Unterstützung der PiA Forderungen bekundet - siehe unter *dokumente*.
PiA Streik Hessen
22.50.30.-02.12.2011
Das PDF zur Aktion in Hessen findet ihr unter *dokumente*
Berlin, Montag, 5.12., 9.30 Uhr, Auftakt zur Streikwoche
16.55.13.-02.12.2011
9.30 Uhr, Treffpunkt Auguste-Viktoria-Klinikum, Rubensstr. 125, 12157 Berlin
10 Uhr Demo um das Klinik-Gelände: Rubensstraße, Peter-Vischer-Straße, Grazer Damm, Thorwaldsenstraße, Rubensstraße
11 Uhr: Kundgebungen, Sprechchöre, Theaterstück, Informationen. Es gibt genügend Trillerpfeifen und Tröten! Zudem ver.di-Fahnen, Streikhemden und Luftballons.
12.00 Uhr: Ende! Dann bauen wir alles ab und fahren (mit BVG, Pkw, Fahrrad) zur Charité.
12.45 Uhr Treffpunkt Charitéplatz 1, Campus Mitte.
13.00 Uhr Protest-Aktion vor Charité. Soli-Aktion mit CFM (Charité Facility Management), Kundgebungen, Flyer, Plakate, Sprechchöre, Musik, Kabarett.
18.00 Uhr: Ende
Nürnberg, 8.12., 10 Uhr, Demo!
16.42.54.-02.12.2011
Demo in Nürnberg
Wann: am 8.12. um 10 Uhr (bis ca. 17 Uhr)!!!
Treffpunkt: vorm Haupteingang des Klinikums Nürnberg Nord (Prof. Ernst-Nathan-Str. 1)
Bitte mitbringen: Plakate, Schilder, alte Hemden ( wir geben unser letztes Hemd ), warme Getränke, Trillerpfeifen, usw.
Herzliche Einladung zur Demo an alle aus dem Gesamtraum Erlangen-Fürth-Nürnberg!!!
Hamburg, 8.12.: PiA-Mittags-Streik vor dem UKE
16.39.56.-02.12.2011
PiA-Netz-Hamburg
Arbeiten mit Diplom -
ohne Lohn!???
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Neueste Infos zum PiA-Mittags-Streik nächsten Donnerstag den 8.12:
Treffpunkt um 12 Uhr:
Bushaltestelle vor dem neuen Klinikum des UKE, Martinistraße 52, Bushaltestelle der Linie 20 und 25: UKH Eppendorf (Haupteingang, Neues Klinikum),
Mitbringen: Möglichst viele viele Kollegen, Freunde, Kommilitonen, Mitbewohner, Dozenten...... außerdem vielleicht ein altes Hemd (Aktion wir geben unser letztes Hemd ) und was zum Krach machen (Tröten, Trillerpfeifen etc.)
Bitte leitet die Info über die Mailingliste eures Kurses oder Ausbildungsinstituts weiter, damit möglichst viele PiA noch kurzfristig über die Aktion informiert werden!
_________________
Damit PiA nicht mehr länger für Psychotherapeut in Ausbeutung stehen muss!
Streik Termine Berlin aktualisiert
06.03.32.-02.12.2011
Die aktualisierte Fassung der Berliner Streiktermine findet ihr nun rechts bei den Links und unter *dokumente*
Pressemitteilungen online
21.40.05.-01.12.2011
Unter *dokumente* können die eben veröffentlichten Pressemitteilungen aus Berlin, Hessen und Köln eingesehen werden!
Mannheim, 8.12.11, 10 Uhr: Demo Paradeplatz (Teil 1)
00.30.08.-01.12.2011
!!! WICHTIG: BITTE AN ALLE WEITERLEITEN !!!
Liebe PPiAs und Studierende der Rhein-Neckar-Region (sowie allgemein Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz),
wir laden Euch hiermit herzlich zu dem offiziellen PiA-Protest am Do, den 8.12., auf dem Paradeplatz in Mannheim ein. Dieser Protest findet zeitgleich mit Protesten in Berlin, Wiesbaden und Köln statt, und ist damit Teil der bundesweiten Protestbewegung der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA). Die Protestbewegung wird von den Berufsverbänden VPP (Verband Psychologischer Psychotherapeuten im BDP, dem Berufsverband deutscher PsychologInnen) sowie DPtV (Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung) unterstützt. Es erklären sich weiterhin solidarisch die ver.di Bundesfachkommission PP KJP und die ver.di PIA-AG. Ziel der Proteste ist es, die andauernden Missstände, vor allem in Bezug auf Vergütung und Arbeitsrecht, einer breiten Öffentlichkeit medienwirksam bewusst zu machen und dem Gesetzgeber sowie allen Beteiligten zu signalisieren, dass das Maß voll ist und die Betroffenen sich nicht länger vertrösten lassen wollen. Dies jetzt zu verdeutlichen ist entscheidender und erfolgsversprechender denn je, da der Bundesgesundheitsminister eine umfassende Reform des für die Missstände verantwortlichen Psychotherapeutengesetzes noch innerhalb dieser Legislaturperiode angekündigt hat.
Habt Mumm, macht mit und kämpft für Eure Rechte!
Mannheim, 8.12.11, 10 Uhr: Demo Paradeplatz (Teil 2)
00.29.13.-01.12.2011
Zum konkreten Ablauf:
Wir werden ab 10 Uhr mit einem Infostand auf dem Paradeplatz in Mannheim vertreten sein. Aktionen werden sein:
++ Postkartenaktion: Unterstützer können mit unseren Forderungen bedruckte und an das Bundesgesundheitsministerium adressierte Postkarten mit ihrer Unterschrift versehen und durch eine Spende finanzieren.
++ Kuchenaktion: Gegen eine Spende in Höhe unseres durchschnittlichen Stundenlohns (ca. 1,77 €) erhalten die Unterstützer selbstgemachten Kuchen. Hierzu könnt Ihr auch gerne selbst Kuchen zur Unterstützung mitbringen!
Zusätzlich starten ab 14 Uhr weitere Aktionen:
++ Therapiesitzungen für 1,77 € im selbst gebastelten Büro mit verschiedensten Zusatzleistungen (z.B. Schuhe putzen, um Stundenlohn aufzubessern). Hier könnt Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen! Umzugskartons als Büro könnt Ihr mitbringen und stehen auch in begrenztem Maße zur Verfügung.
++ PiAs mit symbolischen Lasten (Kartons mit Schlagwörtern wie Nebenjobs , Kredite , Ausbildung , Schulden ) beladen und weiterreichen.
Ab 14 Uhr haben wir auch die Presse eingeladen. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Ihr spätestens um 14 Uhr dabei seid!
Bringt Eure Trillerpfeifen mit und malt Transparente - für Sprüche könnt ihr Euch an den Aktionen in Berlin orientieren.
Da es gegen Ende der Proteste auch dunkel wird, wären Windlichter oder Taschenlampen zur Erhaltung der Aufmerksamkeit von Vorteil.
Weitere Infos zu den Protesten findet Ihr unter:
www.pia-im-streik.de
http: www.vpp.org meldungen 11 111126_pia.html
Viele solidarische Grüße,
Eure PiA-Protestbewegung Rhein-Neckar
WIESBADEN
22.45.31.-30.11.2011
WIESBADEN
Mach mit! Werde aktiv! Sei solidarisch!
PiA-Demo 8.12.
14.00 Treffpunkt Hauptbahnhof Wiesbaden
14.15 wir ziehen vom Hauptbahnhof zum Sozialministerium
ca. 14.45 Treffpunkt Sozialministerium (Dostojewskistraße 4, Wiesbaden)
17.00 Lichteraktion parallel mit den Berliner Demonstranten
bringt Lichter, alte Hemden („Wir geben unser letztes Hemd für unsere Ausbildung!“-Aktion), Plakate, Trillerpfeifen, Trommeln… mit!!!
Facebook: PiA-Demo Hessen 8.12.
Aktuelle Infos:
Kontakt: piahessen@gmx.de
Blog: www.pia-im-streik.de
Demo am 8.12. in Mannheim
15.14.04.-30.11.2011
An alle, die sich im Einzugsgebiet Mannheim befinden: Schreibt eine Mail an ppiastreik.ma@googlemail.com
Dann bekommt ihr Infos. Es wollen PiA aus Ulm, Stuttgart und Heidelberg hinfahren.
50.Streikkurier CFM
08.02.34.-30.11.2011
Rechts findet ihr bei den CFM - links den 50. Streikkurier der CFM Kollegen.
Berlin: Neue Entwicklung in Havelhöhe
00.41.58.-30.11.2011
Die Geschäftsführung signalisierte heute Gesprächsbereitschaft. Der Ton ist deutlich entschärft. Die PiA haben sich entschlossen, nur einen Tag zu streiken: Donnerstag, 8.12.11.
!! Achtung !! Änderungen für die Berliner Streikwoche !!
00.26.15.-30.11.2011
Montag, 5.12.:
9.30 Uhr: Treffpunkt
10.00 Uhr: Wir beginnen mit der Auftakt-Demo um das AVK-Gelände eine Stunde eher: 10 Uhr ist Start (anstatt 11 Uhr)! Anschließend folgen Kundgebungen.
12.00 Uhr: Ende! Dann bauen wir alles ab und fahren (mit BVG oder Pkw) rüber zur Charité.
12.45 Uhr Treffpunkt Charitéplatz 1, Campus Mitte. Um 13 Uhr beginnt eine Aufsichtsratssitzung der Charité, in der über die Zukunft der CFM-Beschäftigten (Charité Facility Management) entschieden wird. Das Thema Vergütung der Praktischen Tätigkeit der PiA kommt mit auf die TOP-Liste unter Aktuelles !!! Deshalb ist es wichtig, dass wir vor Ort sind. Wir treffen uns dort mit den CFM-Streikenden und bestreiten gemeinsam die Protest-Aktion: Kundgebungen, Flyer, Plakate, Sprechchöre, Musik. Ich habe uns mit 100 PiA und UnterstützerInnen angekündigt.
18.00 Uhr: Ende.
Mittwoch, 7.12.: Unser geplanter Treffpunkt 10 Uhr, Charité Bettenhochhaus, fällt zusammen mit der Versammlung der CFM-Streikenden. Um 11 Uhr wird Gregor Gysi reden. Anschießend geht ein CFM-Demo-Zug zum Kulturkaufhaus Dussmann. D.h. im Klartext: Wir werden vormittags nicht alleine sein.
Donnerstag, 8.12.: Ca. 200 CFM-Streikende werden uns lautstark beim Demoumzug von der Charité zum Deutschen Bundestag begleiten!
Noch ein Wort zur Solidarisierung mit den CFM-Streikenden: Wir haben denselben Adressaten und unsere beiden Gruppierungen kämpfen gegen Ausbeutung und für einen Tarifvertrag. Gemeinsam sind wir stärker und lauter!
Empörung aus Köln - Antwort von Berliner Klinik auf das Forderungsschreiben der PiA
16.54.28.-29.11.2011
Liebe PiA der Havelhöhe,
wir senden unsere heftigste Empörung über Eure Klinikleitung und vollste Solidarisierung mit Euren Forderungen.
Lasst es drauf ankommen. Bitte kämpft weiter!
Grüße aus der Domstadt, Katja für die Kölner PiA
Antwort von Berliner Klinik auf das Forderungsschreiben der PiA
12.56.08.-29.11.2011
Die PiA der Berliner Kliniken, die sich am Streik beteiligen, haben im Vorfeld ein Forderungsschreiben an die Geschäftsführung gesendet, mit dem sie die Aufnahme ernsthafter Verhandlungsgespräche bgzl. der Vergütung einfordern.
Heute veröffentlichte eine PiA bei Facebook die Reaktion der Personalabteilung darauf:
Zitat: …. die Geschäftsführung hat das von Ihnen gezeichnete Schreiben vom 17.11.2011 an die Personalabteilung weitergeleitet. Mit Ihrem Schreiben teilen Sie in ultimativer Form mit, dass Sie nach dem 28.11.2011 nicht mehr bereit sind, „unter den Bedingungen als ,Praktikant´ zu arbeiten.“
Sie beziehen sich damit auf den zwischen Ihnen und der Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbH geschlossenen Praktikantenvertrag. Darin sind die gesetzlichen Kündigungsfristen vereinbart (2 bzw. 4 Wochen bei Beschäftigung länger als 6 Monate).
Um Ihre eingangs zitierte Ankündigung zu realisieren möchten wir Sie auffordern, uns unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen Ihre Kündigung zukommen zu lassen. Den Abschluss eines anderen Vertrages können wir Ihnen nicht anbieten.
Mit separater Post werde Sie ein Schreiben der Geschäftsführung erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Personalabteilung. Zitat Ende.
Der Kommentar dazu: Zitat: Wir waren gestern beim Betriebsrat. Der hat uns gesagt, dass auf einen Streik eine fristlose Kündigung bis hin zu einem Platzverweis folgen könnte. Gewerkschaftliche Vertretung gibt es hier im Haus nicht. Das lässt den Konsens bröckeln. Vor allem diejenigen in der Probezeit und kurz vor Ende sind am zweifeln. Wir sind noch in der Auseinandersetzung. Neuigkeiten später... Zitat Ende.
PiA-Demo Hessen 8.12.
00.23.10.-29.11.2011
Streikende PiA in Hessen:
Auch einige Gruppen PiA in Hessen wollen an ihren Kliniken streiken!!! Gebt uns bescheid, wenn ihr einen Streik plant (piahessen@gmx.de). Wir können Euch untereinander vernetzen und Informationen zum Streik weiterleiten.
Plakate und 2000 Flyer sind für die Hessener PiA und Studis im Druck!!! Macht kräftig Werbung für den 8.12.!
Liebe Grüße, AG PiA-Bezahlung Hessen
(Quelle: Facebook: PiA-Demo Hessen 8.12.)
Berlin: Morgen Treffen CFM-Solikomitee u. Forum Betrieb, G ...
20.01.27.-28.11.2011
Die Berliner PiA solidarisieren sich mit den Streikenden der CFM und planen gegenseitige Besuche in der Streikwoche.
Das Solikomitee der CFM nimmt an einer Veranstaltung des Forums Betrieb, Gewerkschaft und soziale Bewegung Berlin teil und hat uns eingeladen, dabei zu sein.
http: cfmsolikomitee.wordpress.com
Forumstreffen am 29.11.2011, um 19.00 in der MedienGalerie, Dudenstr. 10, U-Bhf. Platz der Luftbrücke
Ich will hingehen. Wer kommt mit? Bitte E-Mail an: pia.gerechtigkeit@web.de
8.12. Demo in Köln
19.51.15.-28.11.2011
Ein echter Arbeitskampf war in der Kürze der Zeit nicht zu organisieren.
Aber auch wir möchten etwas tun und uns mit den Berliner PiA solidarisieren! Daher:
8.12., 10h am Dom (die Seite des Hauptportals und der Klagemauer mit Blick auf das Restaurant zum gelben M )
Uns gefällt die Idee Wir geben unser letztes Hemd - für unsere Ausbildung und wir beteiligen uns gerne an der Aktion. Also: bringt Hemden mit!
Außerdem möchten wir die Hemden und die Aktion gerne mit persönlichen Schicksalen schmücken. Daher bringt zum Hemd bitte noch auf einem DinA5 Zettel die folgenden Angaben mit:
Vorname,
Alter,
bisherige Ausbildung,
ausbeutende Klinik,
Gehalt dort,
Kosten für die Ausbildung,
Ausbildungsinstitut,
Wie verdiene ich meinen Lebensunterhalt?
Es wird einen kleinen Info-Stand geben. Wir freuen uns ausserdem über jede Menge mitgebrachte Transparente und Plakate!
Protestfreudige Grüße aus der Domstadt!
Fotos oder Links einstellen?
19.15.16.-28.11.2011
Liebe KollegInnen,
wenn Ihr gute Ideen für wichtige links oder Fotos von den Protest-Aktionen
habt - bitte über *kontakt* eine Nachricht mit Rück-email-adresse an mich senden!
LG der webmaster
+++ Demo am 8. Dezember in Wiesbaden +++
23.23.45.-27.11.2011
Demo gegen die untragbaren Bedingungen im Rahmen der Praktischen Tätigkeit
Am 8.12. schließen wir uns in Hessen mit einer Demo in Wiesbaden den bundesweiten Streik- und Demobewegungen an:
14.00 Uhr Treffen am Hauptbahnhof
14.15 Uhr gemeinsamer Marsch zum Sozialministerium Wiesbaden (Dostojewskistraße 4), wo wir gemeinsam demonstrieren wollen!
17.00 Uhr Lichteraktion, parallel zu den Berliner Demonstranten
MACH MIT! WERDE AKTIV! SEI SOLIDARISCH!
Vorbereitungen und Organisation für Hessen:
28.11.19 Uhr Demo-Treffen in der KHG Gießen (Sophie-Scholl-Raum, 1. Stock)
1.12. 19 Uhr Demo-Treffen in der KHG Gießen (Sophie-Scholl-Raum, 1. Stock)
Hast du Fragen oder möchtest in den Emailverteiler der Arbeitsgruppe aufgenommen werden?
Möchtest du an den Demo-Vorbereitungen mitwirken?
Melde dich hier: piahessen@gmx.de
Solidaritätsbekundung aus Hamburg
19.38.45.-27.11.2011
„An die streikenden Berliner PiA
und die sich anschließenden streikenden PiA bundesweit!
Wir Hamburger PiA, das PiA-Netz-Hamburg und die Hamburger PiA-ver.di Gruppe stehen hinter euch!
Eure Forderung nach einer leistungsgerechten und tariflich geregelten Vergütung der mindestens einjährigen Praktischen Tätigkeit in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen ist auch unsere Forderung!
Der Weg bis zur Arbeitsniederlegung war sicherlich mit viel Arbeit und Mut verbunden und hat in einer anstrengenden Zeit viel Kraft gekostet. Aber wir sehen ihn als ein wichtiges Signal! Euer Engagement, eure Einsatzbereitschaft und Entschlossenheit machen uns Hamburger PiA Mut und zeigen uns, dass es möglich ist: Wir können uns geschlossen für unsere Interessen einsetzen und das PiA „Streik-Tabu“ brechen!
Auch an den Hamburger Kliniken werden die Forderungen der Berliner Streikwoche nicht leise vorbeiziehen- wir tragen sie in unsere Stationen, zu unseren Chefärzt_innen, zu Klinikvorständen!
Wir schicken Euch unsere solidarischen Grüße aus Hamburg.“
Quelle: https: www.facebook.com pages PiA-PsychotherapeutInnen-in-Ausbildung 165439213521036
STREIKTICKER
14.48.47.-26.11.2011
++++++++ STREIKTICKER ++++++ STREIKTICKER ++++++ STREIKTICKER +++++++++
Berlin: Kliniken, die bestreikt werden:
1. Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
2. Vivantes Wenckebach
3. Vivantes Humboldt
4. Charité Mitte
5. Charité St.-Hedwig
6. Charité Eschenallee
7. Krankenhaus Herzberge
8. Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe
9. Theodor-Wenzel-Werk (1 Tag)
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Berlin: Am 8.12. wird es eine gemeinsame Pressekonferenz von VPP und DPtV geben. Evtl. ist auch ver.di dabei.
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Köln: Am 8.12., 10 Uhr, findet eine Demo vor dem Dom an der Klagemauer statt!
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Wiesbaden: 8.12., 14 Uhr, Demo vor Sozialministerium, Dostojewskistraße 4
https: www.facebook.com pages PiA-Demo-Hessen-812 171715289590676
An alle Hessener PiA: Geht auf die Facebook-Seite und beteiligt euch. Fahrt zur Demo und nehmt teil!
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Mannheim: 8.12., 14 Uhr, Demo, Paradeplatz
Eine Klinik soll auch bestreikt werden. Liebe Mannheimer, haltet uns auf dem Laufenden!
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Hannover: 8.12. Protestumzug um die Medizinische Hochschule Hannover, Petitionsschreiben geht an die Klinikleitung
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